Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
108 Bytes hinzugefügt ,  21:55, 2. Feb. 2011
Zeile 9: Zeile 9:  
Doch es kam anders. Nach einem Jahr in der Bank begann er, Sportwissenschaften zu studieren.  Doch  nach drei Jahren  hatte er auch davon genug,  wollte nicht  bis zum Studienende zwei weitere Semester studieren. Denn, so Schnaitl: "Zwei Semester sind auch Lebenszeit."  Mit seiner damaligen Freundin versuchte er sich daraufhin sieben Monate lang als Entwicklungshelfer in Ghana, half in einem Waisen- und einem Krankenhaus.  Nach seiner Rückkehr  arbeitete er als Verkäufer in einer Linzer Biobäckerei und als "Knecht" bei  Biobauern, bis ihm klar wurde: "Ich will nicht mehr Knecht sein."  
 
Doch es kam anders. Nach einem Jahr in der Bank begann er, Sportwissenschaften zu studieren.  Doch  nach drei Jahren  hatte er auch davon genug,  wollte nicht  bis zum Studienende zwei weitere Semester studieren. Denn, so Schnaitl: "Zwei Semester sind auch Lebenszeit."  Mit seiner damaligen Freundin versuchte er sich daraufhin sieben Monate lang als Entwicklungshelfer in Ghana, half in einem Waisen- und einem Krankenhaus.  Nach seiner Rückkehr  arbeitete er als Verkäufer in einer Linzer Biobäckerei und als "Knecht" bei  Biobauern, bis ihm klar wurde: "Ich will nicht mehr Knecht sein."  
   −
Stattdessen begann er, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren, schrieb Leserbriefe, organisierte Veranstaltungen  zum Thema Nachhaltigkeit und gründete mit dem "Weltenwanderer" [[Gregor Sieböck]] die Initiative "[[fairkehr]]", die neue Wege  und Ideen in der Verkehrspolitik aufzeigen will.
+
Stattdessen begann er, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren, schrieb Leserbriefe, organisierte Veranstaltungen  zum Thema Nachhaltigkeit und gründete mit dem "Weltenwanderer" [[Gregor Sieböck]] die Initiative "[[fairkehr - Verein für verkehrspolitische Bewusstseinsbildung]]", die neue Wege  und Ideen in der Verkehrspolitik aufzeigen will.
    
Heute wohnt er in einer Wohngemeinschaft in [[Elsbethen]] und lebt von diversen "Projekten". Als Beruf gibt er "Lobbyist für Mensch und Natur" an.  Auto besitzt er keines mehr, dafür etliche  "Gehzeuge" – Holzgerüste, mit denen er und seine Mitstreiter immer wieder öffentlich aufzeigen, wie viel Platz  Autos im Vergleich zu  Fußgängern brauchen.
 
Heute wohnt er in einer Wohngemeinschaft in [[Elsbethen]] und lebt von diversen "Projekten". Als Beruf gibt er "Lobbyist für Mensch und Natur" an.  Auto besitzt er keines mehr, dafür etliche  "Gehzeuge" – Holzgerüste, mit denen er und seine Mitstreiter immer wieder öffentlich aufzeigen, wie viel Platz  Autos im Vergleich zu  Fußgängern brauchen.
   −
Mitunter zweifelte Schnaitl in den vergangenen Jahren an seinem "low-budget-Leben" und fragte sich, "ob  ich nicht doch in der Bank hätte bleiben sollen". Doch wenn er und  seine Mitstreiter von "fairkehr" wie am [[29. Mai]] [[2010]] einen Teil der [[St.-Julien-Straße]] in [[Salzburg]] so begrünen, "dass man sich dort wohlfühlt", dass also aus der Straße für Autos eine Straße für Menschen wird, ist er wieder in seinem Element. Und wie weit ist es noch bis zum Zielpunkt der Sinnsuche? "Ich bin dort, wo ich hingehöre. Die Reise wird aber immer weitergehen."
+
Mitunter zweifelte Schnaitl in den vergangenen Jahren an seinem "low-budget-Leben" und fragte sich, "ob  ich nicht doch in der Bank hätte bleiben sollen". Doch wenn er und  seine Mitstreiter von [[fairkehr - Verein für verkehrspolitische Bewusstseinsbildung]] wie am [[29. Mai]] [[2010]] einen Teil der [[St.-Julien-Straße]] in [[Salzburg]] so begrünen, "dass man sich dort wohlfühlt", dass also aus der Straße für Autos eine Straße für Menschen wird, ist er wieder in seinem Element. Und wie weit ist es noch bis zum Zielpunkt der Sinnsuche? "Ich bin dort, wo ich hingehöre. Die Reise wird aber immer weitergehen."
    
==Quelle==
 
==Quelle==
11

Bearbeitungen

Navigationsmenü