Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
499 Bytes hinzugefügt ,  19:10, 27. Jan. 2011
K
ergänzt
Zeile 5: Zeile 5:     
==Leben==
 
==Leben==
Stief studierte an der Münchner Akademie von [[1828]]-[[1832]] unter anderem bei Peter von Cornelius und Julius Schnorr und finanzierte sich dabei sein Studium mit Porträtzeichnungen. Als Porträtmaler begann er in Bayern auch seine künstlerische Laufbahn, bevor er in [[Seekirchen am Wallersee]] [[1833]] von einem Onkel eine Blechspielzeugfabrik erbte und in den [[Flachgau]] zog.<ref name="Kulturlexikon">[[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hg.): [[Salzburger Kulturlexikon]], [[Residenz Verlag]], Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1</ref>
+
{{PAGENAME}} kam als Sohn eines Schneiders zur Welt und zeigte schon als Kind Begeisterung fürs Malen. Stief studierte an der Münchner Akademie von [[1828]] bis [[1832]] unter anderem bei Peter von Cornelius und Julius Schnorr und finanzierte sich dabei sein Studium mit Porträtzeichnungen. Als Porträtmaler begann er in Bayern auch seine künstlerische Laufbahn, bevor er in [[Seekirchen am Wallersee]] [[1833]] von einem Onkel eine Blechspielzeugfabrik erbte und in den [[Flachgau]] zog.<ref name="Kulturlexikon">[[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hg.): [[Salzburger Kulturlexikon]], [[Residenz Verlag]], Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1</ref>
   −
Wegen der großen Konkurrenz aus Nürnberg gab er dieses Geschäft [[1838]] wieder auf und zog nach Salzburg, wo er alsbald die Tochter des erzbischöflichen Zeichenmeisters [[August Franz Heinrich von Naumann]], Marie, heiratete.<ref>Elisabeth und [[Heinz Dopsch]] (Hg.): ''1300 Jahre Seekirchen. Geschichte und Kultur einer Salzburger Marktgemeinde.'', 1996, Marktgemeinde Seekirchen</ref>. An Aufträgen mangelte es dem Maler nicht, nahezu alle angesehenen Bürger und geistlichen Würdenträger ließen sich von Stief proträtieren. Gleichzeitig gestaltete er zahlreiche Kirchenräume mit seinen Altarbildern aus.<ref name="Kulturlexikon">Kulturlexikon</ref>  
+
Wegen der großen Konkurrenz aus Nürnberg gab er dieses Geschäft an der Hauptstraße 43 in Seekirchen [[1838]] wieder auf und zog nach Salzburg, wo er alsbald die Tochter des erzbischöflichen Zeichenmeisters [[August Franz Heinrich von Naumann]], Marie, heiratete.<ref>Elisabeth und [[Heinz Dopsch]] (Hg.): ''1300 Jahre Seekirchen. Geschichte und Kultur einer Salzburger Marktgemeinde.'', 1996, Marktgemeinde Seekirchen</ref>. An Aufträgen mangelte es dem Maler nicht, nahezu alle angesehenen Bürger und geistlichen Würdenträger ließen sich von Stief porträtieren. Gleichzeitig gestaltete er zahlreiche Kirchenräume mit seinen Altarbildern aus<ref name="Kulturlexikon">Kulturlexikon</ref>
    
Der [[Köstendorf]]er Maler [[Josef Mösl]] ging von [[1840]] bis [[1841]] bei Stief in die Lehre.
 
Der [[Köstendorf]]er Maler [[Josef Mösl]] ging von [[1840]] bis [[1841]] bei Stief in die Lehre.
Zeile 20: Zeile 20:  
[[1846]] porträtierte Stief den [[Hallein]]er Chorregenten und "Stille Nacht"-Komponisten [[Franz Xaver Gruber]].<ref>[http://www.stillenacht.at/de/neuigkeiten.asp Stille Nacht Gesellschaft]</ref> Nach diesem Motiv erschien [[2007]] eine Sondermarke der Österreichischen Post zum 220. Geburtstag Grubers.
 
[[1846]] porträtierte Stief den [[Hallein]]er Chorregenten und "Stille Nacht"-Komponisten [[Franz Xaver Gruber]].<ref>[http://www.stillenacht.at/de/neuigkeiten.asp Stille Nacht Gesellschaft]</ref> Nach diesem Motiv erschien [[2007]] eine Sondermarke der Österreichischen Post zum 220. Geburtstag Grubers.
   −
In Seekirchen, wo er ja auch einige Jahre ansässig war, stammen unter anderem der Kreuzweg der [[Stiftskirche Seekirchen|Stiftskirche]] (1849), Malereien in der Krypta (1858), das Hochaltarbild des hl. Nikolaus in der Filialkirche [[St. Nikolaus in Waldprechting]] (1867) und zwei Altarblätter der Stiftskirche von ihm.  
+
In Seekirchen, wo er ja auch einige Jahre ansässig war, stammen unter anderem der Kreuzweg der [[Stiftskirche Seekirchen|Stiftskirche]] (1849), Malereien in der Krypta (1858), zwei Altarblätter der Stiftskirche (am linken und rechen Seitenaltar, "Vermählung von Maria und Joseph" und die Muttergottes mit dem hl. Eligius und dem hl. Antonius).  das Hochaltarbild des hl. Nikolaus in der Filialkirche [[St. Nikolaus in Waldprechting]] (1867) und von ihm. Auch in [[Schloss Seeburg]] (Seekirchen) findet sich im Trauunngssaal Bilder von ihm. Sie zeigen den Patron der Armen-und Suppenstiftung Laurenz Ibertsperger und seine Frau Rosina.
   −
[[1863]] schuf Stief für die Pfarrkirche [[Kuchl]] das Altarbild von der Predigt des hl. Severin.
+
[[1863]] schuf Stief für die Pfarrkirche [[Kuchl]] das Altarbild von der Predigt des hl. [[Severin]].
    
==Quellen==
 
==Quellen==
 
<references />
 
<references />
 +
* {{Quelle FN|27. Jänner 2011}}
    
[[Kategorie:Person|Stief, Sebastian]]
 
[[Kategorie:Person|Stief, Sebastian]]

Navigationsmenü