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==== Bernhard von Rohr in der Abwehr der Türkengefahr ====
 
==== Bernhard von Rohr in der Abwehr der Türkengefahr ====
[[1471]] nahm er am [[Immerwährender Reichstag in Regensburg|Regensburger Reichstag]] teil, wo in der Zeit der steten Türkengefahr dringend Beschlüsse gefasst werden sollten. Am [[14. Mai]] [[1472]] sah sich Rohr genötigt, König Matthias von Ungarn um Schutz seiner Güter des [[Erzstift]]s in den österreichischen Erblanden zu bitten. Dort hatten Adelige eine Fehde gegen ihren Landesherren begonnen. Den Aufständischen gehörten Mitglieder von Familien mit großen Besitzungen im salzburgischen Gebiet an. Nach Niederschlagung des Aufstandes konfiszierte der Kaiser [[Friedrich III.]] diese Güter und vergrößerte so seinen Einfluss in Salzburger Gebieten.
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[[1471]] nahm er am [[Immerwährender Reichstag in Regensburg|Regensburger Reichstag]] teil, wo in der Zeit der steten Türkengefahr dringend Beschlüsse gefasst werden sollten. Am [[14. Mai]] [[1472]] sah sich Rohr genötigt, König Matthias von Ungarn um Schutz seiner Güter des [[Erzstift]]s in den österreichischen Erblanden zu bitten. Dort hatten außerdem Adelige eine Fehde gegen den Erzbischof begonnen. Den Aufständischen gehörten Mitglieder von Familien mit großen Besitzungen im salzburgischen Gebiet an. Nach Niederschlagung des Aufstandes konfiszierte der Kaiser [[Friedrich III.]] diese Güter und vergrößerte so seinen Einfluss in Salzburger Gebieten.
    
Die Türkengefahr nahm ständig zu, bis türkische wilde Scharen schließlich zwischen [[10. Oktober|10.]] und [[14. Oktober]] [[1476]] in [[Kärnten]] standen. Erst am [[16. Oktober]] konnte dann die Landwehr des [[Pinzgau]]s und des [[Pongau]]s mobilisiert werden und am [[17. Oktober]] begab sich der Fürsterzbischof in die [[Festung Hohenwerfen]]. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Türken mit reicher Beute aus Kärnten bereits wieder nach Südosten in ihre Grenzlager zurückgekehrt. Nun wurde eine Türkensteuer eingeführt, mit der die Abwehr organisiert werden sollte. Doch bevor diese Maßnahme einen Erfolg zeigte, waren die Türken wieder über das [[Friaul]] in Kärnten und dortigen Salzburger Gebieten eingefallen. Diesmal waren es aber nicht wilde Scharen, sondern ein Heer von 20 000 Soldaten. Ein Kärntner Bauernheer wurde am [[26. Juli]] [[1478]] bei Goggau vernichtend geschlagen und die Türken zogen weiter Drau aufwärts nach Spittal und Millstatt. Dort überschritten sie die [[Alpen]] und fielen plündernd im [[Lungau]] ein, wo sie sich am [[4. August]] wieder zurückzogen.
 
Die Türkengefahr nahm ständig zu, bis türkische wilde Scharen schließlich zwischen [[10. Oktober|10.]] und [[14. Oktober]] [[1476]] in [[Kärnten]] standen. Erst am [[16. Oktober]] konnte dann die Landwehr des [[Pinzgau]]s und des [[Pongau]]s mobilisiert werden und am [[17. Oktober]] begab sich der Fürsterzbischof in die [[Festung Hohenwerfen]]. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die Türken mit reicher Beute aus Kärnten bereits wieder nach Südosten in ihre Grenzlager zurückgekehrt. Nun wurde eine Türkensteuer eingeführt, mit der die Abwehr organisiert werden sollte. Doch bevor diese Maßnahme einen Erfolg zeigte, waren die Türken wieder über das [[Friaul]] in Kärnten und dortigen Salzburger Gebieten eingefallen. Diesmal waren es aber nicht wilde Scharen, sondern ein Heer von 20 000 Soldaten. Ein Kärntner Bauernheer wurde am [[26. Juli]] [[1478]] bei Goggau vernichtend geschlagen und die Türken zogen weiter Drau aufwärts nach Spittal und Millstatt. Dort überschritten sie die [[Alpen]] und fielen plündernd im [[Lungau]] ein, wo sie sich am [[4. August]] wieder zurückzogen.
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Bereits am [[29. Juli]] war diesmal die Salzburger Landwehr aufgestellt gewesen und Bernhard von Rohr war mit seinem [[Domprobst]] ins Gebirge gezogen. Der Bayernherzog Ernst hatte hatte Hilfstruppen entsandt und so konnten die Türken an einem weiteren Vordringen im Land Salzburg gehindert werden.  
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Bereits am [[29. Juli]] war diesmal die Salzburger Landwehr aufgestellt gewesen und Bernhard von Rohr war mit seinem [[Domprobst]] ins Gebirge gezogen. Der Bayernherzog Ernst hatte hatte Hilfstruppen entsandt und so konnten die Türken an einem weiteren Vordringen im Land Salzburg gehindert werden.
    
==== Resignation ====
 
==== Resignation ====
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