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Textersetzung - „Zweiten Weltkrieg“ durch „Zweiten Weltkrieg
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Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] in Österreich ([[1938]]) begann eine massive Verfolgung. Jüdischer Besitz wurde [[Arisierungen im Bundesland Salzburg|"arisiert"]], wer Glück hatte, konnte fliehen. Wie der Zeitungsdokumentation des Historikers [[Siegfried Göllner]] über das Jahr 1938 zu entnehmen ist, wurde den jüdischen Ärzten mit Kassenvertrag bereits am [[1. Juni]] [[1938]] der Kassenvertrag gekündigt. Auch da Tragen von Trachten wurde Juden per Erlass verboten.
 
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] in Österreich ([[1938]]) begann eine massive Verfolgung. Jüdischer Besitz wurde [[Arisierungen im Bundesland Salzburg|"arisiert"]], wer Glück hatte, konnte fliehen. Wie der Zeitungsdokumentation des Historikers [[Siegfried Göllner]] über das Jahr 1938 zu entnehmen ist, wurde den jüdischen Ärzten mit Kassenvertrag bereits am [[1. Juni]] [[1938]] der Kassenvertrag gekündigt. Auch da Tragen von Trachten wurde Juden per Erlass verboten.
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Diese Unterdrückungsmaßnahmen hatten zur Folge, dass die jüdische Gemeinde in Salzburg nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] klein blieb.
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Diese Unterdrückungsmaßnahmen hatten zur Folge, dass die jüdische Gemeinde in Salzburg nach dem Ende des [[Zweiten Weltkrieg]] klein blieb.
 
Nach der Befreiung aus den Konzentrationslagern entstanden in Stadt und Land Salzburg mehrere Siedlungen jüdischer »Displaced Persons«. Es kam zur [[Krimmler Judenflucht]], deren seit einigen Jahren im Rahmen des [[Alpine Peace Crossing]] gedacht wird. In Salzburg bildete sich ein jüdisches Komitee. Die ersten der befreiten Juden wurden im [[Sigmundsstollen]] (im [[Mönchsberg]]) in einer zum bombensicheren Bunker ausgebauten Bergfestung untergebracht. Gleichzeitig entstand in [[Bad Gastein]] ein Lager von versprengten jüdischen KZ-Überlebenden.
 
Nach der Befreiung aus den Konzentrationslagern entstanden in Stadt und Land Salzburg mehrere Siedlungen jüdischer »Displaced Persons«. Es kam zur [[Krimmler Judenflucht]], deren seit einigen Jahren im Rahmen des [[Alpine Peace Crossing]] gedacht wird. In Salzburg bildete sich ein jüdisches Komitee. Die ersten der befreiten Juden wurden im [[Sigmundsstollen]] (im [[Mönchsberg]]) in einer zum bombensicheren Bunker ausgebauten Bergfestung untergebracht. Gleichzeitig entstand in [[Bad Gastein]] ein Lager von versprengten jüdischen KZ-Überlebenden.
  

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