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Nach ihrem Studium der Zahnmedizin und Biochemie übersiedelte sie nach Toronto. Ein "Kulturschock", wie sie feststellen musste. "Ich bin zu den Leuten hingegangen und wollte sie zur Begrüßung küssen. Das ist bei uns  in Brasilien so Brauch. Doch in Kanada gibt man sich nicht einmal die Hand." Die Gespräche mit den Kollegen verliefen  ebenfalls nur an der Oberfläche.  "Uns wurde gesagt, dass wir nicht über Politik und  Persönliches sprechen dürfen. Sport und das Wetter waren unsere einzigen Gesprächsthemen. Einfach nur langweilig."  
 
Nach ihrem Studium der Zahnmedizin und Biochemie übersiedelte sie nach Toronto. Ein "Kulturschock", wie sie feststellen musste. "Ich bin zu den Leuten hingegangen und wollte sie zur Begrüßung küssen. Das ist bei uns  in Brasilien so Brauch. Doch in Kanada gibt man sich nicht einmal die Hand." Die Gespräche mit den Kollegen verliefen  ebenfalls nur an der Oberfläche.  "Uns wurde gesagt, dass wir nicht über Politik und  Persönliches sprechen dürfen. Sport und das Wetter waren unsere einzigen Gesprächsthemen. Einfach nur langweilig."  
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In Toronto lernte Ferreira ihren jetzigen Ehemann kennen. Mit ihm zog sie [[1990]] nach Wien. Dort musste sie  erneut eine Diplomarbeit einreichen,  denn ihre zwei abgeschlossenen Studien in Brasilien wurden auf der Universität Wien nicht anerkannt.  Sie befasste sich intensiv mit der Birkenpollen-Allergie, der Abschluss in Österreich sei schlussendlich kein Problem gewesen.   
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In Toronto lernte Ferreira ihren jetzigen Ehemann kennen. Mit ihm zog sie [[1990]] nach Wien. Dort musste sie  erneut eine Diplomarbeit einreichen,  denn ihre zwei abgeschlossenen Studien in Brasilien wurden auf der Universität Wien nicht anerkannt.  Sie befasste sich intensiv mit der Birkenpollen-[[Allergie]], der Abschluss in Österreich sei schlussendlich kein Problem gewesen.   
    
Heute lebt Ferreira in [[Salzburg]].  Eine Stadt, in der sich die Wahl-Österreicherin wohl fühlt. Ironie des Schicksals: Seit einigen Jahren hat die Wissenschafterin selbst eine Gras-Allergie. Ihre ehemalige Heimat Brasilien besucht sie nur  selten. Die Wissenschafterin des Jahres sucht auch nicht den Kontakt zu ihren  Landsleuten. "Das will ich ehrlich gesagt nicht. Ich lebe hier in Österreich, habe die Staatsbürgerschaft und will mich daher auch mit den Einheimischen  abgeben." Sie liebt es, mit  ihren Freunden nach einem harten Arbeitstag auf ein Bier zu gehen. "Das ist  sehr, sehr entspannend."
 
Heute lebt Ferreira in [[Salzburg]].  Eine Stadt, in der sich die Wahl-Österreicherin wohl fühlt. Ironie des Schicksals: Seit einigen Jahren hat die Wissenschafterin selbst eine Gras-Allergie. Ihre ehemalige Heimat Brasilien besucht sie nur  selten. Die Wissenschafterin des Jahres sucht auch nicht den Kontakt zu ihren  Landsleuten. "Das will ich ehrlich gesagt nicht. Ich lebe hier in Österreich, habe die Staatsbürgerschaft und will mich daher auch mit den Einheimischen  abgeben." Sie liebt es, mit  ihren Freunden nach einem harten Arbeitstag auf ein Bier zu gehen. "Das ist  sehr, sehr entspannend."
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