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'''DI Michael "Mike" Herzog''' (* [[27. Februar]] [[1952]] in [[Zell am See]]; † [[30. Jänner]] [[2011]] in Lech am Arlberg) war ein Zeller Eishockeyspieler und Bauunternehmer.

==Leben==
Michael Herzog war der erste Eigenbauspieler des [[EK Zell am See]], der es in Bundesliga und Nationalteam zu einer anerkannten Größe brachte.

Als Eishockeyspieler durfte Herzog erstmals [[1968]] Bundesligaluft schnuppern. Der EK Zell am See war gerade erst in die höchste Klasse aufgestiegen. Zwischen [[1972]] und [[1980]] war Herzog parallel zu seinem Studium erst für den ATSE Graz und nach deren Abstieg [[1979]] für Kapfenberg im Einsatz. Mit den Grazern wurde er [[1975]] und [[1978]] österreichischer Meister.

Seine letzten Karrierejahre verbrachte er ab 1980 beim [[HCS|HC Salzburg]], dessen Konkurs [[1982]] auch das Ende seiner aktiven Laufbahn markierten. Seinem Stammverein Zell am See blieb er danach als Mitglied der Zeller Oldies und als Funktionär beim Verein erhalten.

Insgesamt brachte es Herzog auf 382 Meisterschaftseinsätze in der Bundesliga (26 Tore, 73 Assists, 99 Punkte, 263 Strafminuten). Zwischen 1973 und 1982 stand Herzog 71 Mal im österreichischen Nationalteam (1 Tor, 6 Vorlagen, 7 Punkte, 38 Strafminuten), spielte bei sechs Weltmeisterschaften (1974, 1975, 1976, 1977, 1979 und zuletzt 1982 beim zweiten Rang in der B-WM in Klagenfurt) und bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck für Rot-Weiß-Rot. Sein Nationalteamdebüt feierte er am [[27. November]] [[1973]].

Beim HCS wie im Team hieß das Verteidigerpaar Anfang der [[1980er]] Jahre [[Bernie Hutz]] - Michael Herzog, und auf dieses war Verlass. Der Zeller hatte wesentlichen Anteil am sportlichen Höhenflug der Salzburger mit den fünf Austros und dem Parade-Legionärsduo [[Mike McParland]] und [[Peter Shier]].

Als Inhaber von [[Herzog Bau]] reüssierte Herzog nach seiner Sportkarriere auch als Bauunternehmer. Herzog Bau zeichnete verantwortlich für die Umsetzung zahlreicher renommierter Projekte, darunter die Firmenzentrale von [[Carbo Tech Composites|Carbo Tech]] in [[Salzburg]], etliche Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Lift- und Seilbahnbauten im ganzen [[Bundesland Salzburg|Bundesland]] und darüber hinaus.

Am [[30. Jänner]] [[2011]] erlitt Michael Herzog beim Skifahren in Lech am Arlberg nach einem Sturz einen Genickbruch und verstarb noch an der Unfallstelle.

Michael Herzog war der Vater des Graz-Stürmers [[Stefan Herzog]] und der ältere Bruder des langjährigen EKZ-Spielers und -Obmanns [[Albert Herzog|Albert]].

==Quellen==
* Salzburger Nachrichten, [[1. Februar]] [[2011]]
* [http://mein.salzburg.com/blog/powerplay/2011/01/unfassbar-michael-herzog-1952.html Gerhard Kuntschik]
* [http://www.eishockey.at/nationalteams/senioren/ewige-statistik/ ÖEHV Statistik]
* [http://www.eishockey.at/news/datum/2011/01/31/dem-leben-entrissen-mike-herzog-ist-tot/ ÖEHV News]

[[Kategorie:Person|Herzog, Michael]]
[[Kategorie:Sportler|Herzog, Michael]]
[[Kategorie:Pinzgau|Herzog, Michael]]
[[Kategorie:Zell am See|Herzog, Michael]]

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