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Auf Drängen seines Freundes [[Friedrich Keyl]] kam er [[1861]] nach [[Salzburg]]. Hier arbeitete er in der [[Verlag Anton Pustet|Duyle'schen Druckerei]] im [[Döllerergässchen]], die Keyl [[1863]] gemeinsam mit [[Anton Pustet]] erwarb. Keyl machte sich [[1865]] selbständig, und als Keyl [[1869]] starb, übernahm Kiesel das Unternehmen und formte daraus das [[Salzburger Verlagshaus Kiesel]], das in den [[1950er]]-Jahren unter der Führung [[Hans Glaser junior]]s zur größten Buchdruckerei Österreichs aufstieg. [[1907]] gab es eine ''R. Kiesel Buchdruckerei'' am [[Waagplatz]] 1.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19070928&seite=11&zoom=33&query=%22The%2BRoyal%2BBiograph%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 28. September 1907, Seite 11</ref>
 
Auf Drängen seines Freundes [[Friedrich Keyl]] kam er [[1861]] nach [[Salzburg]]. Hier arbeitete er in der [[Verlag Anton Pustet|Duyle'schen Druckerei]] im [[Döllerergässchen]], die Keyl [[1863]] gemeinsam mit [[Anton Pustet]] erwarb. Keyl machte sich [[1865]] selbständig, und als Keyl [[1869]] starb, übernahm Kiesel das Unternehmen und formte daraus das [[Salzburger Verlagshaus Kiesel]], das in den [[1950er]]-Jahren unter der Führung [[Hans Glaser junior]]s zur größten Buchdruckerei Österreichs aufstieg. [[1907]] gab es eine ''R. Kiesel Buchdruckerei'' am [[Waagplatz]] 1.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19070928&seite=11&zoom=33&query=%22The%2BRoyal%2BBiograph%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 28. September 1907, Seite 11</ref>
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Am [[13. Dezember]] [[1870]] gründete er das [[Salzburger Volksblatt]], das am [[29. Dezember]] mit einer Probenummer erstmals erschien und sich als national-liberale Tageszeitung bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zur meistgelesenen Zeitung der Stadt Salzburg entwickeln sollte. [[1873]] stellte der innovative und fortschrittliche Unternehmer die erste amerikanische Tiegeldruckpresse vor. [[1893]] bekam die Redaktion des Volksblatts den ersten Telefonanschluss Salzburgs.  
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Am [[13. Dezember]] [[1870]] gründete er das [[Salzburger Volksblatt]], das am [[29. Dezember]] mit einer Probenummer erstmals erschien und sich als national-liberale Tageszeitung bis zum [[Zweiten Weltkrieg]] zur meistgelesenen Zeitung der Stadt Salzburg entwickeln sollte. [[1873]] stellte der innovative und fortschrittliche Unternehmer die erste amerikanische Tiegeldruckpresse vor. [[1893]] bekam die Redaktion des Volksblatts den ersten Telefonanschluss Salzburgs.  
    
[[1876]] heiratete Kiesel die aus seiner Heimat stammende [[Marie Kiesel|Maria Brey]]. Das Paar hatte fünf Kinder, von denen der einzige Sohn bereits im Kindesalter verstarb. Nach dem Ableben ihres Mannes führte die Witwe das Unternehmen weiter. Von [[1926]] bis [[1929]] wurde das [[Kieselgebäude]] an der [[Rainerstraße]] erbaut. [[1930]] verstarb Maria Kiesel. Das ''Druck- und Verlagshaus Kiesel'' ging danach an die Schwiegersöhne [[Engelbert Buchroithner]], [[Hans Glaser senior|Hans Glaser]] und [[Josef Rutzinger]] über.
 
[[1876]] heiratete Kiesel die aus seiner Heimat stammende [[Marie Kiesel|Maria Brey]]. Das Paar hatte fünf Kinder, von denen der einzige Sohn bereits im Kindesalter verstarb. Nach dem Ableben ihres Mannes führte die Witwe das Unternehmen weiter. Von [[1926]] bis [[1929]] wurde das [[Kieselgebäude]] an der [[Rainerstraße]] erbaut. [[1930]] verstarb Maria Kiesel. Das ''Druck- und Verlagshaus Kiesel'' ging danach an die Schwiegersöhne [[Engelbert Buchroithner]], [[Hans Glaser senior|Hans Glaser]] und [[Josef Rutzinger]] über.