Dort wartete Friedrich über ein Jahr. Papst Clemens V. war gestorben, und erst [[1316]] erfolgte die Neuwahl von Johannes XXII. Erst am [[25. November]] wurde Friedrich zum Bischof geweiht und konsekriert. Die lange Wartezeit in Avignon war mit hohen Kosten und Zahlungsverpflichtungen verbunden, die samt den Schulden des Vorgängers erst allmählich beglichen werden konnten. Zudem erwies sich die lange Abwesenheit des Erzbischofs von Salzburg als gefährlich. Nur mit Mühe konnte in dieser Zeit ein Krieg gegen [[Bayern]] verhindert werden. Friedrich erneuerte aber nach seiner Heimkehr aus Avignon sofort das Bündnis mit [[Österreich]] gegen Ober- und Niederbayern. So war eine Auseinandersetzung zwischen Österreich samt seinem Verbündeten Salzburg gegen Niederbayern unausweichlich. In der [[Schlacht bei Mühldorf (1322)]] siegten aber die Bayern. 1324 besetzte ein bayrisches Heer die Salzburger Stadt Tittmoning. 1327 musst diese Stadt vom Erzbischof um 6.500 Pfund Salzburger Pfenninge ausgelöst werden. | Dort wartete Friedrich über ein Jahr. Papst Clemens V. war gestorben, und erst [[1316]] erfolgte die Neuwahl von Johannes XXII. Erst am [[25. November]] wurde Friedrich zum Bischof geweiht und konsekriert. Die lange Wartezeit in Avignon war mit hohen Kosten und Zahlungsverpflichtungen verbunden, die samt den Schulden des Vorgängers erst allmählich beglichen werden konnten. Zudem erwies sich die lange Abwesenheit des Erzbischofs von Salzburg als gefährlich. Nur mit Mühe konnte in dieser Zeit ein Krieg gegen [[Bayern]] verhindert werden. Friedrich erneuerte aber nach seiner Heimkehr aus Avignon sofort das Bündnis mit [[Österreich]] gegen Ober- und Niederbayern. So war eine Auseinandersetzung zwischen Österreich samt seinem Verbündeten Salzburg gegen Niederbayern unausweichlich. In der [[Schlacht bei Mühldorf (1322)]] siegten aber die Bayern. 1324 besetzte ein bayrisches Heer die Salzburger Stadt Tittmoning. 1327 musst diese Stadt vom Erzbischof um 6.500 Pfund Salzburger Pfenninge ausgelöst werden. |