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== Leben ==
 
== Leben ==
Max Domenig war das erste von neun Kindern des Keuschlers Maximilian Domenig und seiner Frau Elisabeth, geborene Lindermuth. Nach dem Abschluss der Fachschule für Holzindustrie, Abteilung Tischlerei und Bildhauerei in Villach ging er auf die Walz. Diese Studienreise führte ihn über [[Deutschland]] nach [[Linz]] und Graz und weiter nach [[Italien]], wo er in [[Trentino|Trient]] eine gute Stelle in einer Bildhauerwerkstatt fand. [[1907]] studierte er an der Kunstgewerbeschule des k.k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie an der Fachklasse Bildhauerei (Abschluss [[1911]]). Edmund Klotz, [[Alfred Roller]] und Franz Barwig waren seine Professoren. Unmittelbar nach dem Studium arbeitete Max Domenig ein Jahr lang im Wiener Münzamt. Dort entwickelte er seine Liebe zur Schaffung von Plaketten, Münzen und Medaillons. Anschließend gründete er eine Ateliergemeinschaft mit Wolfgang Wallner im 3. Bezirk in [[Wien]], die bis [[1913]] bestand. In diesen Jahren begann der Kontakt mit Richard Teschner. Er schnitzte für Teschners Puppentheater Figuren und den „Goldenen Schrein“. Durch Teschner hatte er Verbindung zur Wiener Werkstätte. Danach war er von [[1913]]/[[1914]] bis [[1920]] bei [[Jakob Adlhart d. Ä.]] Leiter der "Halleiner Werkstätten für kirchliche Kunst und Kunstgewerbe". Von [[1915]] bis [[1918]] war er, ebenso wie dann von [[1939]] bis [[1945]].
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Max Domenig war das erste von neun Kindern des Buchhalters Maximilian Domenig und seiner Frau Elisabeth, geborene Lindermuth. Nach dem Abschluss der Fachschule für Holzindustrie, Abteilung Tischlerei und Bildhauerei in Villach ging er auf die Walz. Diese Studienreise führte ihn über [[Deutschland]] nach [[Linz]] und Graz und weiter nach [[Italien]] und [[Südtirol]], wo er in [[Trentino|Trient]] eine gute Stelle in einer Bildhauerwerkstatt fand. [[1907]] studierte er an der Kunstgewerbeschule des k.k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie an der Fachklasse Bildhauerei (Abschluss [[1911]]). Edmund Klotz, [[Alfred Roller]] und Franz Barwig waren seine Professoren. Unmittelbar nach dem Studium arbeitete Max Domenig ein Jahr lang im Wiener Münzamt. Dort entwickelte er seine Liebe zur Schaffung von Plaketten, Münzen und Medaillons. Anschließend gründete er eine Ateliergemeinschaft mit Wolfgang Wallner im 3. Bezirk in [[Wien]], die bis [[1913]] bestand. In diesen Jahren begann der Kontakt mit Richard Teschner. Er schnitzte für Teschners Puppentheater Figuren und den „Goldenen Schrein“. Durch Teschner hatte er Verbindung zur Wiener Werkstätte. Danach war er von [[1913]]/[[1914]] bis [[1920]] bei [[Jakob Adlhart d. Ä.]] Leiter der "Halleiner Werkstätten für kirchliche Kunst und Kunstgewerbe". Von [[1915]] bis [[1918]] war er, ebenso wie dann von [[1939]] bis [[1945]], Kriegsteilnehmer.
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Seit [[1919]] lebte und arbeitete er als freischaffender Bildhauer bis zu seinem Lebensende in Hallein.  
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Seit [[1919]] heiratete er die Hutmacherstochter Maria, geborene Leiseder (* [[12. März]] [[1888]] in Hallein; † [[18. November]] [[1950]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/TRBX/?pg=17 Trauungsbuch der Pfarre Hallein, Band X, S. 12.]</ref>, mit der er zumindest fünf Kinder hatte:
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* Maximilian Josef (* <!--17. April -->1920; † <!--14. April -->1994 in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/TFBXXI/?pg=504 Taufbuch der Pfarre Hallein, Band XXI, S. 497.]</ref>,
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* Maria ''Marieliese'' (* 1922),
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* Elisabeth (* 1925),
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* Margarethe (* 1926) und
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* Franz (* 1927).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/TFBXXII/?pg=353 Taufbuch der Pfarre Hallein, Band XXII, Index S. 8.]</ref>
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Bis zu seinem Lebensende lebte und arbeitete Max Domenig seither als freischaffender Bildhauer in Hallein.
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In diese Zeit fiel auch der Erwerb des Riesenbauernhofs, oberhalb von Hallein an der Dürrnbergstraße. Bei dem ehemaligen [[Kalkofen]] des Anwesens, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den baulichen Resten der Burg [[Sulzeneck]], errichtete Domenig 1920 seine eigene Bildhauerwerkstatt, in der er als freischaffender Bildhauer tätig war.
    
Der Künstler wurde lediglich 65 Jahre alt. Jedoch hielt seine schöpferische Kraft bis zu seinem Lebensende an, obwohl ihm die Teilnahme an den beiden Weltkriegen körperlich sehr zugesetzt hatte.
 
Der Künstler wurde lediglich 65 Jahre alt. Jedoch hielt seine schöpferische Kraft bis zu seinem Lebensende an, obwohl ihm die Teilnahme an den beiden Weltkriegen körperlich sehr zugesetzt hatte.
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* {{wikipedia-de}}
 
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* [[Benutzer:Hickmuth|Hickmuth]]
 
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== Einzelnachweis ==
 
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