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''"Die gemein Sag ist schon lang herumgegangen und gar von denen Alten für ain Prophezeyung gehalten worden, wann man zu Reichenhall dem Arbeither zu hart mitfahre, so werde zu Unken ain Salzbrunn aufstehen und auf der Kranwettau dasselbsten ain Salzpfann aufkommen."''<ref>Dürlinger, Pinzgau, 202.</ref>  
 
''"Die gemein Sag ist schon lang herumgegangen und gar von denen Alten für ain Prophezeyung gehalten worden, wann man zu Reichenhall dem Arbeither zu hart mitfahre, so werde zu Unken ain Salzbrunn aufstehen und auf der Kranwettau dasselbsten ain Salzpfann aufkommen."''<ref>Dürlinger, Pinzgau, 202.</ref>  
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Trotz anschließender Freilegung wurde auf eine wirtschaftliche Nutzung der Meislquelle verzichtet. Bis zum Verbot ab dem Jahr 1710 wurde den Unknerischen Untertanen jeweils auf ein Jahr, gegen 6 Gulden Pacht die Bewilligung erteilt, die Meislquelle zum Benetzen der trockene Futter, um dieses für das Vieh genießbarer zu machen.<ref>Hübner, Beschreibung des Erzstiftes, 646.</ref> Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts werden wieder Pläne zur Nutzung der Meislquelle durch den Bau einer Soleleitung zur ''Bade- und Trink-Cur-Anstalt'' zu Oberrain durch den Badinhaber [[Hermann Schmidtmann]] aufgenommen.<ref>Joseph Ottokar Freiherr von Buschman, Das "Industrie-Salz", Wien 1892, 224.</ref> Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.
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Trotz anschließender Freilegung wurde auf eine wirtschaftliche Nutzung der Meislquelle verzichtet. Bis zum Verbot ab dem Jahr 1710 wurde den Unknerischen Untertanen jeweils auf ein Jahr, gegen 6 Gulden Pacht die Bewilligung erteilt, die Meislquelle zum Benetzen der trockenen Futter zu nützen, um dieses für das Vieh genießbarer zu machen.<ref>Hübner, Beschreibung des Erzstiftes, 646.</ref> Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts werden wieder Pläne zur Nutzung der Meislquelle durch den Bau einer Soleleitung zur ''Bade- und Trink-Cur-Anstalt'' zu Oberrain durch den Badinhaber [[Hermann Schmidtmann]] aufgenommen.<ref>Joseph Ottokar Freiherr von Buschman, Das "Industrie-Salz", Wien 1892, 224.</ref> Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.
    
=== 18. Jahrhundert ===
 
=== 18. Jahrhundert ===
Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). In nur zwei Jahren nach dem Brand im Jahre 1756 wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]]. Mit der [[barock]]en Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im [[Rokoko]]stil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.
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Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). In nur zwei Jahren nach dem Brand wird im Jahr 1758 das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]]. Mit der [[barock]]en Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im [[Rokoko]]stil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.
    
=== 19. Jahrhundert ===
 
=== 19. Jahrhundert ===
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