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, 17:19, 8. Mai 2022
[[Bild:Der Perchtweg Mittagsscharte Untersberg.jpg|thumb|Titelbild Buch "Der Perchtweg". Es zeigt die [[Mittagsscharte]] in der Südwand des [[Untersbergstock]]s.]] Buchtipp '''Der Perchtweg'''. ''Ein Pilgerweg rund um den [[Untersberg]].''
:'''Autor:''' [[Rainer Limpöck]]
:'''Verlag:''' [[Verlag Plenk Berchtesgaden]]
:'''Erscheinungsjahr:''' 2022
:ISBN 978-3-98504-072-8
== Verlagsinformation ==
<!-- bitte hier nur offizielle Pressetexte des Verlags oder Klappentexte verwenden! Eigene Beschreibungen sind bitte deutlich zu kennzeichnen. -->
Der Perchtweg ist DER Pilgerweg rund um den Untersberg
In vielen Kulturen gibt es heilige Berge, die von Pilgern umrundet werden. Seit einiger Zeit wird auch der Untersberg einmal im Jahr von christlichen Wallfahrern umwandert. Der Perchtweg soll nun jedem Gott- oder Sinnsuchenden die Möglichkeit geben, diesen magischen Wunderberg mit seinem Sagenschatz, den Kraftorten und Kultplätzen jederzeit zu erfahren. Der Weg verläuft entlang der Pforten zur Anderswelt, ohne den Berg an seiner Oberfläche zu berühren – sozusagen stets in respektvollem, ehrfurchtsvollem Abstand.
Die Wiederverzauberung der Welt beginnt am Untersberg.
=== Wegverlauf ===
[[Großgmain]] - Bruchhäusl - [[Pass Hallthurm|Hallthurm]] - [[Bischofswiesen]] - [[Wallfahrtskirche Maria Gern|Maria Gern]] - Hintergern - [[Ettenberg]] - [[Marktschellenberg]] - [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] - [[Glanegg]] - [[Fürstenbrunn]] - Großgmain;
==Rezension 1==
''Eine Wanderwegbeschreibung aus der Sicht eines Schamanen mit Besichtigungsvorschlägen''
Das 10,5 × 14,8 × 4 cm Format mit 88 Seiten passt sicherlich in jede Tasche und bietet eine Orientierung bei einer rund 59 Kilometer langen Wanderung rund um den Untersbergstock, einen Gebirgsstock, der sich zu einem Teil im deutschen Berchtesgadner Land und zum anderen Teil im österreichischen Salzburger Land erhebt.
Der Autor, der sich seit Jahrzehnten als Alpenschamane mit dem Untersberg und seinen Phänomen beschäftigt, bietet eine Wanderung in drei Etappen an, die man in drei bis sieben Tagen unternehmen kann. Sie führt am Fuß des Berges entlang zu Kult- und Kraftplätzen, Quellen und Kirchen. Limpöck zitiert Konfuzius mit dem Satz „Der Weg ist das Ziel“ und so liest sich auch das Buch. Limpöck weist immer wieder an Orten darauf hin, dass der Wanderer – Limpöck nennt ihn Pilger - sich zum Verweilen Zeit nehmen soll. Er gibt in einem einleitenden Kapitel Hinweise, was man beim Verweilen tun könnte: Steinwesen kontaktieren, Steinmandln setzen, Steinkreise besuchen, durch Spaltfelsen schlupfen, den Quellen und Bächen zuhören, Bäume umarmen und Höhlengeister kontaktieren.
Die einzelnen Wegabschnitte sind übersichtlich und ausreichend beschrieben, eine gute Wanderkarte sollte dennoch mitgeführt werden. Eingangs der Kapitel werden Varianten, ungefähre Gehzeit, Länge der Etappe, Höhenmeter und Stationen, die man besuchen sollte, aufgezählt. Es gibt jeweils eine grobe Übersichtskarte und am Kapitelende Einkehr- und Übernachtungshinweise. Limpöck spart nicht mit Hinweisen, wo man vorsichtig sein sollte oder besser nicht geht, wo man vor Betreten eines Grundstücks den Besitzer fragen sollte, wo man ein besonderes Naturerlebnis genießen kann, was man besichtigen kann und beschreibt die Wegbeschaffenheit.
Es sind aufgrund der Kleinheit des Büchleins nicht umfangreiche Informationen, doch ausreichend und Limpöck verweist auf seine Bücher, wo man nachlesen kann.
==Rezension 2==
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==Quelle==
* Rezension von [[Peter Krackowizer]]
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