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, 06:22, 7. Apr. 2022
'''Judith Barta''' (* [[5. Juli]] [[1934]] in Budapest, [[Ungarn]]; † [[8. März]] [[2022]]) war eine Salzburger Konzertsängerin und Musikpädagogin.
== Leben ==
Barta erlangte am Staatlichen Béla-Bartók-Musik-Konservatorium Budapest einen Studienabschluss aus Klavier und Gesang. [[1956]], im Jahr des Ungarnaufstandes, flüchtet die sie nach Österreich. Ein Stipendium der Rockefeller Foundation ermöglichte ihr weitere Studien an der [[Universität Mozarteum|Akademie Mozarteum]]: Im Jahr [[1959]] erwarb sie ihren Abschluss aus Gesang und Opernschule. Bis [[1962]] erhielt sie ein Stipendium der Deutschen Grammophon Gesellschaft für Repertoirestudien in der Meisterklasse von Kammersängerin Prof. Erna Berger an der Hochschule für Musik in Hamburg. Dies führte zu Rundfunkverpflichtungen und zur Teilnahme an Tourneen der Deutschen Gastspieloper. Bis 1964 arbeitete sie am Liedrepertoires bei Prof. [[Paul Schilhawsky]] und Kammersänger Prof. [[Julius Patzak]] an der Akademie Mozarteum.
Ihre pädagogische Tätigkeit nahm sie [[1964]] an den [[Musikum Salzburg#Geschichte|Salzburger Volks-Musikschulen]] auf. Ab [[1970]] trat ihre Gesangsklasse in solistischen Vokal-Ensembles auf.
Ab [[1974]] war sie in dem selbständigen „Madrigalensemble Salzburg“, aus dem später die [[Internationale Paul-Hofhaymer-Gesellschaft Salzburg]] hervorging, tätig; sie brachte sich auf den Gebieten der Ensembletechnik und der Konzerttätigkeit ein.
Sie erhielt auch Lehraufträge am Mozarteum, und zwar
*[[1982]] einen Lehrauftrag am OSR FF-Institut (einer Sonderabteilung der Hochschule) und
*[[1986]] bis [[1999]] einen Lehrauftrag an der Abteilung für Kirchenmusik.
[[1987]] bis [[1989]] wirkte sie an einer Video-Dokumentation über die Koordinierung von Atem, Stimme und Bewegung mit.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit war ihr Leben durch ihr Engagement für eine spielerische Förderung musikalischer, kreativer und sprachlicher Begabungen von Kindern geprägt, wofür sie sich mit folgenden Initiativen einsetzte:
*[[1979]]: Gründung des [[Salzburger Spielbus]]ses, der bis heute von verschiedenen Vereinen weitergeführt wird und ein fester Bestandteil des Ferienprogramms für Kinder ist;
*[[2010]]: Lese-Patenschaften für Kinder (Bewohner-Service [[Aigen]]-[[Parsch]]), in denen allsommerlich lese-Wochen veranstaltet werden, wodurch auch Langzeitkontakte zwischen Kindern und Erwachsenen entstehen können.
Ihr Einsatz galt auch der Bereicherung und Vertiefung sozialer Kontakte in Ihrem nächsten Umfeld durch gemeinsames Erleben Qualitätskosten Filme mit anschließendem Austausch darüber; dafür regte sie im Jahr [[2017]] ein monatliches Treffen zu „Kino & Kaffee“ mit anschließender Gesprächsrunde im Gemeinschaftsraum der „[[Lebenswelt Aigen]]“ an und leitete diese bis zum Schluss, trotz zunehmender Erschwernisse durch ihr körperliches Leiden, mit Begeisterung.
== Quelle ==
* Parte von Prof. Georg Maria Hofmann und Elisabeth Pilshofer im Namen des Freundeskreises, [[Salzburger Nachrichten]] vom 26. März 2022, S. 29
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