Änderungen

Zeile 2: Zeile 2:     
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Gräfin Ada Chotek (* [[8. August]] [[1890]] in Großpriesen an der Elbe, tschechisch ''Velké Březno'' in [[Böhmen]]; † [[14. August]] [[1939]]) im Kloster ''Mutter Maria Annuntiata'', begann in den [[1920er]]-Jahren in Großpriesen mit Errichtung einer Frauengemeinschaft, der u. a. Maria Salm-Reifferschneidt, Olga Nostitz-Rieneck, Sophie Almeida und Dorothea [[Clary-Aldringen]] angehörten. Eine Cousine von Ada Chotek war Sophie Chotek, die Ehefrau von Thronnachfolger Franz Ferdinand. Beide kamen bei einem Attentat in Sarajevo 1914 ums Leben, das Auslöser des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war. Während des Ersten Weltkriegs hatte der Vater von Ada Chotek in einem Gebäude am Schlossgelände ein Krankenhaus eingerichtet, in dem Ada als Krankenschwester tätig und für ihr späteres Leben richtungsweisend war.
+
Gräfin Ada Chotek (* [[8. August]] [[1890]] in Großpriesen an der Elbe, tschechisch ''Velké Březno'' in [[Böhmen]]; † [[14. August]] [[1939]]) im Kloster ''Mutter Maria Annuntiata'', begann in den [[1920er]]-Jahren in Großpriesen mit Errichtung einer Frauengemeinschaft, der u. a. Maria Salm-Reifferschneidt, Olga Nostitz-Rieneck, Sophie Almeida und Dorothea [[Clary und Aldringen]] angehörten. Eine Cousine von Ada Chotek war Sophie Chotek, die Ehefrau von Thronnachfolger Franz Ferdinand. Beide kamen bei einem Attentat in Sarajevo 1914 ums Leben, das Auslöser des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war. Während des Ersten Weltkriegs hatte der Vater von Ada Chotek in einem Gebäude am Schlossgelände ein Krankenhaus eingerichtet, in dem Ada als Krankenschwester tätig und für ihr späteres Leben richtungsweisend war.
    
1919 begann Chotek mit der Gründung einer Marianischen Kongregation, die anfangs 20 Mitglieder hatte. 1922 wurde eine Klostergründung für Ada Chotek immer mehr zum Thema. Im Juli 1924 erhielt sie die Genehmigung zur Errichtung einer Kongregation. Nachdem Chotek 1922/1923 mit dem Gedanken spielte, doch in ein Kloster zu gehen (in Hall in Tirol) und keinen eigenen Orden ins Leben zu rufen, verwarf sie diesen Gedanken 1924 gänzlich aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes ihres Vaters.  
 
1919 begann Chotek mit der Gründung einer Marianischen Kongregation, die anfangs 20 Mitglieder hatte. 1922 wurde eine Klostergründung für Ada Chotek immer mehr zum Thema. Im Juli 1924 erhielt sie die Genehmigung zur Errichtung einer Kongregation. Nachdem Chotek 1922/1923 mit dem Gedanken spielte, doch in ein Kloster zu gehen (in Hall in Tirol) und keinen eigenen Orden ins Leben zu rufen, verwarf sie diesen Gedanken 1924 gänzlich aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes ihres Vaters.  
63.246

Bearbeitungen