| | Am [[1. Oktober]] [[1878]] trat er in den politischen Dienst Österreich-Ungarns und fand seine erste Anstellung bei der Statthalterei für Tirol und Vorarlberg. In den folgenden Jahren wurde er mehrfach versetzt und wirkte unter anderem in Meran, von [[1893]] bis 1895 als Amtsleiter der Bezirkshauptmannschaft in [[Lienz]], von [[1895]] bis [[1899]] als Bezirkshauptmann in Feldkirch und im Jahr [[1900]] in Innsbruck. Am [[7. Jänner]] [[1902]] wurde er mit dem Titel eines Statthaltereirates nach Bregenz versetzt und im August [[1906]] zum Hofrat ernannt. | | Am [[1. Oktober]] [[1878]] trat er in den politischen Dienst Österreich-Ungarns und fand seine erste Anstellung bei der Statthalterei für Tirol und Vorarlberg. In den folgenden Jahren wurde er mehrfach versetzt und wirkte unter anderem in Meran, von [[1893]] bis 1895 als Amtsleiter der Bezirkshauptmannschaft in [[Lienz]], von [[1895]] bis [[1899]] als Bezirkshauptmann in Feldkirch und im Jahr [[1900]] in Innsbruck. Am [[7. Jänner]] [[1902]] wurde er mit dem Titel eines Statthaltereirates nach Bregenz versetzt und im August [[1906]] zum Hofrat ernannt. |
| − | Nach dem Ableben des Salzburger Landespräsidenten [[Clemens Graf Saint-Julien-Wallsee]] wurde er zum neuen [[Landespräsident|k.k. Landespräsidenten von Salzburg]] ernannt und trat sein Amt, das erst seit der Erhebung des ehemaligen [[Erzbistum Salzburg|Erzstifts]] zum [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]] im Jahr [[1850]] bestand, am [[1. Oktober]] [[1908]] an. Am [[11. Jänner]] [[1912]] erfolgte die Ernennung zum k.k. [[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|wirklichen Geheimen Rat]]. Neben seiner politischen und verwaltungstechnischen Aufgabe fungierte Schaffgotsch auch als Präsident des "Katholisch-Politischen Volksvereins, der [[1870]] aus dem "Katholischen Bürgerverein" hervorgegangen war und dessen Zielsetzung es war, die katholische Parteirichtung zu stärken und ihre Anhänger in die Vertretungskörper zu bringen. | + | Nach dem Ableben des Salzburger Landespräsidenten [[Clemens Graf Saint-Julien-Wallsee]] wurde er zum neuen [[Landespräsident|k.k. Landespräsidenten von Salzburg]] ernannt und trat sein Amt, das erst seit der Erhebung des ehemaligen oberösterreichischen [[Salzachkreis]]es zum [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]] im Jahr [[1850]] bestand, am [[1. Oktober]] [[1908]] an. Am [[11. Jänner]] [[1912]] erfolgte die Ernennung zum k.k. [[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|wirklichen Geheimen Rat]]. Neben seiner politischen und verwaltungstechnischen Aufgabe fungierte Schaffgotsch auch als Präsident des "Katholisch-Politischen Volksvereins, der [[1870]] aus dem "Katholischen Bürgerverein" hervorgegangen war und dessen Zielsetzung es war, die katholische Parteirichtung zu stärken und ihre Anhänger in die Vertretungskörper zu bringen. |
| − | Am [[31. Juli]] [[1913]] erlitt Levin Graf Schaffgotsch einem Schlaganfall, dem er am folgenden Tag erlag. Seine wegen ihrer Monumentalität bemerkenswerte Grabstelle befindet sich am [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Der Leichenzug am [[4. August]] bewegte sich vom k. k. Landesregierungsgebäude über den [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozart]]-, [[Residenzplatz|Residenz]]-, [[Alter Markt|Ludwig Viktorplatz]], [[Kranzlmarkt]], [[Getreidegasse|Getreide]]-, [[Bürgerspitalgasse]] über den Sigmunds- und [[Universitätsplatz]], die [[Churfürststraße]], Ludwig Viktor- und Residenzplatz zum [[Dom]]. | + | Am [[31. Juli]] [[1913]] erlitt Levin Graf Schaffgotsch einem Schlaganfall, dem er am folgenden Tag erlag. Seine wegen ihrer Monumentalität bemerkenswerte Grabstelle befindet sich am [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Der Leichenzug am [[4. August]] bewegte sich vom k. k. Landesregierungsgebäude über den [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozart]]-, [[Residenzplatz|Residenz]]-, [[Alter Markt|Ludwig Viktorplatz]], [[Kranzlmarkt]], [[Getreidegasse|Getreide]]-, [[Bürgerspitalgasse]] über den Sigmunds- und [[Universitätsplatz]], die [[Churfürststraße]], Ludwig Viktor- und Residenzplatz zum [[Dom]]. |