Franz Wesenauer erzählte:<blockquote>Ungefähr 1940–1941 kam zu uns in die Pfarre St. Andrä eine unbekannte Frau mit einem blonden, etwa dreizehnjährigen Knaben, der zwar katholisch, von der Abstammung aber voller [[Juden|Jude]] war. Sie bat uns um Hilfe, denn seine Eltern wären bereits verschwunden. Mir stellte sich nun die Frage, diesen Buben zu retten oder umbringen zu lassen. Ich selbst konnte ihn nicht verstecken, da ständig die Gestapo aus- und einging. Daher brachte ich ihn zunächst zu einer Familie namens Hammer in der Linzer Gasse ... </blockquote> | Franz Wesenauer erzählte:<blockquote>Ungefähr 1940–1941 kam zu uns in die Pfarre St. Andrä eine unbekannte Frau mit einem blonden, etwa dreizehnjährigen Knaben, der zwar katholisch, von der Abstammung aber voller [[Juden|Jude]] war. Sie bat uns um Hilfe, denn seine Eltern wären bereits verschwunden. Mir stellte sich nun die Frage, diesen Buben zu retten oder umbringen zu lassen. Ich selbst konnte ihn nicht verstecken, da ständig die Gestapo aus- und einging. Daher brachte ich ihn zunächst zu einer Familie namens Hammer in der Linzer Gasse ... </blockquote> |