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Seit Mitte des [[20. Jahrhundert]]s wird das Gebäude von der [[Caritas Salzburg]] genutzt.  
 
Seit Mitte des [[20. Jahrhundert]]s wird das Gebäude von der [[Caritas Salzburg]] genutzt.  
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Von [[1957]] bis [[1977]] war darin die [[Fachschule für Soziale Berufe und Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe der Caritas Salzburg]] untergebracht. Im Zuge der im Spätsommer [[2015]] [[Flüchtlingsbewegung 2015|Flüchtlingsbewegung]] wohnten dann [[Asylwerber in Salzburg|Asylwerber]] im Haus. Zuletzt wurde es nach Ausbruch der [[Coronapandemie]] als Obdachlosenquartier benutzt.
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Von [[1957]] bis [[1977]] war darin die [[Fachschule für Soziale Berufe und Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe der Caritas Salzburg]] untergebracht. Im Zuge der im Spätsommer [[2015]] [[Flüchtlingsbewegung 2015|Flüchtlingsbewegung]] wohnten dann [[Asylwerber in Salzburg|Asylwerber]] im Haus. Zuletzt wurde es nach Ausbruch der [[Coronapandemie]] als Obdachlosenquartier benutzt.
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Seit Herbst [[2020]] wird das Gebäude zu Wohnungen für notleidende Frauen aus dem gesamten [[Bundesland Salzburg]] umgebaut. Ab dem Jahr [[2022]] werden hier dann 34 Übergangswohnungen der Caritas zur Verfügung stehen, in denen ausschließlich Frauen in Not für zwei bis drei Jahre ein Zuhause finden sollen. Ein Team von Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen und Familienhelferinnen wird die Frauen und deren Kinder auf dem Weg in ein eigenständiges Leben unterstützen.
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=== Caritas-Frauenwohnhaus ===
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Seit Herbst [[2020]] wurde das Gebäude zu Wohnungen für notleidende Frauen aus dem gesamten [[Bundesland Salzburg]] umgebaut. Seit Anfang [[2022]] stehen hier 34 Übergangswohnungen der Caritas zur Verfügung, in denen ausschließlich Frauen in Not für zwei bis drei Jahre ein Zuhause finden sollen. Ein Team von Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen und Familienhelferinnen wird die Frauen und deren Kinder auf dem Weg in ein eigenständiges Leben unterstützen.
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Ab 2022 werden die je 30 Quadratmeter großen Garçonnièren mit Bad und Küche Frauen aus Stadt und Land Salzburg offen stehen. Drei Einheiten sind Zweizimmerwohnungen, vier Wohnungen können zusammengeschlossen werden. Auf jeder Etage stehen Gemeinschaftsräume zur Verfügung, im Erdgeschoß können die Frauen auch gemeinsam kochen.
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Die je 30 Quadratmeter großen Garçonnièren mit Bad und Küche stehen Frauen aus Stadt und Land Salzburg offen. Drei Einheiten sind Zweizimmerwohnungen, vier Wohnungen können zusammengeschlossen werden. Auf jeder Etage stehen Gemeinschaftsräume zur Verfügung, im Erdgeschoß können die Frauen auch gemeinsam kochen.
    
Es gehe darum, den Frauen eine Perspektive zu eröffnen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Aus der Wohnbedarfserhebung wisse man, dass mehr als 250 Frauen in Salzburg in ungenügenden oder ungesicherten Wohnverhältnissen leben. Es gebe viele Gründe, warum Frauen in eine Notlage geraten könnten: durch Trennung, emotionale Abhängigkeit, finanzielle Schwierigkeiten, psychische Erkrankungen oder Gewalt.
 
Es gehe darum, den Frauen eine Perspektive zu eröffnen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Aus der Wohnbedarfserhebung wisse man, dass mehr als 250 Frauen in Salzburg in ungenügenden oder ungesicherten Wohnverhältnissen leben. Es gebe viele Gründe, warum Frauen in eine Notlage geraten könnten: durch Trennung, emotionale Abhängigkeit, finanzielle Schwierigkeiten, psychische Erkrankungen oder Gewalt.
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Der Umbau kostet 3,2 Mill. Euro. Davon steuert das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] 1,5 Mill. Euro aus der Wohnbauförderung bei. Zudem werde sie das Projekt mit jährlich 150.000 Euro aus dem Frauenressort unterstützen, kündigte [[Landesrätin]] [[Andrea Klambauer]] ([[Neos]]) im März [[2021]] bei einem Lokalaugenschein an. Dazu kommen Spenden und das Nutzungsentgelt, das monatlich weniger als 400 Euro betragen soll.
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Der Umbau kostete 3,2 Mill. Euro. Davon steuerte das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] 1,5 Mill. Euro aus der Wohnbauförderung bei. Zudem wird das das Projekt mit jährlich 150.000 Euro aus dem Frauenressort unterstützt, kündigte [[Landesrätin]] [[Andrea Klambauer]] ([[Neos]]) im März [[2021]] bei einem Lokalaugenschein an. Dazu kommen Spenden und das Nutzungsentgelt, das monatlich weniger als 400 Euro betragen soll.
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== Quelle ==
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Anfang März war das Haus bereits von 19 Frauen und deren 13 Kinder bewohnt. Weiters wurden fünf Plätze für aus der [[Ukraine]] wegen des [[Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und dessen Auswirkungen auf Salzburg|russischen Angriffskriegs]] geflüchtete Frauen reserviert.
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== Quellen ==
 
* [https://www.sn.at/salzburg/politik/caritas-baut-wohnungen-fuer-notleidende-frauen-aus-ganz-salzburg-101303278 www.sn.at], [[Barbara Haimerl]]: ''Caritas baut Wohnungen für notleidende Frauen aus ganz Salzburg'', 20. März 2021
 
* [https://www.sn.at/salzburg/politik/caritas-baut-wohnungen-fuer-notleidende-frauen-aus-ganz-salzburg-101303278 www.sn.at], [[Barbara Haimerl]]: ''Caritas baut Wohnungen für notleidende Frauen aus ganz Salzburg'', 20. März 2021
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/nach-salzburg-erhaelt-nun-auch-hallein-ein-frauenwohnhaus-117951820 www.sn.at], 4. März 2022
    
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]

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