Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Zeile 14: Zeile 14:  
=====Errichtung und Inbetriebnahme=====
 
=====Errichtung und Inbetriebnahme=====
 
Die Vorarbeiten für die Errichtung des Magnesitwerkes Hochfilzen begannen [[1957]] und der Hüttenbetrieb wurde im Jahr [[1960]] aufgenommen.  Aufgrund der ersten Messergebnisse wurden neue Verfahren entwickelt und die Betriebsanlagen verbessert. [[1975]] wurde eine neue Gasreinigungsanlage installiert, wodurch die Staub- und Schwefeldioxid-Emissionen  (Emission: Ausströmen luftverunreinigender Stoffe in die Außenluft) unter die gesetzlich vorgesehenen Grenzwerte gesenkt werden konnten. Die Investitionen betrugen in Österreichischen Schillingen über 100 Mio und man erreichte damit die Luftgüteklasse I. Neben diesen Verbesserungen wurden auch Energieeinsparungsmaßnahmen gesetzt und zuletzt in den Achzigerjahren des [[20. Jahrhundert]]s auch eine Abwärme-Rückgewinnungsanlage installiert. Parallel zur Errichtung des Werkes wurden Wasserversorgung, Kanalisation und Stromversorgung in Hochfizen und Umgebung erweitert.
 
Die Vorarbeiten für die Errichtung des Magnesitwerkes Hochfilzen begannen [[1957]] und der Hüttenbetrieb wurde im Jahr [[1960]] aufgenommen.  Aufgrund der ersten Messergebnisse wurden neue Verfahren entwickelt und die Betriebsanlagen verbessert. [[1975]] wurde eine neue Gasreinigungsanlage installiert, wodurch die Staub- und Schwefeldioxid-Emissionen  (Emission: Ausströmen luftverunreinigender Stoffe in die Außenluft) unter die gesetzlich vorgesehenen Grenzwerte gesenkt werden konnten. Die Investitionen betrugen in Österreichischen Schillingen über 100 Mio und man erreichte damit die Luftgüteklasse I. Neben diesen Verbesserungen wurden auch Energieeinsparungsmaßnahmen gesetzt und zuletzt in den Achzigerjahren des [[20. Jahrhundert]]s auch eine Abwärme-Rückgewinnungsanlage installiert. Parallel zur Errichtung des Werkes wurden Wasserversorgung, Kanalisation und Stromversorgung in Hochfizen und Umgebung erweitert.
=====Produktion=====
+
=====Produktion und Versand=====
 
Im Magnesitwerk Hochfilzen werden Stückerzsinter und Brikettsinter erzeugt und für den Brennprozess Heizöl schwer und Petrolkoks eingesetzt.  
 
Im Magnesitwerk Hochfilzen werden Stückerzsinter und Brikettsinter erzeugt und für den Brennprozess Heizöl schwer und Petrolkoks eingesetzt.  
   Zeile 20: Zeile 20:  
Am Beginn waren etwa 350 Beschäftigte etwa je zur Hälfte im Werk selbst und in den angeschlossenen Bergbauen beschäftigt. Rationalisierungsmaßnahmen und die nicht volle Kapazitätsauslastung führten dazu, dass nur mehr etwa 60 Beschäftigte tätig sind (Stand 1995), was aber immer noch die Anzahl der Dauerarbeitsplätze in der touristisch geprägten Region positiv beeinflusst.  
 
Am Beginn waren etwa 350 Beschäftigte etwa je zur Hälfte im Werk selbst und in den angeschlossenen Bergbauen beschäftigt. Rationalisierungsmaßnahmen und die nicht volle Kapazitätsauslastung führten dazu, dass nur mehr etwa 60 Beschäftigte tätig sind (Stand 1995), was aber immer noch die Anzahl der Dauerarbeitsplätze in der touristisch geprägten Region positiv beeinflusst.  
 
   
 
   
Das Werk ist bis heute wirtschaftsprägend für die Gemeinden Hochfilzen und Fieberbrunn, aber auch darüber hinaus.
+
Das Werk ist bis heute wirtschaftsprägend für die Gemeinden Hochfilzen und Fieberbrunn, aber auch darüber hinaus.
 +
 
 
==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
 
Das Magnesitwerk Hochfilzen verarbeitete bis zur Schließung des Bergbaues auch den Rohmagnesit aus dem Gemeindegebiet von Leogang. Zweitens sind für Leogang als agrarische und touristische Gemeinde die Kontrolle der Immissionen und Emissionen des Werkes relevant, da das Gemeindegebiet im Nahbereich des Werkes liegt. Ein dritter Punkt sind die Dauerarbeitsplätze, die das Werk bietet, die auch für den [[Pinzgau]] von Bedeutung sind.
 
Das Magnesitwerk Hochfilzen verarbeitete bis zur Schließung des Bergbaues auch den Rohmagnesit aus dem Gemeindegebiet von Leogang. Zweitens sind für Leogang als agrarische und touristische Gemeinde die Kontrolle der Immissionen und Emissionen des Werkes relevant, da das Gemeindegebiet im Nahbereich des Werkes liegt. Ein dritter Punkt sind die Dauerarbeitsplätze, die das Werk bietet, die auch für den [[Pinzgau]] von Bedeutung sind.
28.595

Bearbeitungen

Navigationsmenü