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Nissen studierte in Kopenhagen, Dänemark, Rechtswissenschaft. Bald wurde er dänischer Gesandter in Regensburg, [[Bayern]]. Ab 1793 lebte er in Wien als dänischer Legationssekretär. Er sprach fließend Griechisch und Latein, als Diplomat auch Französisch, Italienisch, Englisch und natürlich seine Muttersprache, Dänisch. Vom Wesen her wird er als akribisch bis pedantisch, aber ungeheuer fleißig beschrieben.
 
Nissen studierte in Kopenhagen, Dänemark, Rechtswissenschaft. Bald wurde er dänischer Gesandter in Regensburg, [[Bayern]]. Ab 1793 lebte er in Wien als dänischer Legationssekretär. Er sprach fließend Griechisch und Latein, als Diplomat auch Französisch, Italienisch, Englisch und natürlich seine Muttersprache, Dänisch. Vom Wesen her wird er als akribisch bis pedantisch, aber ungeheuer fleißig beschrieben.
 
[[Datei:Constanze Mozart.jpg|thumb|Tafel am Café Tomaselli mit falscher Jahreszahl]]
 
[[Datei:Constanze Mozart.jpg|thumb|Tafel am Café Tomaselli mit falscher Jahreszahl]]
Bereits 1793 lernte er die Witwe W. A. Mozarts, Constanze Weber, kennen. Der erst 16 Jahre später, [[1809]], heirateten sie  im Dom von Pressburg (Bratislava, Slowakei) - Nissen war [[Evangelische Kirche|evangelisch]] und konnte daher nicht im katholischen Wien heiraten. Bereits [[1810]] zieht das Paar nach Dänemark, wo es bis [[1820]]. Da beide kränklich waren, zogen sie in den Süden, nach Mailand in [[Italien]], wo auch Constanzes Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl]] lebte. Von Mailand zogen sie weiter nach Turin (damals Königreich Piemont, heute Italien) und kehrten aber wieder nach Mailand zurück. Erst im Frühjahr [[1824]] kamen sie nach Salzburg. Die Tafel in der [[Churfürststraße]] in der Salzburger [[Altstadt]] an der Seite des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]] ist somit zweifach falsch, da sie als Datum 1820 anführt und den nicht vorhandenen Adelstitel führt.
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Bereits 1793 lernte er die Witwe W. A. Mozarts, Constanze Weber, kennen. Doch erst 16 Jahre später, [[1809]], heirateten sie  im Dom von Pressburg (Bratislava, Slowakei) - Nissen war [[Evangelische Kirche|evangelisch]] und konnte daher nicht im katholischen Wien heiraten. Bereits [[1810]] zieht das Paar nach Dänemark, wo es bis [[1820]]. Da beide kränklich waren, zogen sie in den Süden, nach Mailand in [[Italien]], wo auch Constanzes Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl]] lebte. Von Mailand zogen sie weiter nach Turin (damals Königreich Piemont, heute Italien) und kehrten aber wieder nach Mailand zurück. Erst im Frühjahr [[1824]] kamen sie nach Salzburg. Die Tafel in der [[Churfürststraße]] in der Salzburger [[Altstadt]] an der Seite des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]] ist somit zweifach falsch, da sie als Datum 1820 anführt und den nicht vorhandenen Adelstitel führt.
    
Er verfasste [[1823]]/[[1824|1824]] eine umfangreiche Mozart-Biographie, die dann nach seinem Tod von Johann Heinrich Feuerstein, Arzt aus Pirna bei Dresden, [[1828]] fertig gestellt und bei Breitkopf & Härtel publiziert wurde. Für die Erstellung der Biographie investierte Nissen viel Zeit und auch Geld, da er andere Leute für Aufgaben bezahlte. Er half Constanze bereits bei der Ordnung des Nachlasses Mozarts und schrieb die gesamte Nachlasskorrespondenz für sie. Nur unterzeichnen musste sie selbst.  
 
Er verfasste [[1823]]/[[1824|1824]] eine umfangreiche Mozart-Biographie, die dann nach seinem Tod von Johann Heinrich Feuerstein, Arzt aus Pirna bei Dresden, [[1828]] fertig gestellt und bei Breitkopf & Härtel publiziert wurde. Für die Erstellung der Biographie investierte Nissen viel Zeit und auch Geld, da er andere Leute für Aufgaben bezahlte. Er half Constanze bereits bei der Ordnung des Nachlasses Mozarts und schrieb die gesamte Nachlasskorrespondenz für sie. Nur unterzeichnen musste sie selbst.  

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