Doch Heinrich Damisch, der am [[11. August]] [[1922]] Mitbegründer der ''Internationalen Gesellschaft für Neue Musik'' war, in der Geschichte der Salzburger Festspiele verschämt zu verschweigen, wäre unangemessen. Denn mit der Erinnerung an ihn könnte auch das Wissen um einen Zusammenhang schwinden: Die Geschichte der Salzburger Festspiele ist ohne den [[Nationalsozialismus]] nicht denkbar – als Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den [[1930er]]-Jahren und als Instrument für den Nationalsozialismus von [[1938]] bis [[1945]]. Und ließe man Heinrich Damisch als ''Persona non grata'' außer Acht, müsste man Gleiches mit [[Wilhelm Furtwängler]], [[Herbert von Karajan]], [[Clemens Krauss]] und [[Karl Böhm]] tun. Und so wie diese vier war auch Heinrich Damisch ein unermüdlicher Wegbereiter dessen, was Salzburg weltberühmt gemacht hat: Mozartstadt und Festspielstadt. | Doch Heinrich Damisch, der am [[11. August]] [[1922]] Mitbegründer der ''Internationalen Gesellschaft für Neue Musik'' war, in der Geschichte der Salzburger Festspiele verschämt zu verschweigen, wäre unangemessen. Denn mit der Erinnerung an ihn könnte auch das Wissen um einen Zusammenhang schwinden: Die Geschichte der Salzburger Festspiele ist ohne den [[Nationalsozialismus]] nicht denkbar – als Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den [[1930er]]-Jahren und als Instrument für den Nationalsozialismus von [[1938]] bis [[1945]]. Und ließe man Heinrich Damisch als ''Persona non grata'' außer Acht, müsste man Gleiches mit [[Wilhelm Furtwängler]], [[Herbert von Karajan]], [[Clemens Krauss]] und [[Karl Böhm]] tun. Und so wie diese vier war auch Heinrich Damisch ein unermüdlicher Wegbereiter dessen, was Salzburg weltberühmt gemacht hat: Mozartstadt und Festspielstadt. |