Die Türkengefahr nahm ständig zu, bis türkische wilde Scharen schließlich zwischen [[10. Oktober|10.]] und [[14. Oktober]] [[1476]] in [[Kärnten]] standen. Erst am [[16. Oktober]] konnte dann die Landwehr des [[Pinzgau]]s und des [[Pongau]]s mobilisiert werden und am [[17. Oktober]] begab sich der Fürsterzbischof in die [[Festung Hohenwerfen]]. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Türken mit reicher Beute aus Kärnten bereits wieder nach Südosten in ihre Grenzlager zurückgekehrt. Nun wurde eine Türkensteuer eingeführt, mit der die Abwehr organisiert werden sollte. Doch bevor diese Maßnahme einen Erfolg zeigte, waren die Türken wieder über das [[Friaul]] in Kärnten und dortigen Salzburger Gebieten eingefallen. Diesmal waren es aber nicht wilde Scharen, sondern ein Heer von 20 000 Soldaten. Ein Kärntner Bauernheer wurde am [[26. Juli]] [[1478]] bei Goggau vernichtend geschlagen und die Türken zogen weiter Drau aufwärts nach Spittal und Millstatt. Dort überschritten sie die [[Alpen]] und fielen plündernd im [[Lungau]] ein, wo sie sich am [[4. August]] wieder zurückzogen. | Die Türkengefahr nahm ständig zu, bis türkische wilde Scharen schließlich zwischen [[10. Oktober|10.]] und [[14. Oktober]] [[1476]] in [[Kärnten]] standen. Erst am [[16. Oktober]] konnte dann die Landwehr des [[Pinzgau]]s und des [[Pongau]]s mobilisiert werden und am [[17. Oktober]] begab sich der Fürsterzbischof in die [[Festung Hohenwerfen]]. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Türken mit reicher Beute aus Kärnten bereits wieder nach Südosten in ihre Grenzlager zurückgekehrt. Nun wurde eine Türkensteuer eingeführt, mit der die Abwehr organisiert werden sollte. Doch bevor diese Maßnahme einen Erfolg zeigte, waren die Türken wieder über das [[Friaul]] in Kärnten und dortigen Salzburger Gebieten eingefallen. Diesmal waren es aber nicht wilde Scharen, sondern ein Heer von 20 000 Soldaten. Ein Kärntner Bauernheer wurde am [[26. Juli]] [[1478]] bei Goggau vernichtend geschlagen und die Türken zogen weiter Drau aufwärts nach Spittal und Millstatt. Dort überschritten sie die [[Alpen]] und fielen plündernd im [[Lungau]] ein, wo sie sich am [[4. August]] wieder zurückzogen. |