| | Unter den Teilnehmern der Automobilisten fanden sich prominente Salzburger wie [[Friedrich Freiherr von Mayr-Melnhof]], der auf Steyr-Sport als Sieger der Sportwagenklasse bis fünf Liter eintrug, [[Hans Gessele]], Sohn des [[S.A.C.]]-Präsidenten, kam als Sieger der Rennwagenklasse bis zwei Liter ins Ziel, [[Karl (II.) Spängler]] und [[Rudolf Zrost (Rennfahrer)]], beide auf Gräf & Sitft-Wagen. | | Unter den Teilnehmern der Automobilisten fanden sich prominente Salzburger wie [[Friedrich Freiherr von Mayr-Melnhof]], der auf Steyr-Sport als Sieger der Sportwagenklasse bis fünf Liter eintrug, [[Hans Gessele]], Sohn des [[S.A.C.]]-Präsidenten, kam als Sieger der Rennwagenklasse bis zwei Liter ins Ziel, [[Karl (II.) Spängler]] und [[Rudolf Zrost (Rennfahrer)]], beide auf Gräf & Sitft-Wagen. |
| − | [[Wolfgang von Karajan]]<ref>die beiden zitierten Quellen geben '''Herbert''' von Karajan als Fahrer an; dies ist jedoch nicht zutreffend, da in der österreichischen Zeitschrift "Das Motorrad" Jahrgang 1925, Nr. 10 von '''Wolfgang''' die Rede ist und er auch auf einem Bild so in der Bildunterschrift angeführt wird; außerdem war es '''Wolfgang''' von Karajan, der am [[31. August]] [[1930]] zusammen mit dem späteren [[Mozarteum]]<nowiki|sdirektor</nowiki> [[Bernhard Paumgartner|Prof. Dr. Bernhard Paumgartner]] erstmals das [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] im Radio übertragen kommentierte</ref> sorgte mit einem Klassensieg auf einer Douglas 750 cm³ für Aufsehen. Der schnellste Mann des Tages war aber ein Motorradfahrer, Prof. Robert Eberan von Eberhorst, der später im Verlauf seines Lebens in der Welt des Kraftfahrzeuges zu einer anerkannten Kapazität wurde. Der damalige Student der Technik steuerte eine Matchless 1.000 cm³ mit seitengesteuertem V-Zweizylinder-Motor in der Zeit von acht Minuten und 40 Sekunden über die 10,45 km lange Strecke, die eine durchschnittliche Steigung von 7,5 Prozent bei einem Höhenunterschied von 754 Meter aufwies. Diese Zeit entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70,6 km/h auf einer Sandstraße! Der Salzburger Graf Boos-Waldeck wurde in der Klasse bis 175 cm³ Zweiter. | + | [[Wolfgang von Karajan]]<ref>die beiden zitierten Quellen geben '''Herbert''' von Karajan als Fahrer an; dies ist jedoch nicht zutreffend, da in der österreichischen Zeitschrift "Das Motorrad" Jahrgang 1925, Nr. 10 von '''Wolfgang''' die Rede ist und er auch auf einem Bild so in der Bildunterschrift angeführt wird; außerdem war es '''Wolfgang''' von Karajan, der am [[31. August]] [[1930]] zusammen mit dem späteren [[Mozarteum]]<nowiki>sdirektor</nowiki> [[Bernhard Paumgartner|Prof. Dr. Bernhard Paumgartner]] erstmals das [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] im Radio übertragen kommentierte</ref> sorgte mit einem Klassensieg auf einer Douglas 750 cm³ für Aufsehen. Der schnellste Mann des Tages war aber ein Motorradfahrer, Prof. Robert Eberan von Eberhorst, der später im Verlauf seines Lebens in der Welt des Kraftfahrzeuges zu einer anerkannten Kapazität wurde. Der damalige Student der Technik steuerte eine Matchless 1.000 cm³ mit seitengesteuertem V-Zweizylinder-Motor in der Zeit von acht Minuten und 40 Sekunden über die 10,45 km lange Strecke, die eine durchschnittliche Steigung von 7,5 Prozent bei einem Höhenunterschied von 754 Meter aufwies. Diese Zeit entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70,6 km/h auf einer Sandstraße! Der Salzburger Graf Boos-Waldeck wurde in der Klasse bis 175 cm³ Zweiter. |
| | Insgesamt waren 23 Motorräder und 21 Automobile zu diesem ersten, etwas verregneten Tauernrennen gekommen. | | Insgesamt waren 23 Motorräder und 21 Automobile zu diesem ersten, etwas verregneten Tauernrennen gekommen. |