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==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Die Rehlingen gehörten zum bairischen Uradel. Ihr Stammsitz war das ''Schloss Scherneck'' bei ''Rehling'' (Rehling liegt nordöstlich von Augsburg rechts des Lechflusses [auf seinerzeit bairischem Stammesgebiet] im heutigen [[Bayern|bayrischen]]Schwaben.
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Die Rehlingen gehörten zum bairischen Uradel. Ihr Stammsitz war das ''Schloss Scherneck'' bei ''Rehling'' (Rehling liegt nordöstlich von Augsburg rechts des Lechflusses [auf seinerzeit bairischem Stammesgebiet] im heutigen [[Bayern#Schwaben|bayrischen Schwaben]]).
    
Mitglieder folgender Linien wurden in den Ritterstand der [[Salzburger Landstände]] aufgenommen:
 
Mitglieder folgender Linien wurden in den Ritterstand der [[Salzburger Landstände]] aufgenommen:
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Ein Nachfahre Konrads war '''Hans von Rehlingen''', Erbauer des Schlosses Radau bei Augsburg, † 1552, vermählt mit Anna Dietenhaimer, der letzten ihres Geschlechtes.
 
Ein Nachfahre Konrads war '''Hans von Rehlingen''', Erbauer des Schlosses Radau bei Augsburg, † 1552, vermählt mit Anna Dietenhaimer, der letzten ihres Geschlechtes.
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Sie hatten den Sohn '''Heinrich''' (* 1509, † 1575). Dieser war Stadtpfleger von Augsburg, vermählt mit Helena von Hörwart († 1570). Aus dieser Ehe gingen, soweit für Salzburg von Belang, die Kinder Friedrich I. († [[16. Mai]] [[1609]]) und Anna († Dezember 1593) hervor. Anna heiratete 1568 Hieronymus Meitting zu Radeck, fürstlichen Stadtrichter von Salzburg, dann Pfleger von Plain und Stauffenegg, aus dessen Besitz Radeck – wohl für verschiedene Darlehen – an seinen Schwager Friedrich kam.
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Sie hatten den Sohn '''Heinrich''' (* 1509, † 1575). Dieser war Stadtpfleger von Augsburg, vermählt mit Helena von Hörwart († 1570). Aus dieser Ehe gingen, soweit für Salzburg von Belang, die Kinder Friedrich I. († [[16. Mai]] [[1609]]) und Anna († Dezember 1593) hervor. Anna heiratete 1568 Hieronymus Meitting zu Radeck, fürstlichen Stadtrichter von Salzburg, dann Pfleger von [[Plain]] und [[Schloss Staufeneck|Stauffenegg]], aus dessen Besitz [[Radeck]] – wohl für verschiedene Darlehen – an seinen Schwager Friedrich kam.
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* '''Friedrich I.''' († [[16. Mai]] [[1609]]) studierte 1578 in Siena, kam 1581 nach Salzburg und wurde fürstlicher Rat von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]], 1598-1602 Pfleger von [[Bezirksgericht Thalgau#Geschichte|Wartenfels (Thalgau)]]. Er war verheiratet mit Maria geb. Alt, Tochter des [[Ludwig IV. Alt|Ludwig IV. Alt „des Jüngeren“]] († 1586), Besitzers von [[Schloss Goldenstein|Goldenstein]] (* 1551, † [[ 6. März]] [[1620]]. Sie hatten die Kinder ''Friedrich II.'', ''Helena'' (verh. mit Ludwig [[Grimming|Grimming von Niederrain]] und ''Regina'' (*1588, verh. mit Hans Ludwig [[Ritz]] zu Bürglstein, Grub und Gartenau).
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* '''Friedrich I.''' († [[16. Mai]] [[1609]]) studierte 1578 in Siena ([[Italien#Toskana|Toskana]]), kam 1581 nach Salzburg und wurde fürstlicher Rat von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]], 1598 bis 1602 Pfleger von [[Bezirksgericht Thalgau#Geschichte|Wartenfels (Thalgau)]]. Er war verheiratet mit Maria geb. Alt, Tochter des [[Ludwig IV. Alt|Ludwig IV. Alt „des Jüngeren“]] († 1586), Besitzers von [[Schloss Goldenstein|Goldenstein]] (* 1551, † [[ 6. März]] [[1620]]). Sie hatten die Kinder ''Friedrich II.'', ''Helena'' (verh. mit Ludwig [[Grimming|Grimming von Niederrain]] und ''Regina'' (*1588, verh. mit Hans Ludwig [[Ritz]] zu [[Bürglstein]], [[Schloss Grubhof|Grub]] und [[Gartenau]]).
 
** '''Friedrich II.''' (* 1581/82, † [[6. Dezember]] [[1632]]) wurde 1613 hochfürstlich-salzburgischer Hofrat, 1616 [[Salzburger Landstände|salzburgischer Landmann]]. Er errichtete die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]]. Er war verheiratet mit Maria [[Haunsperger|von Haunsperg]] (* 1590). Sie hatten die Kinder  
 
** '''Friedrich II.''' (* 1581/82, † [[6. Dezember]] [[1632]]) wurde 1613 hochfürstlich-salzburgischer Hofrat, 1616 [[Salzburger Landstände|salzburgischer Landmann]]. Er errichtete die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]]. Er war verheiratet mit Maria [[Haunsperger|von Haunsperg]] (* 1590). Sie hatten die Kinder  
 
*** ''Maria Rosina'' (* 1613, † 1647, ledig),
 
*** ''Maria Rosina'' (* 1613, † 1647, ledig),
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*** ''Maria Johanna Franziska'' (* [[28. Dezember]] [[1629]] Salzburg), 1657–1693 Äbtissin von Nonnberg,
 
*** ''Maria Johanna Franziska'' (* [[28. Dezember]] [[1629]] Salzburg), 1657–1693 Äbtissin von Nonnberg,
 
*** ''Kaspar Sebastian'' (* 1626, † 1676), Benediktiner in Tegernsee,
 
*** ''Kaspar Sebastian'' (* 1626, † 1676), Benediktiner in Tegernsee,
*** '''Karl Heinrich''' (* 5. Mai 1630 Salzburg, † vor 1687), erhielt 1649 Goldenstein, das er 1661 an Johann Kurz verkaufte; 1655 hochfürstlich-salzburgischer Hofrat; vermählt mit Juliana von Ezdorf, zwei Töchter.
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*** '''Karl Heinrich''' (* 5. Mai 1630 Salzburg, † vor 1687), erhielt 1649 Goldenstein, das er 1661 an Johann [[Kurz-Goldenstein|Kurz]] verkaufte; 1655 hochfürstlich-salzburgischer Hofrat; vermählt mit Juliana von Ezdorf, zwei Töchter.
    
Im Jahr 1665 erhob Kaiser Leopold I. die Brüder Ludwig Franz, Ferdinand Gottlieb, Johann Paris und Karl Heinrich von Rehlingen zum Goldenstein, Radegg und Mühlheim in den Reichsfreiherrenstand mit Wappenvermehrung und mit dem Prädikat „Wohlgeboren“.  
 
Im Jahr 1665 erhob Kaiser Leopold I. die Brüder Ludwig Franz, Ferdinand Gottlieb, Johann Paris und Karl Heinrich von Rehlingen zum Goldenstein, Radegg und Mühlheim in den Reichsfreiherrenstand mit Wappenvermehrung und mit dem Prädikat „Wohlgeboren“.  
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Er war vermählt mit Ursula Maria von [[Mabon]] (* 1621,† 1675). Sie hatten folgende Kinder:
 
Er war vermählt mit Ursula Maria von [[Mabon]] (* 1621,† 1675). Sie hatten folgende Kinder:
 
* ''Maria Ursula'' (* 1646, † 1711), verh. mit Wolf Ernst Freiherrn [[Überacker|Uiberacker]], Pfleger von [[Werfen]].
 
* ''Maria Ursula'' (* 1646, † 1711), verh. mit Wolf Ernst Freiherrn [[Überacker|Uiberacker]], Pfleger von [[Werfen]].
* '''Ferdinand Paris''' (* 28. Dezember 1647 oder 1649 Saalfelden, † 19. Jänner 1699) 1665 hf. Rat, 1668 Hofrat, 1669 Kämmerer, 1675 Absentpfleger von Lichtenberg. 1682 wurde er Landschaftsverordneter des Ritterstandes. Er war zweimal verheiratet: 1676 mit Maria Esmerina [[Ritz]] zu [[Schloss Grubhof|Grub]] (* 1656, † 1677), wodurch [[Bürglstein]] und [[Schloss Elsenheim|Elsenheim]] an die Rehlingen kamen; 2. mit Maria Ursula Theresia Gräfin von Sarnthein.
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* '''Ferdinand Paris''' (* 28. Dezember 1647 oder 1649 Saalfelden, † 19. Jänner 1699) 1665 hf. Rat, 1668 Hofrat, 1669 Kämmerer, 1675 Absentpfleger von Lichtenberg. 1682 wurde er [[Salzburger Landstände|Landschafts]]<nowiki>verordneter</nowiki> des Ritterstandes. Er war zweimal verheiratet: 1676 mit Maria Esmerina [[Ritz]] zu [[Schloss Grubhof|Grub]] (* 1656, † 1677), wodurch [[Bürglstein]] und [[Schloss Elsenheim|Elsenheim]] an die Rehlingen kamen; 2. mit Maria Ursula Theresia Gräfin von Sarnthein.
 
* ''Maria Katharina'', verh. mit Ludwig Freiherrn von Widerspacher zu Grabenstatt.
 
* ''Maria Katharina'', verh. mit Ludwig Freiherrn von Widerspacher zu Grabenstatt.
 
* '''Raimund Franz''' (* 1659, † 25. Dezember 1704) studierte 1682 in Turin (Italien). 1690 Kämmerer, 1699 Vizestallmeister, 1703 Oberstsilberkämmerer. 1704 Landschaftsverordneter. Er stiftete 1704 das Fideikomiss Elsenheim (wozu auch das Imhofstöckl am Mozartplatz, der [[Ritzerbogen]] und [[Gartenau]] gehörten). Er heiratete 1699 Maria Regina Theresia, Tochter des Johann Rudolf Freiherrn von [[Plaz]] und der Maria Johanna [[Jocher von Eggersberg und Höch]] († 1756). Der Ehe entsprossen fünf Kinder, die alle in zartem Alter starben.
 
* '''Raimund Franz''' (* 1659, † 25. Dezember 1704) studierte 1682 in Turin (Italien). 1690 Kämmerer, 1699 Vizestallmeister, 1703 Oberstsilberkämmerer. 1704 Landschaftsverordneter. Er stiftete 1704 das Fideikomiss Elsenheim (wozu auch das Imhofstöckl am Mozartplatz, der [[Ritzerbogen]] und [[Gartenau]] gehörten). Er heiratete 1699 Maria Regina Theresia, Tochter des Johann Rudolf Freiherrn von [[Plaz]] und der Maria Johanna [[Jocher von Eggersberg und Höch]] († 1756). Der Ehe entsprossen fünf Kinder, die alle in zartem Alter starben.
    
===Ludwig Franz Freiherr von Rehlingen===
 
===Ludwig Franz Freiherr von Rehlingen===
'''Ludwig Franz Freiherr von Rehlingen''' (* 1619, † [[4. August]]] [[1684]]) wurde wie sein älterer Bruder hochfürstlich-salzburgischer Beamter: 1644 wirklicher [[Hofrat]], [[Salzburger Landstände|Landschaft]]smitverordneter und Generalsteuereinnehmer, 1657 geheimer Rat, 1665 Kämmerer. Er war zweimal verheiratet: 1649 mit Anna Maria [[Grimming]] von Niederrain (* 1631, † 1651); 1657 mit Maria Ursula von [[Plaz]] (* 1637, † 1680).
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'''Ludwig Franz Freiherr von Rehlingen''' (* 1619, † [[4. August]]] [[1684]]) wurde wie sein älterer Bruder hochfürstlich-salzburgischer Beamter: 1644 wirklicher [[Hofrat]], [[Salzburger Landstände|Landschaft]]smitverordneter und [[Generalsteuereinnehmer]], 1657 geheimer Rat, 1665 Kämmerer. Er war zweimal verheiratet: 1649 mit Anna Maria [[Grimming]] von Niederrain (* 1631, † 1651); 1657 mit Maria Ursula von [[Plaz]] (* 1637, † 1680).
    
Er hatte die Kinder
 
Er hatte die Kinder
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* ''Maria Magdalena'', 1690 Novizin in Maria Loreto.
 
* ''Maria Magdalena'', 1690 Novizin in Maria Loreto.
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'''Johann Friedrich Freiherr von Rehlingen ''' (* 25. Oktober 1667, † 10. Oktober 1725) wurde Beamter (1692 Kämmerer, 1706 Oberstsilberkämmerer). Er kam durch Heirat in den Besitz der Hofmark [[Schloss Ursprung|Ursprung]] und des Hauses [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 18, erhielt nach seinem Vetter Raimund Franz von Rehlingen 1704 Elsenheim (mit Gartenau usw.), erhielt 1707 den Straßhof, verkaufte 1719 Gartenau. Vermählt war er 1. (23. November 1692) mit der um 29 Jahre älteren Maria Katharina Barbara geb. von Nitzwitz († 13. September 1694), Witwe nach Augustin Friedrich Freiherrn von Hegi, 2. (12. Februar 1696) mit Eva Margaretha geb. Gienger von Grienbichl.
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'''Johann Friedrich Freiherr von Rehlingen ''' (* 25. Oktober 1667, † 10. Oktober 1725) wurde Beamter (1692 Kämmerer, 1706 Oberstsilberkämmerer). Er kam durch Heirat in den Besitz der Hofmark [[Schloss Ursprung|Ursprung]] und des Hauses [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 18, erhielt nach seinem Vetter Raimund Franz von Rehlingen 1704 Elsenheim (mit Gartenau usw.), erhielt 1707 den [[Straßhof]], verkaufte 1719 Gartenau. Vermählt war er 1. (23. November 1692) mit der um 29 Jahre älteren Maria Katharina Barbara geb. von Nitzwitz († 13. September 1694), Witwe nach Augustin Friedrich Freiherrn von Hegi, 2. (12. Februar 1696) mit Eva Margaretha geb. Gienger von Grienbichl.
    
Dieser zweiten Ehe entstammten sieben Kinder, darunter:
 
Dieser zweiten Ehe entstammten sieben Kinder, darunter:
 
* ''Maria Anna Josefa''(* 12. Jänner 1697), vermählt (11. November 1721) mit Siegmund Josef Freiherrn von Neuhaus;
 
* ''Maria Anna Josefa''(* 12. Jänner 1697), vermählt (11. November 1721) mit Siegmund Josef Freiherrn von Neuhaus;
*'''Johann Josef''' (* 9. Juli 1704, † 1. Jänner 1773) 1714 Rupertiordensritter, 1728 Hofrat, 1734 Pfleger von Waging, 1740 von Neumarkt, besaß Ursprung und Elsenheim. Vermählt (1735 Waging) mit Maria Anna geb. Freiin von Gebäck auf Sulzemoos und Arnbach († 1. Jänner 1789); sie hatten die Kinder
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*'''Johann Josef''' (* 9. Juli 1704, † 1. Jänner 1773) 1714 [[St. Rupert-Orden#Geschichte|Rupertiorden]]<nowiki>sritter</nowiki>, 1728 Hofrat, 1734 Pfleger von Waging, 1740 von Neumarkt, besaß Ursprung und Elsenheim. Vermählt (1735 Waging) mit Maria Anna geb. Freiin von Geböck auf Sulzemoos und Arnbach († 1. Jänner 1789); sie hatten die Kinder
 
** ''Leopold Johann (* 1736, † 1753);
 
** ''Leopold Johann (* 1736, † 1753);
 
** ''Maria Theresia'' (* 8. März 1739 Salzburg) verh. Gräfin Nyß, kurbayrische Hofdame;
 
** ''Maria Theresia'' (* 8. März 1739 Salzburg) verh. Gräfin Nyß, kurbayrische Hofdame;
 
** ''Georg Johann Josef (* 19. März 1740 Salzburg, † 21. Juni 1807 Salzburg), kaiserlicher Hauptmann, 1781 Vizestallmeister und Hofkammerrat, vermählt mit Johanna Freiin von Riedheim;
 
** ''Georg Johann Josef (* 19. März 1740 Salzburg, † 21. Juni 1807 Salzburg), kaiserlicher Hauptmann, 1781 Vizestallmeister und Hofkammerrat, vermählt mit Johanna Freiin von Riedheim;
** '''Johann Nepomuk Josef''' (* 19. März 1740 Salzburg, †4. Jänner 1808) 1769 wirkl. Hofkammerrat, 1770 Oberstsilberkämmerer, 1771 auch Pfleger von Goldegg, 1778 in Sachen der Steuerregulierung Mitglied der „Konferenz bei Hof", 1785 Generaleinnehmer der Hofkammer, 1791 Dirigent der Entsumpfung des [[Pinzgau]]s, 1800 bis 1803 Mitglied der von [[Hieronymus Graf Colloredo|Fürsterzbischof Hieronymus Grafen Colloredo]] Statthalterschaft, Geheimer Rat, 1801 Generalsteuereinnehmer; er blieb ledig und '' starb 1808 als Letzter dieser Linie'';
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** '''Johann Nepomuk Josef''' (* 19. März 1740 Salzburg, †4. Jänner 1808) 1769 wirkl. Hofkammerrat, 1770 Oberstsilberkämmerer, 1771 auch Pfleger von [[Goldegg]], 1778 in Sachen der Steuerregulierung Mitglied der „Konferenz bei Hof", 1785 Generaleinnehmer der Hofkammer, 1791 Dirigent der Entsumpfung des [[Pinzgau]]s, 1800 bis 1803 Mitglied der von [[Hieronymus Graf Colloredo|Fürsterzbischof Hieronymus Grafen Colloredo]] Statthalterschaft, Geheimer Rat, 1801 Generalsteuereinnehmer; er blieb ledig und '' starb 1808 als Letzter dieser Linie'';
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** ''Johann Siegmund Max'' (* 2. September 1741 Neumarkt, †7. März 1797 Hallein) schlug eine militärische Laufbahn ein (1753 Rupertiordensritter, 1758 Fähnrich im kurbayrischen Leibregiment, 1759 im Kürassierregiment Feldmarschall [[Törring]], 1766 Unterleutnant im Regiment Graf Plaz, 1773 k. k. Hauptmann), kehrte dieser aber 1782 den Rücken, heiratete eine Bürgerliche (drei Töchter, ein früh verstorbener Sohn), kaufte das Wirtshaus zum „Goldenen Kreuz" am [[Platzl]] und betrieb es selbst, wurde aus Salzburg ausgewiesen, 1793 auf der [[Festung Hohensalzburg]] inhaftiert und starb schließlich in Hallein in großer Armut;
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** ''Johann Siegmund Max'' (* 2. September 1741 Neumarkt, †7. März 1797 Hallein) schlug eine militärische Laufbahn ein (1753 Rupertiordensritter, 1758 Fähnrich im kurbayrischen Leibregiment, 1759 im Kürassierregiment Feldmarschall [[Törring]], 1766 Unterleutnant im Regiment Graf Plaz, 1773 k. k. Hauptmann), kehrte dieser aber 1782 den Rücken, heiratete eine Bürgerliche (drei Töchter, ein früh verstorbener Sohn), kaufte das [[Münchnerhof#Geschichte|Wirtshaus zum „Goldenen Kreuz"]] am [[Platzl]] und betrieb es selbst, wurde aus Salzburg ausgewiesen, 1793 auf der [[Festung Hohensalzburg]] inhaftiert und starb schließlich in [[Hallein]] in großer Armut;
 
**''Siegmund Christof'', (* 3. April 1753, † 1771/1772);
 
**''Siegmund Christof'', (* 3. April 1753, † 1771/1772);
 
** ''Maximiliana Franziska'' (* 25. Oktober 1751 Bergheim; † 21. Juni 1807), vermählt 1773 mit Karl August Baron Lassberg;
 
** ''Maximiliana Franziska'' (* 25. Oktober 1751 Bergheim; † 21. Juni 1807), vermählt 1773 mit Karl August Baron Lassberg;
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bild:Rehlingen-Grabstätte (5).JPG
 
bild:Rehlingen-Grabstätte (5).JPG
 
bild:Rehlingen-Grabstätte (6).jpg
 
bild:Rehlingen-Grabstätte (6).jpg
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bild:Grabtafel Friedrich I. von Rehlingen.jpg|Grabtafel für Friedrich&nbsp;I. von Rehlingen
 
bild:Rehlingen-Grabstätte (1).jpg|[[Grabmal des Johann Werner von Raitenau|Raitenau-Grabmal in der Rehlingen-Kapelle]]
 
bild:Rehlingen-Grabstätte (1).jpg|[[Grabmal des Johann Werner von Raitenau|Raitenau-Grabmal in der Rehlingen-Kapelle]]
 
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*''Maria Rosa Josefa'' (* 11. Jänner 1713 Laufen, † 16 Juni 1766),  vermählt (10. Jänner 1730 Tittmoning) mit Wolf Ludwig Anton Graf [[Überacker|Uiberacker]], Pfleger von Tittmoning;
 
*''Maria Rosa Josefa'' (* 11. Jänner 1713 Laufen, † 16 Juni 1766),  vermählt (10. Jänner 1730 Tittmoning) mit Wolf Ludwig Anton Graf [[Überacker|Uiberacker]], Pfleger von Tittmoning;
 
*''Karl Anton'' (* 6. September 1716 Laufen, † 19. September 1734 vor Guastalla [Italien]) gefallen als Fähnrich im kaiserlichen Regiment Harrach beim Angriff auf Guastalla;
 
*''Karl Anton'' (* 6. September 1716 Laufen, † 19. September 1734 vor Guastalla [Italien]) gefallen als Fähnrich im kaiserlichen Regiment Harrach beim Angriff auf Guastalla;
*''Maria Theresia Margareta'' (* 31. März 1719 Laufen, † 24. August 1780 Salzburg); vermählt (18. November 1748 Salzburg, St. Andrä) mit Josef Longin Grafen Orbea, Oberst und Stadtkommandant;
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*''Maria Theresia Margareta'' (* 31. März 1719 Laufen, † 24. August 1780 Salzburg); vermählt (18. November 1748 Salzburg, St. Andrä) mit [[Josef Longin Graf Orbea|Josef Longin Grafen Orbea]], Oberst und Stadtkommandant;
*''Maria Aloisa Anna'', (* 1. März 1724 Laufen), vermählt 1748 mit Freiherrn von Volmar, kaiserlichem Oberamtsrat der Markgrafschaft Burgau.
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*''Maria Aloisia Anna'', (* 1. März 1724 Laufen), vermählt 1748 mit Freiherrn von Volmar, kaiserlichem Oberamtsrat der Markgrafschaft Burgau.
    
'''Johann Franz Raimund''' (* 26. Februar 1707 Tittmoning, † Salzburg 20. August 1770) trat gleich seinem Vater in hochfürstlich-salzburgischen Dienste (1731 Kämmerer, 1731 Hofrat, 1732 Pfleger von [[Stauffenegg]], 1733 von [[Lofer]], 1737 von [[Kaprun]], 1752 Landschaftsverordneter, 1753 Hofkammerdirektor, 1756 Vizehofmarschall, 1762 Hofkammervizepräsident). Er war zweimal verheiratet: 1. mit Maria Franziska Sibilla Freiin von Reichlin-Meldegg- Fellheim (†28. April 1756 Saalfelden) und 2. mit Maria Franziska Freiin von Frauenhofen († 29. April 1770). Aus der ersten Ehe hatte er drei Töchter:
 
'''Johann Franz Raimund''' (* 26. Februar 1707 Tittmoning, † Salzburg 20. August 1770) trat gleich seinem Vater in hochfürstlich-salzburgischen Dienste (1731 Kämmerer, 1731 Hofrat, 1732 Pfleger von [[Stauffenegg]], 1733 von [[Lofer]], 1737 von [[Kaprun]], 1752 Landschaftsverordneter, 1753 Hofkammerdirektor, 1756 Vizehofmarschall, 1762 Hofkammervizepräsident). Er war zweimal verheiratet: 1. mit Maria Franziska Sibilla Freiin von Reichlin-Meldegg- Fellheim (†28. April 1756 Saalfelden) und 2. mit Maria Franziska Freiin von Frauenhofen († 29. April 1770). Aus der ersten Ehe hatte er drei Töchter:
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<references/>
 
<references/>
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Franz Martin]]: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: „21. Rehlingen (Salzburger Linien)“, in: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] Band 73 (1933) S.&nbsp;145&nbsp;f, = Franz Martin: ''[[Hundert Salzburger Familien]]'' (Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg [[1946]]) S.&nbsp;109&nbsp;f.
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* [[Franz Martin]]: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: „21. Rehlingen (Salzburger Linien)“, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] Band 73 (1933) S.&nbsp;145&nbsp;f, = Franz Martin: ''[[Hundert Salzburger Familien]]'' (Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg [[1946]]) S.&nbsp;109&nbsp;f.
* Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''[[Visitkarten mit Salzburger Ansichten]] aus dem Jahr 1780 bis 1820'', Peter Matern
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* Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''[[Visitkarten mit Salzburger Ansichten]] aus dem Jahr 1780 bis 1820'', [[Peter Matern]]
 
* [http://austroarchiv.com/joomla/content/view/1004/27/ austroarchiv.com]
 
* [http://austroarchiv.com/joomla/content/view/1004/27/ austroarchiv.com]
  

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