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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Bis ins [[15. Jahrhundert]] wurde es nach der Landschad, den [[Kärnten|Kärntner]] Dienstmannen des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]]s benannt und hieß Landschadhaus. Bereits um 1485 dürfte sich in diesem Haus eine Mautstelle befunden haben. [[1555]] erwarb [[Fürsterzbischof]] [[Michael von Kuenburg]] das Gebäude, das [[1569]] vom [[Stadtrichter]] bewohnt wurde. Ab 1613 scheint es als fürstliches Mauthaus auf.  
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Bis ins [[15. Jahrhundert]] wurde es nach der Landschad, den [[Kärntner]] Dienstmannen des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]]s benannt und hieß Landschadhaus. Bereits um 1485 dürfte sich in diesem Haus eine Mautstelle befunden haben. [[1555]] erwarb [[Fürsterzbischof]] [[Michael von Kuenburg]] das Gebäude, das [[1569]] vom [[Stadtrichter]] bewohnt wurde. Ab 1613 scheint es als fürstliches Mauthaus auf.  
    
[[Heinrich Ignaz Franz Biber]] (* 1644; † 1704) lebte in diesem Haus bis zu seinem Tod. Er war ab 1670 in Diensten von Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] als Komponist und Violinvirtuose tätig.  
 
[[Heinrich Ignaz Franz Biber]] (* 1644; † 1704) lebte in diesem Haus bis zu seinem Tod. Er war ab 1670 in Diensten von Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] als Komponist und Violinvirtuose tätig.  
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Das k. k. Polizeiamt fand für das kurze Zwischenspiel der Monarchie in Salzburg [[1808]] hier Unterkunft. Nachdem die [[Bayern]] Salzburg erhielten, war ab [[1813]] das königlich bayerischer Polizeikommissariat in diesem Haus.  
 
Das k. k. Polizeiamt fand für das kurze Zwischenspiel der Monarchie in Salzburg [[1808]] hier Unterkunft. Nachdem die [[Bayern]] Salzburg erhielten, war ab [[1813]] das königlich bayerischer Polizeikommissariat in diesem Haus.  
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Schließlich wurde das Gebäude mit dem Kauf [[1859]] des Tuch- und Manufakturenhändlers [[Rudolf Biebl]] wieder ein Bürgerhaus (Biebl wurde in Folge [[Gemeinderat]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]]). Nach seinem Tod übernahmen seine Kinder Maria Wegschaider, geborene Biebl, und Rudolf Biebl junior Haus und elterlichen Betrieb. Dieses führten sie bis [[1910]] unter dem Namen ''Wegschaider & Biebl''. In diesem Jahr kauften [[Franz Thalhammer]] und [[Josef Zehentner]] das Haus, ab [[1917]] war dann Thalhammer alleiniger Besitzer.  
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Schließlich wurde das Gebäude mit dem Kauf [[1859]] des Tuch- und Manufakturenhändlers [[Rudolf Biebl (Bürgermeister)|Rudolf Biebl]] wieder ein Bürgerhaus (Biebl wurde in Folge [[Gemeinderat]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]]). Nach seinem Tod übernahmen seine Kinder Maria Wegschaider, geborene Biebl, und Rudolf Biebl junior Haus und elterlichen Betrieb. Dieses führten sie bis [[1910]] unter dem Namen ''Wegschaider & Biebl''. In diesem Jahr kauften [[Franz Thalhammer]] und [[Josef Zehentner]] das Haus, ab [[1917]] war dann Thalhammer alleiniger Besitzer.  
    
Bei der Renovierung [[1927]] entstand das [[Sgraffito am Thalhammer-Haus von Karl Reisenbichler|Neosgraffito]] des Malers [[Karl Reisenbichler]] an der Außenwand über dem Erdgeschoss, sowohl auf der Rathausplatz- als auch Sigmund-Haffner-Gassen-Seite.  
 
Bei der Renovierung [[1927]] entstand das [[Sgraffito am Thalhammer-Haus von Karl Reisenbichler|Neosgraffito]] des Malers [[Karl Reisenbichler]] an der Außenwand über dem Erdgeschoss, sowohl auf der Rathausplatz- als auch Sigmund-Haffner-Gassen-Seite.  

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