| | Ende Oktober 1916 kamen weitere 6 000 Flüchtlinge aus der Bukowina an und wurden mittels Sonderzügen der Lokalbahn in das Niederalmer Flüchtlingslager gebracht. Die Flüchtlinge führten außer einer Menge verschiedener Habseligkeiten auch einige Hundert Stück [[Ziege]]n und [[Hausschaf|Schafe]] mit sich.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19161104&query=%22Fl%c3%bcchtlingslager%22+%22Niederalm%22&seite=4 ANNO], Volksfreund, 4. November 1916, Seite 4</ref> | | Ende Oktober 1916 kamen weitere 6 000 Flüchtlinge aus der Bukowina an und wurden mittels Sonderzügen der Lokalbahn in das Niederalmer Flüchtlingslager gebracht. Die Flüchtlinge führten außer einer Menge verschiedener Habseligkeiten auch einige Hundert Stück [[Ziege]]n und [[Hausschaf|Schafe]] mit sich.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19161104&query=%22Fl%c3%bcchtlingslager%22+%22Niederalm%22&seite=4 ANNO], Volksfreund, 4. November 1916, Seite 4</ref> |
| − | Im April [[1918]] sank die Zahl der Flüchtling auf 2 000 Flüchtlinge. Von der Tabakregie wurden dem Kantineur, einem Juden, aber weiterhin die gleiche Menge Tabak zugewiesen als zur jener Zeit, als das Lager noch mit 12 000 Flüchtlingen belegt war. Trotzdem erhielten jedoch die Angestellten und Flüchtlinge weniger Tabak als von dessen Vorgänger.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19180501&query=%22Lager%22+%22Niederalm%22+%22baracken%22&seite=2 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 1. Mai 1918, Seite 2</ref> Eine andere Quelle berichtet später, dass im Lager Niederalm noch 4 480 Flüchtlinge waren, davon 4 101 Ukrainer.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19180704&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=9 ANNO], Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 4. Juli 1918, Seite 9</ref>. | + | Im April [[1918]] sank die Zahl der Flüchtling auf 2 000 Flüchtlinge. Von der Tabakregie wurden dem Kantineur, einem Juden, aber weiterhin die gleiche Menge Tabak zugewiesen als zur jener Zeit, als das Lager noch mit 12 000 Flüchtlingen belegt war. Trotzdem erhielten jedoch die Angestellten und Flüchtlinge weniger Tabak als von dessen Vorgänger.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19180501&query=%22Lager%22+%22Niederalm%22+%22baracken%22&seite=2 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 1. Mai 1918, Seite 2</ref> Eine andere Quelle berichtet später, dass im Lager Niederalm noch 4 480 Flüchtlinge waren, davon 4 101 Ukrainer<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19180704&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=9 ANNO], Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 4. Juli 1918, Seite 9</ref>. |