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Das '''II. Korpskommando''' war eine Einrichtung des österreichischen Bundesheeres, die in der [[Schwarzenbergkaserne]] in [[Siezenheim]] beheimatet war.

==Geschichte==
Das II. Korpskommando war eine "Erfindung" der Regierung Kreisky I, die ab Sommer [[1971]] die Vorschläge der Bundesheer-Reformkommission umsetzte. In diesem Zuge wurden aus den Gruppenkommanden II und III die beiden Korpskommanden I und II in Graz und [[Salzburg]].

Das II. Korpskommando nahm seine Arbeit am [[1. Jänner]] [[1974]] auf und hatte das Kommando für [[Oberösterreich]], [[Bundesland Salzburg|Salzburg]], [[Tirol]] und Vorarlberg. Ihm unterstanden die 4. Panzergrenadierbrigade und die 6. Jägerbrigade, die 7. Jägerbrigade wurde mit [[1. Juli]] [[1975]] dem Militärkommando Kärnten zugeteilt. [[1998]] wurden die [[Militärkommando Salzburg|Militärkommanden]] für Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg ebenfalls dem Korpskommando unterstellt.

Insgesamt waren dem Korps rund 12.000 Soldaten, 2600 Räderfahrzeuge sowie rund 430 Kettenfahrzeuge unterstellt. Die Truppen des II. Korps waren besonders auf alpines Gelände sowie auf die mechanisierte Kampfführung spezialisiert.

Mit der Heeresreform 2002 ging das II. Korpskommando am [[1. Dezember]] [[2002]] im [[Kommando Landstreitkräfte]] auf.

==Kommandanten==
Das II. Korpskommando wurde während seines Bestehens unter anderem von folgenden Kommandanten geführt:

* [[Engelbert Lagler|General Engelbert Lagler]] (1994-2001)
* [[Hubertus Trauttenberg|Divisionär Hubertus Trauttenberg]] (2001-2002)
* [[Edmund Entacher|General Edmund Entacher]] (2002, dann Kommandant des Kommando Landstreitkräfte)

==Quellen==
*Salzburger Nachrichten
*Bundesministerium für Landesverteidigung [http://www.bmlv.at/]

[[Kategorie:Militär|Korpskommando]]

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