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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Anfänge der Rodelbahn reichen in das Jahr [[1959]] zurück. Damals wurde in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden die erste künstlich geschaffene Rodeltrasse im Schatten des [[Grünstein]]s geschaffen. Erst später wurde ein Teil der Fahrtrasse mit aus dem nahen [[Bischofswiesen]] herbei geschaffenen Eisblöcken ausgelegt. Nach dem Bau der Kunsteisbahn war Königssee in den Jahren [[1979]], [[1986]] und [[2004]] Schauplatz von Bob-Weltmeisterschaften.
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Die Anfänge der Rodelbahn reichen in das Jahr [[1959]] zurück. Damals wurde in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden die erste künstlich geschaffene Rodeltrasse im Schatten des Grünsteins geschaffen. Erst später wurde ein Teil der Fahrtrasse mit aus dem nahen [[Bischofswiesen]] herbei geschaffenen Eisblöcken ausgelegt. Nach dem Bau der Kunsteisbahn war Königssee in den Jahren [[1979]], [[1986]] und [[2004]] Schauplatz von Bob-Weltmeisterschaften.
    
Vom 14. bis 27. Februar [[2011]] fand die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Skeleton_%28Sportart%29 Wikipedia Deutschland Skeleton]</ref> statt. Dafür wurde die Bahn auf den modernsten Stand gebracht. 250 Bauarbeiter waren entlang der 1,3 km langen Betonröhre im Einsatz. Die Bahn wird im Winter mittels Ammoniak als Kältemittel vereist. Rund 30 Kilometer Kälterohre wurden dazu verlegt. Die Erneuerung der Ammoniakleitung kostete 1,5 Mill. Euro. 20 Kilometer Hybridkabel für die Fernsehübertragungen mussten verlegt werden. Auch eine "Backup"-Stromversorgung für den Notfall wurde installiert. Dies vor allem, wenn der Strom während einer Fahrt eines Athleten ausfallen sollte − die Herren sind mit bis zu 130 km/h auf der Bahn unterwegs.
 
Vom 14. bis 27. Februar [[2011]] fand die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Skeleton_%28Sportart%29 Wikipedia Deutschland Skeleton]</ref> statt. Dafür wurde die Bahn auf den modernsten Stand gebracht. 250 Bauarbeiter waren entlang der 1,3 km langen Betonröhre im Einsatz. Die Bahn wird im Winter mittels Ammoniak als Kältemittel vereist. Rund 30 Kilometer Kälterohre wurden dazu verlegt. Die Erneuerung der Ammoniakleitung kostete 1,5 Mill. Euro. 20 Kilometer Hybridkabel für die Fernsehübertragungen mussten verlegt werden. Auch eine "Backup"-Stromversorgung für den Notfall wurde installiert. Dies vor allem, wenn der Strom während einer Fahrt eines Athleten ausfallen sollte − die Herren sind mit bis zu 130 km/h auf der Bahn unterwegs.

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