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Am [[20. Oktober]] [[2020]] hatte der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) die Genehmigung für die 380-kV-Leitung endgültig bestätigt.  
 
Am [[20. Oktober]] [[2020]] hatte der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) die Genehmigung für die 380-kV-Leitung endgültig bestätigt.  
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== 2022: Sturm konnte 380-kV-Mast wegen Montagefehler knicken ==
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Am Donnerstag, den [[17. Februar]] [[2022]], machten sich die Verantwortlichen der Austrian Power Grid AG (APG) auf die Suche nach den Ursachen, weshalb am Mittwoch, den [[16. Februar]],  durch das [[Wetter|Sturmtief "Ylenia"]] im Gemeindegebiet von [[Hallwang]] ein 380-kV-Strommast in der Mitte hatte einknicken können. Der Mast steht in einem Waldstück, verletzt wurde niemand. Im [[Flachgau]] waren Windgeschwindigkeiten bis zu 118 km/h gemessen worden.
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APG-Sprecher Fritz Wöber sagte, dass es bisher noch keinen Sturmschaden bei einem 380-kV-Mast gegeben habe. Zuletzt sei [[2009]] ein Strommast geknickt worden - durch den [[Orkan Emma]] mit extremen Fallwinden im [[Bezirk Braunau am Inn]]. "Als Folge daraus hat man die 380-kV-Masten so gebaut, dass sie Windgeschwindigkeiten bis zu 230 km/h standhalten sollten", betonte Wöber. Der umgeknickte Strommast in Hallwang sei ein bedauerlicher Einzelfall durch einen Sturm. Die Untersuchungen hätten am Donnerstag gezeigt, dass kein Materialfehler und kein Statikfehler vorlägen. Wöber: "Der betroffene Mast ist noch nicht fertig gewesen, daher hat auch noch nicht die intensive Qualitätskontrolle stattgefunden." Die Ursache liege leider in einer Nachlässigkeit der mit dem Bau beauftragten Firma bei der Montage. In Kombination mit dem Sturm sei dadurch der Mast umgeknickt.
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Der Vorfall hat am Donnerstag auch die Galionsfigur des Vereins "Fairkabeln", Franz Fuchsberger, auf den Plan gerufen. Er hat zahlreiche Berichte über umgeknickte Strommasten in den vergangenen Jahren gesammelt. Dabei handelt es sich aber überwiegend um 110-kV-Masten, die durch Sturm, Lawinen oder aus der Kombination von Sturm und Schneedruck beschädigt wurden. Sollte es tatsächlich ein Statikproblem mit den 380-kV-Masten geben, sei das auch für die Versorgungssicherheit relevant, meinte Fuchsberger. Vor allem wenn man bedenke, dass zwischen Golling und St. Johann auf der 380-kV-Leitung auch eine 110-kV-Leitung mitgeführt werde. Fuchsberger nahm den umgeknickten Strommast auch zum Anlass, auf die Vorteile von Erdkabeln hinzuweisen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/sturm-konnte-380-kv-mast-wegen-montagefehler-knicken-117258982 www.sn.at], 18. Februar 2022</ref>
    
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