| | [[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. [[Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst]] übernahm [[1938]] das Schloss und plante eine Begegnungsstätte für das internationale [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]]. <ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref> bis sie bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]] nach England floh. Für kurze Zeit bewohnte das Schloss der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]]. | | [[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. [[Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst]] übernahm [[1938]] das Schloss und plante eine Begegnungsstätte für das internationale [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]]. <ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref> bis sie bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]] nach England floh. Für kurze Zeit bewohnte das Schloss der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]]. |
| − | Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden. | + | Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden. |
| | Im Sommer [[1950]] veranstaltete das ''Salzburg Global Seminar'' vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Österreich]] auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus „''Pantomimes de Bip''“. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel ''„Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu mache''n“ mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf. | | Im Sommer [[1950]] veranstaltete das ''Salzburg Global Seminar'' vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Österreich]] auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus „''Pantomimes de Bip''“. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel ''„Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu mache''n“ mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf. |