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Textersetzung - „Zweiten Weltkrieg“ durch „Zweiten Weltkrieg
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Der langjährige Gemeindesekretär Karl Sungler vermerkt auf einer der Gruppenfotografien der "59 er",  ''Zur Erinnerung an den Weltkrieg 1914 - 1918 zum zweiten mal Kriegseinsatz Salzburg 18.II.1917''.  
 
Der langjährige Gemeindesekretär Karl Sungler vermerkt auf einer der Gruppenfotografien der "59 er",  ''Zur Erinnerung an den Weltkrieg 1914 - 1918 zum zweiten mal Kriegseinsatz Salzburg 18.II.1917''.  
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Kurze Zeit darauf kam Sungler in russische Gefangenschaft, in das Fort Nowosibirsk. Dort wurde er im Lazarett und anschließend privat von einer Schullehrerfamilie nach einer überstandenen Typhuserkrankung gesund gepflegt. Er erlernte die russische Sprache in Wort und Schrift, was ihm nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Gemeinde Sekretär von St. Wolfgang sehr zu Gute kam. Josef Koller war beruflich ein hoher Zollbeamter, wurde bei dem russischen Fronteinsatz schwer verletzt und kam in ein Heimatlazarett. Die Freunde trafen sich erst wieder [[1920]] nach Beendigung des Krieges und der Heimkehr Karl Sunglers aus der russischen Gefangenschaft.
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Kurze Zeit darauf kam Sungler in russische Gefangenschaft, in das Fort Nowosibirsk. Dort wurde er im Lazarett und anschließend privat von einer Schullehrerfamilie nach einer überstandenen Typhuserkrankung gesund gepflegt. Er erlernte die russische Sprache in Wort und Schrift, was ihm nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] als Gemeinde Sekretär von St. Wolfgang sehr zu Gute kam. Josef Koller war beruflich ein hoher Zollbeamter, wurde bei dem russischen Fronteinsatz schwer verletzt und kam in ein Heimatlazarett. Die Freunde trafen sich erst wieder [[1920]] nach Beendigung des Krieges und der Heimkehr Karl Sunglers aus der russischen Gefangenschaft.
    
Mit der Zunahme der Opferzahlen und der rasant schlechter werdenden Versorgungslage kehrt bald Ernüchterung bei den Soldaten ein. Immer neue Musterungen und Einberufungen von Reservisten folgten. Der Mangel an allen Bedarfsartikeln besonders an Heizmaterial, war bereits im ersten Kriegswinter an der Tagesordnung. Hamsterkäufe und Schleichhandel gehörten zum Alltag. Alle Arten Materialsammlungen wurden durchgeführt, ja sogar die Kirchenglocken  von der berühmten [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]] mussten abgeliefert werden, um Munition herzustellen. Kriegsanleihen wurden gezeichnet, zu Spenden wurde aufgerufen. Frauen mussten die Frontlücken durch schwere Männerarbeit füllen, die Goldenen - Eheringe wurden durch Metallringe ersetzt. Hotels werden zu Reservelazaretten umfunktioniert, Hungersnot, Teuerung, Inflation des Geldes und größte Blutopfer mussten gebracht werden. Der Markt St.Wolfgang hatte 67 Gefallene zu beklagen.
 
Mit der Zunahme der Opferzahlen und der rasant schlechter werdenden Versorgungslage kehrt bald Ernüchterung bei den Soldaten ein. Immer neue Musterungen und Einberufungen von Reservisten folgten. Der Mangel an allen Bedarfsartikeln besonders an Heizmaterial, war bereits im ersten Kriegswinter an der Tagesordnung. Hamsterkäufe und Schleichhandel gehörten zum Alltag. Alle Arten Materialsammlungen wurden durchgeführt, ja sogar die Kirchenglocken  von der berühmten [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]] mussten abgeliefert werden, um Munition herzustellen. Kriegsanleihen wurden gezeichnet, zu Spenden wurde aufgerufen. Frauen mussten die Frontlücken durch schwere Männerarbeit füllen, die Goldenen - Eheringe wurden durch Metallringe ersetzt. Hotels werden zu Reservelazaretten umfunktioniert, Hungersnot, Teuerung, Inflation des Geldes und größte Blutopfer mussten gebracht werden. Der Markt St.Wolfgang hatte 67 Gefallene zu beklagen.

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