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==Herkunft==
 
==Herkunft==
Eberhard III. entstammte einem alten Rittergeschlecht im Dienst der Grafen von Cilli (heute Slowenien), die sich nach der Gurker Lehensherrschaft Neuhaus benannten. Eberhard III. sah sich beim Antritt seiner Regentschaft außen- und innenpolitisch vor Probleme gestellt. Gegen den kurz nach seiner Wahl eingesetzten Gegenerzbischof [[Berthold von Wehingen]] konnte er sich erst allmählich durchsetzen. Zum Erzbischof gewählt wurde Eberhard am 22. Mai 1403. Bis 1406 blieb Eberhard aber Elekt bzw. "Erwählter zum Erzbischof". Er nannte sich in dieser Zeit Wir Eberhart, von gotes genaden erwelter Herr (des goczhaus ze Salczburg)". Erst am 13. Jänner 1406 erfolgte die Anerkennung durch den Papst, am 4. April erhielt er das Pallium. Am gleichen Tag erst erhielte er auch die Weihe zum Bischof.
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Eberhard III. entstammte einem alten Rittergeschlecht im Dienst der Grafen von Cilli (heute Slowenien), die sich nach der Gurker Lehensherrschaft Neuhaus benannten. Eberhard III. sah sich beim Antritt seiner Regentschaft außen- und innenpolitisch vor Probleme gestellt. Gegen den kurz nach seiner Wahl eingesetzten Gegenerzbischof [[Berthold von Wehingen]] konnte er sich erst allmählich durchsetzen. Zum Erzbischof gewählt wurde Eberhard am [[22. Mai]] [[1403]]. Bis [[1406]] blieb Eberhard aber ''Elekt'' bzw. "Erwählter zum Erzbischof". Er nannte sich in dieser Zeit "Wir Eberhart, von gotes genaden erwelter Herr (des goczhaus ze Salczburg)". Erst am [[13. Jänner]] [[1406]] erfolgte die Anerkennung durch den Papst, am [[4. April]] erhielt er das [[Pallium]]. Am gleichen Tag erst erhielte er auch die Weihe zum Bischof.
    
== Der Igelbund ==
 
== Der Igelbund ==
: ''Hauptartikel: [[Igelbund]]''
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: ''Hauptartikel [[Igelbund]]
    
Unmittelbar vor seiner Wahl zum Fürsterzbischof schlossen nach dem Vorbild zahlreicher Ritterbünde im Deutschen Reich Salzburger Ritter und Edelknechte und die Bürgerschaft der Städte Salzburg, [[Laufen an der Salzach]], [[Tittmoning]], [[Hallein]] und [[Radstadt]] ein Bündnis, um gemeinsam und solidarisch die künftigen Landesherren zur Erfüllung ihrer zahlreichen gemeinsamen Wünsche und Anliegen zu verpflichten. Die Urkunde mit zahlreichen Siegeln ist erhalten und wurde durch die Form des Pergamentes mit seinen wegstehenden Siegelbändern als ''Igelbundurkunde'' benannt. Die Erfüllung solcher Forderungen wurde zwar grundsätzlich zugesagt, in der Folge allerdings stets hinausgezögert und unterbunden.
 
Unmittelbar vor seiner Wahl zum Fürsterzbischof schlossen nach dem Vorbild zahlreicher Ritterbünde im Deutschen Reich Salzburger Ritter und Edelknechte und die Bürgerschaft der Städte Salzburg, [[Laufen an der Salzach]], [[Tittmoning]], [[Hallein]] und [[Radstadt]] ein Bündnis, um gemeinsam und solidarisch die künftigen Landesherren zur Erfüllung ihrer zahlreichen gemeinsamen Wünsche und Anliegen zu verpflichten. Die Urkunde mit zahlreichen Siegeln ist erhalten und wurde durch die Form des Pergamentes mit seinen wegstehenden Siegelbändern als ''Igelbundurkunde'' benannt. Die Erfüllung solcher Forderungen wurde zwar grundsätzlich zugesagt, in der Folge allerdings stets hinausgezögert und unterbunden.

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