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schützt es vor Feuer und Blitzschlag. Das Ei, in der Nähe eines Baches vergraben, soll vor Hochwasser, Überflutung und zu viel Regen schützen. Ein Antlassei, auch mehrere, im Dachboden auf die Firstpfette gelegt, oder, um Haltbarkeit zu erzielen, in Kalkmilch eingelegt, schützt vor Feuer und [[Blitz]]schlag, vor Sturmschäden und [[Hagel]].  
 
schützt es vor Feuer und Blitzschlag. Das Ei, in der Nähe eines Baches vergraben, soll vor Hochwasser, Überflutung und zu viel Regen schützen. Ein Antlassei, auch mehrere, im Dachboden auf die Firstpfette gelegt, oder, um Haltbarkeit zu erzielen, in Kalkmilch eingelegt, schützt vor Feuer und [[Blitz]]schlag, vor Sturmschäden und [[Hagel]].  
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Eingelegte Antlasseier wurden früher bis Weihnachten aufbewahrt und dann verkocht, speziell auch zum Keksebacken verwendet. Antlasseier werden auch heute noch an Patenkinder verschenkt. In [[Mattsee]] war es üblich, dass Gründonnerstags-Eier den Männern, die Freitags-Eier Frauen und Kindern gegeben wurden. An anderen Orten war es wiederum genau umgekehrt. Auch im [[Lungau]] haben die Eier der drei Kartage oft unterschiedliche Bedeutungen, die aber in den Familien nicht einheitlich sind. "Ontlaseier" wurden auch für die österliche Speisenweihe und das Ostermahl ausgewählt. Die "Benedictio ovorum", die Eierweihe stammt aus dem Mittelalter.  
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Eingelegte Antlasseier wurden früher bis Weihnachten aufbewahrt und dann verkocht, speziell auch zum Keksebacken verwendet. Antlasseier werden auch heute noch an Patenkinder verschenkt. In [[Mattsee]] war es üblich, dass Gründonnerstags-Eier den Männern, die Freitags-Eier Frauen und Kindern gegeben wurden. An anderen Orten war es wiederum genau umgekehrt. Auch im [[Lungau]] haben die Eier der drei Kartage oft unterschiedliche Bedeutungen, die aber in den Familien nicht einheitlich sind. "''Ontlaseier''" wurden auch für die österliche Speisenweihe und das Ostermahl ausgewählt. Die "''Benedictio ovorum''", die Eierweihe stammt aus dem Mittelalter.  
    
Eier galten den Ahnen als "flüssiges Fleisch" und durften deshalb erst ab Ostern wieder verzehrt werden.
 
Eier galten den Ahnen als "flüssiges Fleisch" und durften deshalb erst ab Ostern wieder verzehrt werden.

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