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Er war als Kooperator in den Pfarren [[Pfarre Wörgl|Wörgl]] ([[1931]]–[[1935]]), [[Stadtpfarre Salzburg-Nonntal|Salzburg-Nonntal]] (1935), [[Pfarre Großgmain|Großgmain]] (1938) und [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Salzburg-St. Andrä]] (1938–[[1945]]) tätig.
 
Er war als Kooperator in den Pfarren [[Pfarre Wörgl|Wörgl]] ([[1931]]–[[1935]]), [[Stadtpfarre Salzburg-Nonntal|Salzburg-Nonntal]] (1935), [[Pfarre Großgmain|Großgmain]] (1938) und [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Salzburg-St. Andrä]] (1938–[[1945]]) tätig.
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Von 1945 bis [[1950]] wirkte er als Direktor des Universalmuseums Johanneum und Diözesanjugendseelsorger in Graz, anschließend durch drei Jahrzehnte als Stadtpfarrer der Pfarre Salzburg-St. Elisabeth.
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Von 1945 bis [[1950]] wirkte er als Direktor des Johanneums (Schrannengasse 4) und Diözesanjugendseelsorger in Salzburg, anschließend durch drei Jahrzehnte als Stadtpfarrer der Pfarre Salzburg-St. Elisabeth.
    
In der [[NS-Zeit]] verhalf er als Kooperator von der Pfarre St. Andrä zusammen mit Pfarrer [[Franz Zeiss]] verfolgten jüdischen Familien zur lebensrettenden Flucht.
 
In der [[NS-Zeit]] verhalf er als Kooperator von der Pfarre St. Andrä zusammen mit Pfarrer [[Franz Zeiss]] verfolgten jüdischen Familien zur lebensrettenden Flucht.
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Seine Tätigkeit im Johanneum verschaffte ihm Eingang als „Onkel Franz“ in [[Thomas Bernhard]]s Jugendautobiografie „''Die Ursache. Eine Andeutung''“ (1975). Wesenauer sah sich verunglimpft und klagte Bernhard sowie den Verleger wegen übler Nachrede. Der Prozess endete mit einem Vergleich, demzufolge das Buch nur mehr in einer bereinigten Fassung verkauft werden durfte.<ref>Vgl. Riendeau, Vincent: [https://papyrus.bib.umontreal.ca/xmlui/bitstream/handle/1866/4642/Riendeau_Vincent_2010_memoire.pdf Der Literaturskandal: Symbolisches Kapital und Selbstbezug am Beispiel Thomas Bernhards. Mémoire présenté à la Faculté des arts et sciences en vue de l’obtention du grade de maîtrise ès arts en études allemandes] Université de Montréal, 2010.</ref>
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Seine Tätigkeit im Johanneum Salzburg verschaffte ihm Eingang als „Onkel Franz“ in [[Thomas Bernhard]]s Jugendautobiografie „''Die Ursache. Eine Andeutung''“ (1975). Wesenauer sah sich verunglimpft und klagte Bernhard sowie den Verleger wegen übler Nachrede. Der Prozess endete mit einem Vergleich, demzufolge das Buch nur mehr in einer bereinigten Fassung verkauft werden durfte.<ref>Vgl. Riendeau, Vincent: [https://papyrus.bib.umontreal.ca/xmlui/bitstream/handle/1866/4642/Riendeau_Vincent_2010_memoire.pdf Der Literaturskandal: Symbolisches Kapital und Selbstbezug am Beispiel Thomas Bernhards. Mémoire présenté à la Faculté des arts et sciences en vue de l’obtention du grade de maîtrise ès arts en études allemandes] Université de Montréal, 2010.</ref>
    
Zum Andenken an Franz Wesenauer wurde am [[14. Juli]] [[2015]] im Salzburger Stadtteil Neustadt am [[Mirabellplatz]] Nr. 5 vor der [[Andräkirche]] ein [[Stolperstein]] verlegt.
 
Zum Andenken an Franz Wesenauer wurde am [[14. Juli]] [[2015]] im Salzburger Stadtteil Neustadt am [[Mirabellplatz]] Nr. 5 vor der [[Andräkirche]] ein [[Stolperstein]] verlegt.