Der Weiler liegt auf einer Anhöhe und bestand im Mittelalter aus einem Gutshof, welcher der Zisterzienserabtei Raitenhaslach gehörte. Laienbrüder bewirtschafteten das Anwesen. Wegen seiner Lage - jeweils etwa acht Kilometer von [[Tittmoning]] (salzburgische Burg) und [[Burghausen]] (bayerische Burg) entfernt - nutzte man den Wechselberg mehrmals zu Treffen und Vertragsabschlüssen des Salzburger Erzbischofs mit dem bayerischen Herzog. Im Jahre [[1285]] trafen sich auf dem Wechselberg Erzbischof [[Rudolf von Hoheneck]] und Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern. Weitere Treffen fanden dort [[1286]] und [[1288]] statt. Streitpunkte waren unter anderem die Rechte der beiden in Reichenhall, die „Reichenhaller Frage“, d. h. wem Reichenhall zugehören solle, sowie der Salzhandel. | Der Weiler liegt auf einer Anhöhe und bestand im Mittelalter aus einem Gutshof, welcher der Zisterzienserabtei Raitenhaslach gehörte. Laienbrüder bewirtschafteten das Anwesen. Wegen seiner Lage - jeweils etwa acht Kilometer von [[Tittmoning]] (salzburgische Burg) und [[Burghausen]] (bayerische Burg) entfernt - nutzte man den Wechselberg mehrmals zu Treffen und Vertragsabschlüssen des Salzburger Erzbischofs mit dem bayerischen Herzog. Im Jahre [[1285]] trafen sich auf dem Wechselberg Erzbischof [[Rudolf von Hoheneck]] und Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern. Weitere Treffen fanden dort [[1286]] und [[1288]] statt. Streitpunkte waren unter anderem die Rechte der beiden in Reichenhall, die „Reichenhaller Frage“, d. h. wem Reichenhall zugehören solle, sowie der Salzhandel. |