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[[Markus Friesacher]], bekannt für seine Billig-Tankstellen, möchte insgesamt 27 Tankstellen bei Hofer-Märkten in ganz Österreich errichten. Nun befindet sich etwa 200 Meter entfernt von der Tankstelle Leikermoser Esso in Anif ein Hofer-Markt. Für diesen Standort hat Markus Friesacher bei der Gemeinde Anif im Bereich dieses Hofer-Markts für die Errichtung einer Tankstelle angesucht.  
 
[[Markus Friesacher]], bekannt für seine Billig-Tankstellen, möchte insgesamt 27 Tankstellen bei Hofer-Märkten in ganz Österreich errichten. Nun befindet sich etwa 200 Meter entfernt von der Tankstelle Leikermoser Esso in Anif ein Hofer-Markt. Für diesen Standort hat Markus Friesacher bei der Gemeinde Anif im Bereich dieses Hofer-Markts für die Errichtung einer Tankstelle angesucht.  
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Dies stößt aber Franz Leikermoser sauer auf. Er verweist darauf, dass sich die Gemeinde Anif bisher immer dafür eingesetzt hat, dass die Parkflächen von Supermärkten (Anm.: [[Maximarkt Anif]], [[Lidl Anif]], [[Hofer Anif]] und [[Vögele Anif]]) ''nicht'' verbaut werden dürfen. Diese Bebauungsbeschränkung hatte die ÖVP Anif noch unter der Führung von Dr. Krüger im Jahr 2008 beschlossen. Im Gegenzug dafür erhielten Hofer und Lidl die Genehmigung, ihre Verkaufsflächen auf maximal 500 Quadratmeter zu erweitern. Diese Verkaufsflächenbeschränkung geht ebenfalls auf eine frühere Entscheidung der ÖVP Anif zurück, um die Kleinbetriebe im Gemeindegebiet zu schützen. Dr. Krüger, befragt zu diesem Umstand, erklärte aber, dass das Ansuchen Friesachers sich auf ein Grundstück bezieht, dass nicht Parkplatzfläche ist, sondern als Betriebsstättengrund ausgewiesen sei. Somit muss die Gemeinde unter dem Langzeitbürgermeister [[Hans Krüger]] ([[Unabhängige Liste Hans Krüger]]) hier einer Bebauung zustimmen. Die Entscheidung fällt am [[17. März]] 2011 in einer Gemeindevertretersitzung.
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Dies stößt aber Franz Leikermoser sauer auf. Er verweist darauf, dass sich die Gemeinde Anif bisher immer dafür eingesetzt hat, dass die Parkflächen von Supermärkten (Anm.: [[Maximarkt Anif]], [[Lidl Anif]], [[Hofer Anif]] und [[Vögele Anif]]) ''nicht'' verbaut werden dürfen. Diese Bebauungsbeschränkung hatte die ÖVP Anif noch unter der Führung von Dr. Krüger im Jahr 2008 beschlossen. Im Gegenzug dafür erhielten Hofer und Lidl die Genehmigung, ihre Verkaufsflächen auf maximal 500 Quadratmeter zu erweitern. Diese Verkaufsflächenbeschränkung geht ebenfalls auf eine frühere Entscheidung der ÖVP Anif zurück, um die Kleinbetriebe im Gemeindegebiet zu schützen. Dr. Krüger, befragt zu diesem Umstand, erklärte aber, dass das Ansuchen Friesachers sich auf ein Grundstück bezieht, dass nicht Parkplatzfläche ist, sondern als Betriebsstättengrund ausgewiesen sei. Somit muss die Gemeinde unter dem Langzeitbürgermeister [[Hans Krüger]] ([[Unabhängige Liste Hans Krüger]]) hier einer Bebauung zustimmen.  
    
Franz Leikermoser droht im Falle einer positiven Erledigung des Ansuchens von Friesacher mit der Abwanderung seiner Firmenzentrale von Anif nach [[Wals]]. Was den Bürgermeister von Anif in den [[Salzburger Nachrichten]] zu der Aussage bewegte, wenn Leikermoser nicht einmal zwei Zapfsäulen von einem Konkurrenten verkrafte, könne es nicht gut um ihn bestellt sein. Leikermoser wiederum kontert mit dem Hinweis, dass Krüger ''seine'' Ausbaupläne hinsichtlich Erweiterung seines Firmenstandorts ''nicht einmal angeschaut hat''. Dazu erklärte Dr. Krüger, er hätte sich mit Leikermoser und dem Architekten gemeinsam das Projekt angesehen.
 
Franz Leikermoser droht im Falle einer positiven Erledigung des Ansuchens von Friesacher mit der Abwanderung seiner Firmenzentrale von Anif nach [[Wals]]. Was den Bürgermeister von Anif in den [[Salzburger Nachrichten]] zu der Aussage bewegte, wenn Leikermoser nicht einmal zwei Zapfsäulen von einem Konkurrenten verkrafte, könne es nicht gut um ihn bestellt sein. Leikermoser wiederum kontert mit dem Hinweis, dass Krüger ''seine'' Ausbaupläne hinsichtlich Erweiterung seines Firmenstandorts ''nicht einmal angeschaut hat''. Dazu erklärte Dr. Krüger, er hätte sich mit Leikermoser und dem Architekten gemeinsam das Projekt angesehen.
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Die Drohung der Absiedelung sieht Bürgermeister Dr. Krüger gelassen. Er meint, diese sei von Leikermoser sowieso schon beschlossene Sache. Leikermoser hat in Wals seinen bisherigen Standort durch Ankauf des Gebrauchtwagenplatzes von [[Renault Brötzner]] von 3.000 auf 5.500 Quadratmeter vergrößert. Der Walser Bürgermeister [[Ludwig Bieringer]] ([[ÖVP]]) werde Leikermoser ''mit offenen Armen'' empfangen.
 
Die Drohung der Absiedelung sieht Bürgermeister Dr. Krüger gelassen. Er meint, diese sei von Leikermoser sowieso schon beschlossene Sache. Leikermoser hat in Wals seinen bisherigen Standort durch Ankauf des Gebrauchtwagenplatzes von [[Renault Brötzner]] von 3.000 auf 5.500 Quadratmeter vergrößert. Der Walser Bürgermeister [[Ludwig Bieringer]] ([[ÖVP]]) werde Leikermoser ''mit offenen Armen'' empfangen.
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=== Abstimmung im Gemeinderat ===
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Die Entscheidung fiel am [[17. März]] 2011 in einer Gemeinderatssitzung 11:9 Stimmen für die Erteilung der Baubewilligung für die Diskonttankstellen von Friesacher. Leikermoser kündigte daraufhin an, in den nächsten mit der Übersiedelung seiner Firmenzentrale nach Wals zu beginnen<ref>{{Quelle SN|18. März 2011}}
    
=== Hintergründe ===
 
=== Hintergründe ===

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