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Es gibt mehr als 260 '''O-Bus-Chauffeure''' bei der [[Salzburg AG]] in der [[Stadt Salzburg]].
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Es gibt mehr als 260 '''Obus-Chauffeure''' bei der [[Salzburg AG]] in der [[Stadt Salzburg]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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{{#ev:youtube|FADMXjR0L0g|280|right|Sally der singende Obusfahrer bringt Fahrgäste durch den Advent, Video}}
 
{{#ev:youtube|FADMXjR0L0g|280|right|Sally der singende Obusfahrer bringt Fahrgäste durch den Advent, Video}}
 
== Salzburger Obuschauffeure, -lenker, -fahrer ==
 
== Salzburger Obuschauffeure, -lenker, -fahrer ==
[[Saliah Razak|Saliah "Sally" Razak]] mit Künstlername Sally Goldenboy ist ein Salzburger O-Bus-Chauffeur aus [[Ghana]]. Seit [[2009]] lenkt er Busse durch die Stadt Salzburg und in seiner Freizeit singt er gerne.
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[[Saliah Razak|Saliah "Sally" Razak]] mit Künstlername Sally Goldenboy ist ein Salzburger Obus-Chauffeur aus [[Ghana]]. Seit [[2009]] lenkt er Busse durch die Stadt Salzburg und in seiner Freizeit singt er gerne.
    
Der Syrer Said al Issa, der 2014 als [[Asylwerber in Salzburg|Asylwerber]] nach Österreich gekommen und nach positivem Asylbescheid ein freiwilliges soziales Jahr beim [[Diakoniewerk Salzburg|Diakoniewerk]] im [[Asylquartier Straniakstraße]] leistet, startete 2019 nach Schließung des Asylquartiers eine Ausbildung als Obusfahrer bei der Salzburg AG.  
 
Der Syrer Said al Issa, der 2014 als [[Asylwerber in Salzburg|Asylwerber]] nach Österreich gekommen und nach positivem Asylbescheid ein freiwilliges soziales Jahr beim [[Diakoniewerk Salzburg|Diakoniewerk]] im [[Asylquartier Straniakstraße]] leistet, startete 2019 nach Schließung des Asylquartiers eine Ausbildung als Obusfahrer bei der Salzburg AG.  
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== Brennpunkt Obuschauffeur ==
 
== Brennpunkt Obuschauffeur ==
 
=== Oktober 2018 ===
 
=== Oktober 2018 ===
Anfang Oktober [[2018]] wären 274 O-Bus-Chauffeure im Stellenplan vorgesehen gewesen, tatsächlich besetzt waren aber nur 261 Stellen. Einige von ihnen waren ausgefallen, darunter auch Personen im Langzeitkrankenstand. Somit waren 249 Obuslenker einsatzbereit. 40 Prozent von ihnen seien jedoch nicht bereit gewesen, Überstunden zu leisten, die restlichen 60 Prozent müssten aber umso mehr Überstunden machen. Manche von ihnen hätten bereits mehr als 200 davon geleistet. Bei einer Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG am 2. Oktober 2018, in der erstmals [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] den Vorsitz hatte, wurde auch angemerkt, dass Obuslenker bereits auf freiwilliger Basis aus dem Urlaub zurückgeholt werden, damit alle verfügbaren Busse eingesetzt werden können.<ref name="SN2018">{{Quelle SN|3. Oktober 2018}}</ref> Als Reaktion auf diesen Engpass schrieb die Salzburg-AG eine Busfahrer-Ausbildungsaktion aus.
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Anfang Oktober [[2018]] wären 274 Obus-Chauffeure im Stellenplan vorgesehen gewesen, tatsächlich besetzt waren aber nur 261 Stellen. Einige von ihnen waren ausgefallen, darunter auch Personen im Langzeitkrankenstand. Somit waren 249 Obuslenker einsatzbereit. 40 Prozent von ihnen seien jedoch nicht bereit gewesen, Überstunden zu leisten, die restlichen 60 Prozent müssten aber umso mehr Überstunden machen. Manche von ihnen hätten bereits mehr als 200 davon geleistet. Bei einer Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG am 2. Oktober 2018, in der erstmals [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] den Vorsitz hatte, wurde auch angemerkt, dass Obuslenker bereits auf freiwilliger Basis aus dem Urlaub zurückgeholt werden, damit alle verfügbaren Busse eingesetzt werden können.<ref name="SN2018">{{Quelle SN|3. Oktober 2018}}</ref> Als Reaktion auf diesen Engpass schrieb die Salzburg-AG eine Busfahrer-Ausbildungsaktion aus.
    
Aber nicht nur der Mangel an Buschauffeuren bringt Probleme für die einzelnen Fahrer. Nicht optimal abgestimmte Fahrpläne verkürzen Pausenzeiten an Obuskehren, unfreundliche Fahrgäste machen den Fahrern zu schaffen, wie [[Sebastian Krackowizer]] wiederholt in Leserbriefen in den [[Salzburger Nachrichten]] mitteilte. Sebastian Krackowizer, ein Enkel des Motorradprofessors [[Helmut Krackowizer]] und Neffe des Salzburger Fotografen und Journalisten [[Peter Krackowizer]], setzt sich seit seiner frühen Jugend mit dem innerstädtischen Busbetrieb auseinander und hat darüber bereits ein Buch herausgebracht.
 
Aber nicht nur der Mangel an Buschauffeuren bringt Probleme für die einzelnen Fahrer. Nicht optimal abgestimmte Fahrpläne verkürzen Pausenzeiten an Obuskehren, unfreundliche Fahrgäste machen den Fahrern zu schaffen, wie [[Sebastian Krackowizer]] wiederholt in Leserbriefen in den [[Salzburger Nachrichten]] mitteilte. Sebastian Krackowizer, ein Enkel des Motorradprofessors [[Helmut Krackowizer]] und Neffe des Salzburger Fotografen und Journalisten [[Peter Krackowizer]], setzt sich seit seiner frühen Jugend mit dem innerstädtischen Busbetrieb auseinander und hat darüber bereits ein Buch herausgebracht.
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[[Datei:Obuschauffeur_Dankesaktion.jpg|thumb|Dankesaktion von [[Sebastian Krackowizer]] an die Salzburger Obuschauffeurre]]
 
[[Datei:Obuschauffeur_Dankesaktion.jpg|thumb|Dankesaktion von [[Sebastian Krackowizer]] an die Salzburger Obuschauffeurre]]
 
=== Dankesaktion ===
 
=== Dankesaktion ===
Aus Begeisterung über die gute Arbeit, die O-Bus-Chauffeure tagtäglich leisten, hatte Ende Dezember 2018 Sebastian Krackowizer tausend Dankeskarten als Dankeschön auf eigene Kosten drucken lassen. „''Die wollte ich über den Betriebsrat an die Busfahrer verteilen lassen''“, erzählt er. Doch die Salzburg AG hatte die Verteilaktion umgehend gestoppt, denn derartige Aktionen wären nur im öffentlichem Raum gestattet, nicht aber über interne Wege, so Salzburg AG-Sprecherin Daniela Kinz.<ref>Quelle [[Stadtnachrichten Salzburg]], 17. Jänner 2019</ref>
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Aus Begeisterung über die gute Arbeit, die Obus-Chauffeure tagtäglich leisten, hatte Ende Dezember 2018 Sebastian Krackowizer tausend Dankeskarten als Dankeschön auf eigene Kosten drucken lassen. „''Die wollte ich über den Betriebsrat an die Busfahrer verteilen lassen''“, erzählt er. Doch die Salzburg AG hatte die Verteilaktion umgehend gestoppt, denn derartige Aktionen wären nur im öffentlichem Raum gestattet, nicht aber über interne Wege, so Salzburg AG-Sprecherin Daniela Kinz.<ref>Quelle [[Stadtnachrichten Salzburg]], 17. Jänner 2019</ref>
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
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