Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 16: Zeile 16:  
Aus heutiger Sicht ist festzustellen, dass es sich beim Zeitraum zwischen 1951 bis 1981 um eine weitere Expansionsphase handelt, in welcher die Stadt Salzburg bis 1981 auf knapp 140.000 EinwohnerInnen anwuchs. Seitdem ist eine lediglich geringfügige Zunahme der Bevölkerung zu verzeichnen. Der Wohnungsbedarf bleibt jedoch ungebrochen auf hohem Niveau, was auf die Änderungen in den Haushaltsstrukturen (kleinere Haushalte, gestiegene Nachfrage nach periodischen Wohnsitzen) zurückzuführen ist.<ref>Dollinger 2021, S. 66</ref>  
 
Aus heutiger Sicht ist festzustellen, dass es sich beim Zeitraum zwischen 1951 bis 1981 um eine weitere Expansionsphase handelt, in welcher die Stadt Salzburg bis 1981 auf knapp 140.000 EinwohnerInnen anwuchs. Seitdem ist eine lediglich geringfügige Zunahme der Bevölkerung zu verzeichnen. Der Wohnungsbedarf bleibt jedoch ungebrochen auf hohem Niveau, was auf die Änderungen in den Haushaltsstrukturen (kleinere Haushalte, gestiegene Nachfrage nach periodischen Wohnsitzen) zurückzuführen ist.<ref>Dollinger 2021, S. 66</ref>  
   −
Insbesondere die geplante Errichtung der Campus-Universität mit allen vier Fakultäten in Freisaal und die Wohnstadt an der Hellbrunner Allee waren die Tropfen, die das Fass zum Überlaufen brachten und zur Gründung der Bürgerinitiative "Schützt Salzburgs Landschaft" führte.<ref>Hörl, Richard (2014): Die Salzburger Bürgerrevolte 1972-1982. Wie es begann und wie es uns dabei erging. Salzburg und Wien. Edition Tandem, S 17.</ref>
+
Insbesondere die geplante Errichtung der Campus-Universität mit allen vier Fakultäten in Freisaal und die Wohnstadt an der Hellbrunner Allee waren die Tropfen, die das Fass zum Überlaufen brachten und zur Gründung der Bürgerinitiative "Schützt Salzburgs Landschaft" führte.<ref>Hörl 2014, S 17.</ref>
    
Obwohl die Errichtung der Universitätsgebäude bereits politisch weitgehend fixiert war, erreichte die durch den Schauspieler Herbert Fux, den Bäckermeister Richard Hörl und den Richter Eckehart Ziesel gegründete Bürgerinitiative, dass sich neben dem eigentlichen „Vordenker“ Hans Sedlmayr weitere prominente Persönlichkeiten für den Erhalt der Freisaal-Wiesen einsetzten, z.B. Altlandeshauptmann und Altbundeskanzler Josef Klaus, Pater Thomas Michels OSB, einer der Gründer der Volluniversität im Jahr 1963, sowie auch der Dichter Peter Handke, welcher der Gegend zwischen Moosstraße und Hellbrunner Allee im Jahr 1983 auch ein literarisches Denkmal schenkte.<ref>Handke, Peter (1983): Der Chinese des Schmerzes. Berlin: Suhrkamp-Verlag, Kapitel 1</ref>
 
Obwohl die Errichtung der Universitätsgebäude bereits politisch weitgehend fixiert war, erreichte die durch den Schauspieler Herbert Fux, den Bäckermeister Richard Hörl und den Richter Eckehart Ziesel gegründete Bürgerinitiative, dass sich neben dem eigentlichen „Vordenker“ Hans Sedlmayr weitere prominente Persönlichkeiten für den Erhalt der Freisaal-Wiesen einsetzten, z.B. Altlandeshauptmann und Altbundeskanzler Josef Klaus, Pater Thomas Michels OSB, einer der Gründer der Volluniversität im Jahr 1963, sowie auch der Dichter Peter Handke, welcher der Gegend zwischen Moosstraße und Hellbrunner Allee im Jahr 1983 auch ein literarisches Denkmal schenkte.<ref>Handke, Peter (1983): Der Chinese des Schmerzes. Berlin: Suhrkamp-Verlag, Kapitel 1</ref>

Navigationsmenü