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Am Bauernhof von Georg Wallinger in [[Abtenau]] gibt es einen '''Melkroboter''' im Stall.

== Allgemeines ==
2009 erwarb Wallinger einen Melkroboter, der ohne menschliche Hilfe vollautomatisch die Tiere melkt. Wallinger hat davon 71 Milchkühe und auch 78 Kälber und Jungtiere, die er züchtet und verkauft.

== Der Melkroboter ==
Jede Kuh trägt einen Transponder<ref>Sende- und Empfangsgerät von elektrischen Impulsen zur Steuerung von Computerprogrammen</ref> um den Hals. Darin ist gespeichert, wann sie das letzte Mal gemolken wurde. Ein Computer erfasst, kontrolliert und analysiert diese Daten. Alle sechs Stunden hat dann das Tier eine ''Melkberechtigung''. Sollte sich eine Kuh über zwölf Stunden nicht melken lassen, schlägt das System Alarm.

Die Tiere gehen freiwillig in die Melkvorrichtung. Diese ähnelt einem Käfig. Der Roboter besteht aus einem Greifarm und fünf Bechern. Mit dem Reinigungsbecher werden zunächst die Zitzen gereinigt, dann werden die anderen vier Becher auf die Zitzen gestülpt und der Melkvorgang beginnt. Während des Melkvorgangs wird das Tier mit 1,3 Kilogramm Kraftfutter gefütter. Nach durchschnittlich zwei bis vier Minuten ist das Euter leer. Dann entfernt der Greifarm die Becher, öffnet die Tür und das Tier verlässt den ''Melkstall''.

Wartende Tiere müssen sich jedoch einer Rangordnung unterwerfen. Ältere Kühe haben dabei immer Vorrang vor jüngeren.

Die so gemolkene Milch wird in einen 3.600-Liter-Tank gepumpt, der alle zwei Tage entleert wird.

== Quelle ==
*{{Quelle TN|24. Februar 2011}}

[[Kategorie:Technik]]
[[Kategorie:Landwirtschaft]]
[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Abtenau]]

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