Änderungen

4.734 Bytes hinzugefügt ,  13:02, 29. Jan. 2011
Die Seite wurde neu angelegt
Ao. Univ.-Prof. Dr. '''Helga Embacher''' (* 1959 [[Bischofshofen]]) ist Professorin für Zeitgeschichte der [[Universität Salzburg]] und Mitarbeiterin am Zentrum für jüdische Kulturgeschichte Salzburg.
==Leben==
* 1978 bis 1984 Studium der Geschichte, Germanistik, Psychologie/Philosophie und Pädagogik in Salzburg und Wien, Abschluss mit einer Diplomarbeit zum Thema ''Die sittlichen und moralischen Auswirkungen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] auf die Familienmodelle in der Zwischenkriegszeit''<br/>
* 1993 Doktorat mit der Dissertation ''Zur Rekonstruktion individueller und kollektiver jüdischer Identitäten in Österreich nach 1945''<br/>
* 1984/85 Absolvierung des Probejahres am [[Bundesrealgymnasium III]] in Salzburg<br/>
* 1986/87 Akademikerinnentraining am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung in Salzburg.<br/>
* 1987/88 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Linz, Institut für Zeitgeschichte<br/>
* 1988 Auslandsstipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft für Israel<br/>
* 1989 Fulbright-Stipendium für New York, [[USA]]<br/>
* 1994, 1995 und 1996 längere Forschungsaufenthalte in Israel und im Sommer 1995 Forschungsaufenthalt in Shanghai und Hongkong.<br/>
* Von April bis Juni 1997 Visiting Professor an der University of Minnesota in Minneapolis, USA.<br/>
* Seit 1997 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Salzburg, 2001 Habilitation an der Universität Salzburg mit der Habilitationsschrift ''Gebrochene Identitäten: Opfer/Täter/Mittäter – wissenschaftliche Arbeiten zu Antisemitismus, Nationalsozialismus und Nachwirkungen der Shoah'', Verleihung der Venia für Zeitgeschichte<br/>
* 1999-2001 Mitarbeiterin der Historikerkommission der Republik Österreich zum Thema ''Restitution und Jüdische Organisationen am Beispiel der Israelitischen Kultusgemeinde und österreichisch-jüdischer Exilorganisationen''<br/>
* September 2003 bis Jänner 2004 Visiting Professor an der University of Pennsylvania/Philadelphia
* SS 2004 Gastprofessorin an der Universität Innsbruck, Institut für Politikwissenschaft


==Werk==
Schwerpunkte ihrer zeitgeschichtlichen Arbeiten sind die Themen ''österreichische Juden'', ''[[Nationalsozialismus]]'' und ''Frauengeschichte''.

'''Monographien:'''
* ''Neubeginn ohne Illusionen. Juden in Österreich nach 1945'', Picus, Wien 1995.
* ''Gratwanderungen - die Beziehungen zwischen Österreich und Israel im Schatten der NS-Vergangenheit'' (gemeinsam mit Margit Reiter), Picus, Wien 1998.
* ''Restitutionsverhandlungen mit Österreich aus der Sicht jüdischer Organisationen und der Israelitischen Kultusgemeinde.'' Veröffentlichungen der österreichischen Historikerkommission, Bd. 27, Oldenbourg-Verlag, Wien-München 2003.

Verschiedene '''Herausgeberschaften''', zB
* mit [[Daniela Ellmauer]], Felicita Heimann-Jelinek und [[Albert Lichtblau]]: ''[[Juden in Salzburg]]'', 2002, ISBN 3-7025-0449-4

Zahlreiche '''Artikel''' in Zeitschriften und Sammelwerken

'''Gestaltung historischer Ausstellungen:'''
* Mitarbeit an der Ausstellung "Vom Stadtrecht zur Bürgerbeteiligung. 700 Jahre Stadtrecht Salzburg".<br/>
* 1994/95 wissenschaftliche Gestaltung der Ausstellung "Fernweh unter Zwang - weibliche Kunst und Vernunft aus Österreich in den USA", Theatermuseum Wien, eröffnet am 19.10.1995.<br/>
* 1997/1998 Mitorganisatorin der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ in Salzburg. Kuratorin der Ausstellung „Juden in Salzburg. History, Cultures, Fates ([[SMCA|MCA]], 25.7.2002 – 12.1.2003) und September bis Dezember 2003 am Leo Baeck Institute in New York

'''Videodokumentationen:'''
* Juden in Salzburg, Salzburg 1989 (Drehbuch, Regie)<br/>
* Wien - New York, Rückkehr in Büchern (gemeinsam mit Albert Lichtblau), Videofilm, 90 Min., Salzburg 1993.<br/>
* Idee, Konzept und wissenschaftliche Beratung zum Film Drei Leben. Stefan, Friderike und Lotte Zweig von Wilma Kiener und Dieter Matzka, München 1994.<br/>
* A Life of many Lives. Ari Rath. Israeli with Austrian Roots (Wenn man lebt, erlebt man. Ari Rath. Israeli mit Wiener Wurzeln (gemeinsam mit Hannes Klein)<br/>
==Auszeichnungen==
* 1991 Käthe-Leichter-Preis für wissenschaftliche Forschung
* 1998 [[Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis|Troll-Borostyáni-Preis]] der Stadt Salzburg
* 2000 Nike-Preis (vergeben vom Landtagsklub der [[SPÖ|SPÖ Salzburg]])

==Quellen==
[http://www.uni-salzburg.at/portal/page?_pageid=1485,572555&_dad=portal&_schema=PORTAL www.uni-salzburg.at]

[[Kategorie:Person|Ellmauer, Daniela]]
[[Kategorie:Frauen|Embacher, Helga]]
[[Kategorie:Pongau|Embacher, Helga]]
[[Kategorie:Universitätsprofessor|Embacher, Helga]]
[[Kategorie:Historiker|Embacher, Helga]]