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== Leben ==
 
== Leben ==
Nach Vollendung seiner Gymnasialstudien in Brüx, studierte Loos ab [[1874]] an der deutschen Universität in Prag klassische Philologie und Philosophie, woselbst unter den akademischen Lehrern namentlich Benndorf und Willmann seine weitere wissenschaftliche Richtung bestimmten. Als junger Akademiker wurde er das erste Mitglied des von Willmann neu begründeten pädagogischen Seminars und verblieb von da an dessen treuer Anhänger.
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Nach Vollendung seiner Gymnasialstudien in Brüx, studierte Loos ab [[1874]] an der deutschen Universität in Prag klassische Philologie und Philosophie, woselbst unter den akademischen Lehrern namentlich Benndorf und Willmann seine weitere wissenschaftliche Richtung bestimmten. Als junger Akademiker wurde er das erste Mitglied des von [[Otto Willmann|Willmann]] neu begründeten pädagogischen Seminars und verblieb von da an dessen treuer Anhänger.
    
Seine Lehrertätigkeit begann Dr. Loos [[1878]] am Staatsgymnasium in Brüx ([[1879]] bis [[1882]]), wirkte weiterhin als Professor am Staatsgymnasium in Prag Neustadt ([[1883]] bis [[1890]]) und am akademischen Gymnasium in [[Wien]] (1890 bis [[1893]]). In dieser Stellung unternahm er [[1892]] im Auftrage des Unterrichtsministers eine Studienreise nach [[Deutschland]], um die dort bestehenden Einrichtungen zur Heranbildung der Lehrer höherer Schulen persönlich kennen zu lernen. 1893 wurde er zum Direktor des Maximiliangymnasiums in Wien ernannt und gleichzeitig zum Leiter des an dieser Anstalt errichteten ersten österreichischen Gymnasialseminars bestimmt, in welcher Eigenschaft er der damals in Wien tagenden Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner einen ausführlichen Plan über die Umgestaltung des Probejahres vorlegte.
 
Seine Lehrertätigkeit begann Dr. Loos [[1878]] am Staatsgymnasium in Brüx ([[1879]] bis [[1882]]), wirkte weiterhin als Professor am Staatsgymnasium in Prag Neustadt ([[1883]] bis [[1890]]) und am akademischen Gymnasium in [[Wien]] (1890 bis [[1893]]). In dieser Stellung unternahm er [[1892]] im Auftrage des Unterrichtsministers eine Studienreise nach [[Deutschland]], um die dort bestehenden Einrichtungen zur Heranbildung der Lehrer höherer Schulen persönlich kennen zu lernen. 1893 wurde er zum Direktor des Maximiliangymnasiums in Wien ernannt und gleichzeitig zum Leiter des an dieser Anstalt errichteten ersten österreichischen Gymnasialseminars bestimmt, in welcher Eigenschaft er der damals in Wien tagenden Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner einen ausführlichen Plan über die Umgestaltung des Probejahres vorlegte.
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Dr. Josef Loos verschied am 20. Juni 1921 in Peuerbach und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Bergfriedhofe des Pöstlingberges in Linz.  
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Dr. Josef Loos verschied am 20. Juni 1921 in Peuerbach und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Bergfriedhofe des Pöstlingberges in Linz.
    
==Ehrungen==
 
==Ehrungen==
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