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== Sein Blog "andersreisen" ==
 
== Sein Blog "andersreisen" ==
In den ersten Beiträgen auf seinem Blog "andersreisen" fehlen die ä, die ü und die ö. Denn Gerhard Liebenberger hatte sie 2009 in Internetcafés auf internationalen Tastaturen geschrieben, wann immer er die Abteile der Transsibirischen Eisenbahn verlassen hat. Die Reise von der [[Stadt Salzburg]] bis nach Peking in China war die erste, die der heute 41-Jährige mit dem Zug angetreten ist. Damals hatte er noch eine fixe Anstellung als ''City Manager'' in [[Seekirchen am Wallersee]]. Er hat nur geschrieben, um Freunde, Verwandte, Kollegen auf dem Laufenden zu halten. "''Ich war ganz perplex, dass auch viele Leute mitlasen, die ich gar nicht kannte.''"
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In den ersten Beiträgen auf seinem Blog "andersreisen" fehlen die ä, die ü und die ö. Denn Gerhard Liebenberger hatte sie 2009 in Internetcafés auf internationalen Tastaturen geschrieben, wann immer er die Abteile der Transsibirischen Eisenbahn verlassen hat. Die Reise von der [[Stadt Salzburg]] bis nach Beijing in China war die erste, die der heute 41-Jährige mit dem Zug angetreten ist. Damals hatte er noch eine fixe Anstellung als ''City Manager'' in [[Seekirchen am Wallersee]]. Er hat nur geschrieben, um Freunde, Verwandte, Kollegen auf dem Laufenden zu halten. "''Ich war ganz perplex, dass auch viele Leute mitlasen, die ich gar nicht kannte.''"
    
Wenige Monate später kündigte er seinen Job, das Reisefieber hatte ihn gepackt und ließ ihn nicht mehr los. Fernweh ist seither sein Begleiter: Vier bis sechs Monate im Jahr ist Liebenberger unterwegs - meist auf Schienen. "''Das Reisen an Land begeistert mich. Es geht aber auch darum, dort auszusteigen, wo Abenteuer sind.''" Wer mit dem Zug unterwegs sei, müsse sich mit den Ländern beschäftigen. Wie bekommt man Tickets, wer sitzt neben einem? "''Die Veränderung geht langsamer. Es ist nicht wie bei einem Flugzeug, in das man steigt - und zwei Stunden später ist alles anders.''"
 
Wenige Monate später kündigte er seinen Job, das Reisefieber hatte ihn gepackt und ließ ihn nicht mehr los. Fernweh ist seither sein Begleiter: Vier bis sechs Monate im Jahr ist Liebenberger unterwegs - meist auf Schienen. "''Das Reisen an Land begeistert mich. Es geht aber auch darum, dort auszusteigen, wo Abenteuer sind.''" Wer mit dem Zug unterwegs sei, müsse sich mit den Ländern beschäftigen. Wie bekommt man Tickets, wer sitzt neben einem? "''Die Veränderung geht langsamer. Es ist nicht wie bei einem Flugzeug, in das man steigt - und zwei Stunden später ist alles anders.''"
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