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Textersetzung - „Franz Wesenauer“ durch „Franz Wesenauer
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Franziska Hammer war mit dem Tapezierermeister Rupert Hammer verheiratet. Sie lebten mit ihren vier in Salzburg geborenen Kindern Leopoldine, Margaretha, Mathilde und Rupert im Haus [[Linzer Gasse]] 6, zweite Etage. [[1942]] starb der Rupert Hammer im Alter von 56 Jahren. Zwei seiner Kinder waren damals noch minderjährig.  
 
Franziska Hammer war mit dem Tapezierermeister Rupert Hammer verheiratet. Sie lebten mit ihren vier in Salzburg geborenen Kindern Leopoldine, Margaretha, Mathilde und Rupert im Haus [[Linzer Gasse]] 6, zweite Etage. [[1942]] starb der Rupert Hammer im Alter von 56 Jahren. Zwei seiner Kinder waren damals noch minderjährig.  
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Bekannt ist, dass Frau Hammer als gläubige Katholikin ihrer [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä]], in der sie getraut wurde, verbunden blieb. Sie genoss auch das Vertrauen des [[Pfarrer der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Pfarrers]] [[Franz Zeiss]] und des Kooperators und Jugendseelsorgers [[Franz Wesenauer]]. Auf deren Bitte hin nahm sie eine Zeit lang gefährdete Menschen auf, um sie vor Verfolgung zu schützen und ihr Leben zu retten.  
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Bekannt ist, dass Frau Hammer als gläubige Katholikin ihrer [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä]], in der sie getraut wurde, verbunden blieb. Sie genoss auch das Vertrauen des [[Pfarrer der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Pfarrers]] [[Franz Zeiss]] und des Kooperators und Jugendseelsorgers [[Franz Wesenauer (Priester)|Franz Wesenauer]]. Auf deren Bitte hin nahm sie eine Zeit lang gefährdete Menschen auf, um sie vor Verfolgung zu schützen und ihr Leben zu retten.  
    
Franz Wesenauer erzählte:<blockquote>Ungefähr 1940–1941 kam zu uns in die Pfarre St. Andrä eine unbekannte Frau mit einem blonden, etwa dreizehnjährigen Knaben, der zwar katholisch, von der Abstammung aber voller [[Juden|Jude]] war. Sie bat uns um Hilfe, denn seine Eltern wären bereits verschwunden. Mir stellte sich nun die Frage, diesen Buben zu retten oder umbringen zu lassen. Ich selbst konnte ihn nicht verstecken, da ständig die Gestapo aus- und einging. Daher brachte ich ihn zunächst zu einer Familie namens Hammer in der Linzer Gasse ... </blockquote>
 
Franz Wesenauer erzählte:<blockquote>Ungefähr 1940–1941 kam zu uns in die Pfarre St. Andrä eine unbekannte Frau mit einem blonden, etwa dreizehnjährigen Knaben, der zwar katholisch, von der Abstammung aber voller [[Juden|Jude]] war. Sie bat uns um Hilfe, denn seine Eltern wären bereits verschwunden. Mir stellte sich nun die Frage, diesen Buben zu retten oder umbringen zu lassen. Ich selbst konnte ihn nicht verstecken, da ständig die Gestapo aus- und einging. Daher brachte ich ihn zunächst zu einer Familie namens Hammer in der Linzer Gasse ... </blockquote>

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