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Textersetzung - „Corona Pandemie“ durch „Coronapandemie
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Rund 500.000 Euro laufende Kosten fallen jährlich im Salzburger Dom an. Wobei es sich dabei nur Sachaufwände handelt, Sanierungen sind da noch gar keine dabei, informierte Domkustos Prälat [[Johann Reißmeier]]. Nicht nur die ganz normale Alterung setzt dem Bauwerk zu sondern auch die rund zwei Millionen touristischen Besucher, die vor [[Corona]] jährlich den Dom besucht hatten. Der Feuchtigkeitseintrag an Tagen mit Regen oder Schnee bringe eine zu hohe Luftfeuchtigkeit mit sich - eine der Folgen davon war Schimmel in den Domorgeln. Daneben blieben aber auch allerhand andere Hinterlassenschaften im Dom, von der Getränkedose über Jausenpapier, Bierflaschen und Zigarettenstummel<ref name="SNAug19"></ref> bis zum Jausensackerl. Gleichzeitig sei die Spendenbereitschaft der Besucher gesunken. Vor allem die in den letzten Jahren verstärkt durch den Dom geschleusten asiatischen Reisegruppen würden - anders als viele Europäer - kein Kerzerl anzünden und eine kleine Spende dafür abgeben, berichtet Reißmeier.<ref name="SNJun21">[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ab-23-oktober-zahlen-besucher-fuenf-euro-eintritt-fuer-den-salzburger-dom-105289411 www.sn.at], "Ab 23. Oktober zahlen Besucher fünf Euro Eintritt für den Salzburger Dom", 16. Juni 2021</ref>
 
Rund 500.000 Euro laufende Kosten fallen jährlich im Salzburger Dom an. Wobei es sich dabei nur Sachaufwände handelt, Sanierungen sind da noch gar keine dabei, informierte Domkustos Prälat [[Johann Reißmeier]]. Nicht nur die ganz normale Alterung setzt dem Bauwerk zu sondern auch die rund zwei Millionen touristischen Besucher, die vor [[Corona]] jährlich den Dom besucht hatten. Der Feuchtigkeitseintrag an Tagen mit Regen oder Schnee bringe eine zu hohe Luftfeuchtigkeit mit sich - eine der Folgen davon war Schimmel in den Domorgeln. Daneben blieben aber auch allerhand andere Hinterlassenschaften im Dom, von der Getränkedose über Jausenpapier, Bierflaschen und Zigarettenstummel<ref name="SNAug19"></ref> bis zum Jausensackerl. Gleichzeitig sei die Spendenbereitschaft der Besucher gesunken. Vor allem die in den letzten Jahren verstärkt durch den Dom geschleusten asiatischen Reisegruppen würden - anders als viele Europäer - kein Kerzerl anzünden und eine kleine Spende dafür abgeben, berichtet Reißmeier.<ref name="SNJun21">[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ab-23-oktober-zahlen-besucher-fuenf-euro-eintritt-fuer-den-salzburger-dom-105289411 www.sn.at], "Ab 23. Oktober zahlen Besucher fünf Euro Eintritt für den Salzburger Dom", 16. Juni 2021</ref>
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Zunächst war ab Frühjahr 2020 eine Eintrittsgebühr geplant. Doch die [[Corona Pandemie]] verzögerte die Einführung, sodass erst mit der Eröffnung des [[Christkindlmarkt]]s im November [[2021]] auch die Eintrittsgebühr eine Gebühr von fünf Euro pro Person kommen wird.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/fuenf-euro-pro-besucher-eintritt-im-salzburger-dom-koennte-ab-advent-kommen-104359042 www.sn.at]</ref> Am [[16. Juni]] informierte ein [[SN]]-Artikel, dass ab [[23. Oktober]] 2021 eine Eintrittsgebühr von fünf Euro pro Person zu bezahlen sein werden. In einer Übergangsphase wird ab [[5. Juli]] bereits vieles von dem geboten, was zahlende Besucher dann erwartet, darunter eine ein kostenloser Audio-Guide für Smartphones bzw. ein Audio-Leihgerät (drei Euro). Man wolle nicht nur Geld kassieren, sondern auch Inhalte vermitteln, betont Hermann Signitzer, der Tourismusreferent der Erzdiözese und Leiter des neu eingerichteten Gästeservice für den Dom.
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Zunächst war ab Frühjahr 2020 eine Eintrittsgebühr geplant. Doch die [[Coronapandemie]] verzögerte die Einführung, sodass erst mit der Eröffnung des [[Christkindlmarkt]]s im November [[2021]] auch die Eintrittsgebühr eine Gebühr von fünf Euro pro Person kommen wird.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/fuenf-euro-pro-besucher-eintritt-im-salzburger-dom-koennte-ab-advent-kommen-104359042 www.sn.at]</ref> Am [[16. Juni]] informierte ein [[SN]]-Artikel, dass ab [[23. Oktober]] 2021 eine Eintrittsgebühr von fünf Euro pro Person zu bezahlen sein werden. In einer Übergangsphase wird ab [[5. Juli]] bereits vieles von dem geboten, was zahlende Besucher dann erwartet, darunter eine ein kostenloser Audio-Guide für Smartphones bzw. ein Audio-Leihgerät (drei Euro). Man wolle nicht nur Geld kassieren, sondern auch Inhalte vermitteln, betont Hermann Signitzer, der Tourismusreferent der Erzdiözese und Leiter des neu eingerichteten Gästeservice für den Dom.
    
Dass das künftig am Domeingang postierte Einlasspersonal von manchen angelogen werde, die vorgeben wegen eines Gebets zu kommen und dann den Dom zweieinhalb Minuten später wieder verlassen, nehme man in Kauf, sagt Reißmeier. Das größere Problem seien ohnehin Reisegruppen und nicht so sehr Individualreisende. Der Zugang erfolgt über das Nordportal, wo auch eine elektronische Ticketkontrolle stattfinden wird. Das Zutrittssystem wurde von der [[Anif]]er Firma Axess entwickelt. Das Mittelportal werde für Gläubige zu Gottesdienstzeiten geöffnet, ansonsten aber verschlossen sein.
 
Dass das künftig am Domeingang postierte Einlasspersonal von manchen angelogen werde, die vorgeben wegen eines Gebets zu kommen und dann den Dom zweieinhalb Minuten später wieder verlassen, nehme man in Kauf, sagt Reißmeier. Das größere Problem seien ohnehin Reisegruppen und nicht so sehr Individualreisende. Der Zugang erfolgt über das Nordportal, wo auch eine elektronische Ticketkontrolle stattfinden wird. Das Zutrittssystem wurde von der [[Anif]]er Firma Axess entwickelt. Das Mittelportal werde für Gläubige zu Gottesdienstzeiten geöffnet, ansonsten aber verschlossen sein.