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Der/die heute außerhalb tropischer, arktischer und subarktischer Klimazonen weltweit verbreitete Erdapfel/Kartoffel stammt ursprünglich aus dem Inkareich und kam erstmals im [[16. Jahrhundert]] - zuerst über die Kanarischen Inseln nach [[Spanien]] und aus anderer Quelle auf die Britischen Inseln - nach Europa. Ursprünglich wegen der schönen Blüten und des üppigen Laubbewuchses als Zierpflanze gehalten und in Botanischen Gärten gezeigt, wurde wenig später der Nährwert der Erdäpfel erkannt. In der Zeit zwischen [[1684]] und [[1783]] begann ihr Anbau im großen Stil auf den Britischen Inseln und in Teilen des heutigen Deutschlands und auch in Frankreich und z.T. auch in der Schweiz.  
 
Der/die heute außerhalb tropischer, arktischer und subarktischer Klimazonen weltweit verbreitete Erdapfel/Kartoffel stammt ursprünglich aus dem Inkareich und kam erstmals im [[16. Jahrhundert]] - zuerst über die Kanarischen Inseln nach [[Spanien]] und aus anderer Quelle auf die Britischen Inseln - nach Europa. Ursprünglich wegen der schönen Blüten und des üppigen Laubbewuchses als Zierpflanze gehalten und in Botanischen Gärten gezeigt, wurde wenig später der Nährwert der Erdäpfel erkannt. In der Zeit zwischen [[1684]] und [[1783]] begann ihr Anbau im großen Stil auf den Britischen Inseln und in Teilen des heutigen Deutschlands und auch in Frankreich und z.T. auch in der Schweiz.  
Im Lungau wurde die Kartoffel schon um 1800 durch Lungauer Soldaten im Dienst der preußischen Armee bekannt und in die Heimat mitgenommen. Dagegen lehnten die Bauern in den übrigen Gauen den Anbau der Kartoffel entschieden ab, weil man befürchtete, dass jene "Früchte", die unter der Erde wachsen, mit dem Teufel im Bunde stehen könnten. Erst in den bitteren Hungerjahren nach dem verlorenen Sommer 1816 konnten allmählich auch die anderen Gebirgsbauern und die Flachgauer Bauern allmählich vom Wert der Kartoffel überzeugt werden.   
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==Die Kartoffel im Land Salzburg==
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Im Lungau wurde die Kartoffel schon um 1800 durch Lungauer Soldaten im Dienst der preußischen Armee bekannt und in die Heimat mitgenommen. Seit damals ist sie dort als Eachtling bekannt. Dagegen lehnten die Bauern in den übrigen Salzburger Gauen den Anbau der Kartoffel entschieden ab, weil man befürchtete, dass jene "Früchte", die unter der Erde wachsen, mit dem Teufel im Bunde stehen könnten. Erst in den bitteren Hungerjahren nach dem verlorenen Sommer 1816 konnten allmählich auch die anderen Gebirgsbauern und die Flachgauer Bauern allmählich vom Wert der Kartoffel überzeugt werden.   
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==Die verschiedenen Sorten==
 
Heute gibt es zahlreiche Erdäpfelsorten, die zum einen nach ihrem Reifezeitpunkt in  
 
Heute gibt es zahlreiche Erdäpfelsorten, die zum einen nach ihrem Reifezeitpunkt in  
 
*''sehr frühe'',  
 
*''sehr frühe'',  
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