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Textersetzung - „Johanniskraut“ durch „Johanniskraut
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Er geht auf eine Legende aus dem [[13. Jahrhundert]]<ref>Der Quelle [[Erika Scherer]], [[Reinhard Kriechbaum]]: [[Salzburger Brauch]], Seite 223f nach, jedoch auf bereits im [[10. Jahrhundert]] gefeiert</ref> zurück. Dieser zufolge fanden die Jünger Jesu, als sie das Grab Mariens öffneten, darin nicht mehr den Leichnam, sondern nur mehr Blüten und Kräuter vor.
 
Er geht auf eine Legende aus dem [[13. Jahrhundert]]<ref>Der Quelle [[Erika Scherer]], [[Reinhard Kriechbaum]]: [[Salzburger Brauch]], Seite 223f nach, jedoch auf bereits im [[10. Jahrhundert]] gefeiert</ref> zurück. Dieser zufolge fanden die Jünger Jesu, als sie das Grab Mariens öffneten, darin nicht mehr den Leichnam, sondern nur mehr Blüten und Kräuter vor.
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Zur Kräutersegnung werden Sträuße gebracht, die – nach Regionen unterschiedlich – aus sieben, neun – so die [[Pinzgau]]er [[Kräuter- oder Fraubuschen]] –, zwölf, 24 oder noch mehr verschiedenen Kräutern gebunden sind. Typische Kräuter sind dabei Johanniskraut, Wermut, Beifuß, [[Schafgarbe]], Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian und Eisenkraut.  
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Zur Kräutersegnung werden Sträuße gebracht, die – nach Regionen unterschiedlich – aus sieben, neun – so die [[Pinzgau]]er [[Kräuter- oder Fraubuschen]] –, zwölf, 24 oder noch mehr verschiedenen Kräutern gebunden sind. Typische Kräuter sind dabei [[Johanniskraut]], Wermut, Beifuß, [[Schafgarbe]], Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian und Eisenkraut.  
    
Die gesegneten Sträuße werden auf dem Dachboden oder im sogenannten Herrgottswinkel aufgehängt, wo sie gegen Krankheiten, Gewitter, Blitzschlag und anderes Unheil wirken sollen. Auch werden zerriebene Blätter kranken Tieren ins Futter gemischt.  
 
Die gesegneten Sträuße werden auf dem Dachboden oder im sogenannten Herrgottswinkel aufgehängt, wo sie gegen Krankheiten, Gewitter, Blitzschlag und anderes Unheil wirken sollen. Auch werden zerriebene Blätter kranken Tieren ins Futter gemischt.