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{{Dieser Artikel|informiert über die Geschichte des Schachspiels in Salzburg. Ein allgemeiner Artikel über den [[Schach-Landesverband Salzburg]].}}
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{{Dieser Artikel|informiert über die Geschichte des Schachspiels in Salzburg. Ein allgemeiner Artikel über den [[Schach-Landesverband Salzburg]]. }}
Dieser Artikel informiert über die '''Geschichte des Schachspiels in Salzburg'''.
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Dieser Artikel informiert über die '''Geschichte des Schachspiels in Salzburg'''.  
    
== Geschichte des Schachspiels in Salzburg und darüber hinaus==
 
== Geschichte des Schachspiels in Salzburg und darüber hinaus==
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'''Die Schachspielszene,''' neben Würfel… im Codex Buranus aus dem Spätmittelalter, bzw. die Lieder der carmina burana um 1320 dürften nach der Forschung im großen Salzburger Metropolitanumkreis entstanden sein (in [[Seckau]], Seggau oder [[Brixen]]).  
 
'''Die Schachspielszene,''' neben Würfel… im Codex Buranus aus dem Spätmittelalter, bzw. die Lieder der carmina burana um 1320 dürften nach der Forschung im großen Salzburger Metropolitanumkreis entstanden sein (in [[Seckau]], Seggau oder [[Brixen]]).  
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Vielleicht eine gewisse mitteleuropäische Reaktion auf das Buch der Spiele (ohne Titel, bzw. libros de los juegos) von 1284 (1321; altspanische Zeit) von König Alfons X., El Sabio (dem Weisen) in Sevilla, im christlichen [[Spanien]], in dem viele alte arabische Mansuben, aber auch schon einige europäische Neuerungen verarbeitet werden.  
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Vielleicht eine gewisse mitteleuropäische Reaktion auf das Buch der Spiele (ohne Titel, bzw. libros de los juegos) von 1284 (1321; altspanische Zeit) von König Alfons X. , El Sabio (dem Weisen) in Sevilla, im christlichen [[Spanien]], in dem viele alte arabische Mansuben, aber auch schon einige europäische Neuerungen verarbeitet werden.  
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Oder die offene Frage, ob das Strategiespiel nicht weit früher schon über [[Italien]], die räuberischen Wikinger als Händler, oder Byzanz nach Mitteleuropa kam. Im Wesentlichen tritt es aber in Mitteleuropa erst zur und nach der Zeit der Kreuzzüge in Erscheinung.<br>
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Oder die offene Frage, ob das Strategiespiel nicht weit früher schon über [[Italien]], die räuberischen Wikinger als Händler, oder Byzanz nach Mitteleuropa kam. Im Wesentlichen tritt es aber in Mitteleuropa erst zur und nach der Zeit der Kreuzzüge in Erscheinung. <br>
    
==== Proto-Schach und Schachfiguren ====
 
==== Proto-Schach und Schachfiguren ====
Schach-geometrische (später auch Mosaik-)Formen finden sich zudem schon früh in [[Ägypten]] und Kreta, und z.&nbsp;B. wurde in Rom bei einer Kaserne von Kaiser Hadrian (Anfang [[2. Jahrhundert]]) nahe der Aurelianischen Mauer in neun Metern Tiefe eine Art Riesen-Schachmosaik mit weiß-dunkelgrauen Feldern ausgegraben. (Kämpften darauf die Gladiatoren?)<ref>Quelle: Antike Welt, Nr 4, S 5. 2016. Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte.</ref>
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Schach-geometrische (später auch Mosaik-)Formen finden sich zudem schon früh in [[Ägypten]] und Kreta, und z. &nbsp;B. wurde in Rom bei einer Kaserne von Kaiser Hadrian (Anfang [[2. Jahrhundert]]) nahe der Aurelianischen Mauer in neun Metern Tiefe eine Art Riesen-Schachmosaik mit weiß-dunkelgrauen Feldern ausgegraben. (Kämpften darauf die Gladiatoren?)<ref>Quelle: Antike Welt, Nr 4, S 5. 2016. Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte. </ref>
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Die Venafro-Schachfiguren (Italien) des abstrakten, arabischen Typs (aus Tierknochen) sollen vom Ende des [[10. Jahrhundert]]s stammen und sind damit wohl unter den ältesten Figuren in Europa. Überraschend war aber, dass der Fund 1932 eigentlich in einem Etruskergrab geschah, was sie wiederum verdächtig machte.<br />
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Die Venafro-Schachfiguren (Italien) des abstrakten, arabischen Typs (aus Tierknochen) sollen vom Ende des [[10. Jahrhundert]]s stammen und sind damit wohl unter den ältesten Figuren in Europa. Überraschend war aber, dass der Fund 1932 eigentlich in einem Etruskergrab geschah, was sie wiederum verdächtig machte. <br />
 
Um den [[Iran]], Turan und die alten Karawanenstädte gibt es einige Funde.  
 
Um den [[Iran]], Turan und die alten Karawanenstädte gibt es einige Funde.  
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Viele Funde aus Bein und Holz gibt es aus dem Spätmittelalter bis in das [[16. Jahrhundert]] um Novgorod (die alten Rus, Komtor der Hanse und frühere Wikinger-(Waräger)-Stadt).<br />
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Viele Funde aus Bein und Holz gibt es aus dem Spätmittelalter bis in das [[16. Jahrhundert]] um Novgorod (die alten Rus, Komtor der Hanse und frühere Wikinger-(Waräger)-Stadt). <br />
Nur die Datierungen von Fundstücken bereiten Probleme, weil sich die abstrakten Figurentypen über Jahrhunderte fortgesetzt hatten.<br />
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Nur die Datierungen von Fundstücken bereiten Probleme, weil sich die abstrakten Figurentypen über Jahrhunderte fortgesetzt hatten. <br />
Lindner, I.: '' The Art of chess pieces''. Moskau 1994.  
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Lindner, I. : '' The Art of chess pieces''. Moskau 1994.  
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Frühe Araber hatten die Perser und auch Byzantiner als Erfinder angeführt. Der Moslem, iranische Chronist und Dichter Firdausi setzt um 1000 die Problemlösung im [[Iran]] (das größer war als Persien) und den Übergang des Rätselspiels durch einen Weisen (Berater des Schah) in die vorislamisch-zoroastrische Zeit (in das [[6. Jahrhundert]] n.&nbsp;Chr.). Es soll aus Nord-[[Indien]] stammen.
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Frühe Araber hatten die Perser und auch Byzantiner als Erfinder angeführt. Der Moslem, iranische Chronist und Dichter Firdausi setzt um 1000 die Problemlösung im [[Iran]] (das größer war als Persien) und den Übergang des Rätselspiels durch einen Weisen (Berater des Schah) in die vorislamisch-zoroastrische Zeit (in das [[6. Jahrhundert]] n. &nbsp;Chr. ). Es soll aus Nord-[[Indien]] stammen.  
    
Leider gibt es zur Bergkristallschleiferei in Salzburg keine/kaum zuordenbar bekannte Stücke. Stammen die Osnabrücker Figuren des Domschatzes (ca. [[12. Jahrhundert]]) etwa gar vom [[Alpen]]-[[Bergkristall]] und wurden abstrakten Typs geschliffen?  
 
Leider gibt es zur Bergkristallschleiferei in Salzburg keine/kaum zuordenbar bekannte Stücke. Stammen die Osnabrücker Figuren des Domschatzes (ca. [[12. Jahrhundert]]) etwa gar vom [[Alpen]]-[[Bergkristall]] und wurden abstrakten Typs geschliffen?  
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Natürlich war (ist) in Salzburg als bedeutendem Fürst[[erzbistum]] das "Schach"-Buch (ein belehrendes Traktat) von Jacobus de Cessollis "''über die Sitten der Menschen und den Pflichten der Vornehmen und Niederen, abgeleitet vom Schachspiel''", aus dem Spätmittelalter (Titel in lat.), (vermutlich nach englischen Vorbildern), vorhanden.  
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Natürlich war (ist) in Salzburg als bedeutendem Fürst[[erzbistum]] das "Schach"-Buch (ein belehrendes Traktat) von Jacobus de Cessollis "''über die Sitten der Menschen und den Pflichten der Vornehmen und Niederen, abgeleitet vom Schachspiel''", aus dem Spätmittelalter (Titel in lat. ), (vermutlich nach englischen Vorbildern), vorhanden.  
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Frühe anzunehmende Berufsspieler (Wettspiele) im späten Mittelalter dürften mehr dem "fahrenden Volk" angehört haben und hatten daher eine zwar interessante, aber keine traditionelle soziale gesellschaftliche Stellung.<br />
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Frühe anzunehmende Berufsspieler (Wettspiele) im späten Mittelalter dürften mehr dem "fahrenden Volk" angehört haben und hatten daher eine zwar interessante, aber keine traditionelle soziale gesellschaftliche Stellung. <br />
Adel, Klerus oder Akademiker, die spielten oder publizierten, taten dies dann meist anonym. Bzw. waren Herausgeber (Zahler), und Verfasser von Werken nicht unbedingt immer deckungsgleich.
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Adel, Klerus oder Akademiker, die spielten oder publizierten, taten dies dann meist anonym. Bzw. waren Herausgeber (Zahler), und Verfasser von Werken nicht unbedingt immer deckungsgleich.  
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'''1507:''' Der Bregenzer Jurist Jakob Mennel (ca. 1460–1525), späterer Hofhistoriker von Kaiser [[Maximilian I.]], kürzt schon 1507 das riesige Konvolut des Traktates des Konrad von Ammenhausen radikal auf das schachlich Wesentliche zusammen. Wenngleich er in der Schachliteratur, doch etwas unterbewertet, nicht als der Innovative hervortritt.
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'''1507:''' Der Bregenzer Jurist Jakob Mennel (ca. 1460–1525), späterer Hofhistoriker von Kaiser [[Maximilian I. ]], kürzt schon 1507 das riesige Konvolut des Traktates des Konrad von Ammenhausen radikal auf das schachlich Wesentliche zusammen. Wenngleich er in der Schachliteratur, doch etwas unterbewertet, nicht als der Innovative hervortritt.  
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Es ist '''das erste österreichische Schachbuch''', aber noch nach den alten Regeln des langsamen Schach.<br />
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Es ist '''das erste österreichische Schachbuch''', aber noch nach den alten Regeln des langsamen Schach. <br />
Mennel überreicht dem Kaiser 1507 auch eine 7 seitige juristische Disputation über die "Erlaubtheit" des Schachspiels (in der ÖNB). Bei dieser etwas eigentümlich anmutenten Thematik handelt es sich aber um einen juristischen joke um die allfällige jur. Rückforderbarkeit von Spielschulden (die bei verbotenen Spielen ja gegeben wäre).<br />
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Mennel überreicht dem Kaiser 1507 auch eine 7 seitige juristische Disputation über die "Erlaubtheit" des Schachspiels (in der ÖNB). Bei dieser etwas eigentümlich anmutenten Thematik handelt es sich aber um einen juristischen joke um die allfällige jur. Rückforderbarkeit von Spielschulden (die bei verbotenen Spielen ja gegeben wäre). <br />
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'''1512:''' Fünf Jahre nach Mennels Buch kommt in Rom das Schachbuch, großteils schon des neuen Schachs, des portugiesischen Meisters Damiano, heraus. Ob Damiano ein damals übliches Namens-Kryptogramm war, oder der Pharmazeut und Spieler wirklich so hieß, bleibt offen.
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'''1512:''' Fünf Jahre nach Mennels Buch kommt in Rom das Schachbuch, großteils schon des neuen Schachs, des portugiesischen Meisters Damiano, heraus. Ob Damiano ein damals übliches Namens-Kryptogramm war, oder der Pharmazeut und Spieler wirklich so hieß, bleibt offen.  
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Damiani erweitert 1512 das erste gedruckte und noch erhaltene Schachbuch von 1497 (knapp vor 1500 wird es angesetzt) des Spaniers Lucena, gedruckt zu Salamanca, in dem erstmals die neuen Spielregeln, gemischt mit Problemen des alten Schachs, vorkommen. Ca. sieben erhaltene Exemplare soll es davon noch geben.
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Damiani erweitert 1512 das erste gedruckte und noch erhaltene Schachbuch von 1497 (knapp vor 1500 wird es angesetzt) des Spaniers Lucena, gedruckt zu Salamanca, in dem erstmals die neuen Spielregeln, gemischt mit Problemen des alten Schachs, vorkommen. Ca. sieben erhaltene Exemplare soll es davon noch geben.  
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'''1616:''' Auch der spätere Gustavo Seleno spielt ca. 100 Jahre danach, 1616, mit diesen Raffinessen und veröffentlicht in Braunschweig/Lüneburg das erste deutschsprachige Schachbuch des neuen Schachs (nach Vorbild von Ruy Lopez).<br>
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'''1616:''' Auch der spätere Gustavo Seleno spielt ca. 100 Jahre danach, 1616, mit diesen Raffinessen und veröffentlicht in Braunschweig/Lüneburg das erste deutschsprachige Schachbuch des neuen Schachs (nach Vorbild von Ruy Lopez). <br>
    
=== Neuzeitliches Schach ===
 
=== Neuzeitliches Schach ===
In der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s findet der Übergang vom langsamen alten zum neuen, beschleunigten Schach, nach welscher (=romanischer, meist: spanisch-italienischer) Art statt, in dem einige Figuren größere Reichweiten erhalten.<br />
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In der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s findet der Übergang vom langsamen alten zum neuen, beschleunigten Schach, nach welscher (=romanischer, meist: spanisch-italienischer) Art statt, in dem einige Figuren größere Reichweiten erhalten. <br />
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Die Bezeichnungen der Schach-Figuren wandeln sich etwas in der Geschichte und nach Nationen.<br />
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Die Bezeichnungen der Schach-Figuren wandeln sich etwas in der Geschichte und nach Nationen. <br />
Das ritterliche Spiel hatte sich schon etwas "minnisiert".
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Das ritterliche Spiel hatte sich schon etwas "minnisiert".  
    
Zu den einzelnen Steinen:
 
Zu den einzelnen Steinen:
*Die Dame (kluge Frau), bei Cessolis die Kunigin, war früher vielleicht der (vir militaris generis) mächtige Ritter, neben dem König (dem Alten?).
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*Die Dame (kluge Frau), bei Cessolis die Kunigin, war früher vielleicht der (vir militaris generis) mächtige Ritter, neben dem König (dem Alten?).  
:Schlachtruf der Franzosen-Ritter im [[14. Jahrhundert]] war "notre dame". Auch daher könnte dann "der Dame" Begriff hergekommen sein.
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:Schlachtruf der Franzosen-Ritter im [[14. Jahrhundert]] war "notre dame". Auch daher könnte dann "der Dame" Begriff hergekommen sein.  
*Daneben die Laufen als Wappenträger (Herolde) zu Pferd und zu Fuß.
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*Daneben die Laufen als Wappenträger (Herolde) zu Pferd und zu Fuß.  
:Die Boten (Laufen, chevaucheurs). Die Spießträger in der vordersten Linie müssen die Rosse wenden.
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:Die Boten (Laufen, chevaucheurs). Die Spießträger in der vordersten Linie müssen die Rosse wenden.  
:Bei Cessolis war der Läufer etwa noch der Senex, Alte, der Richter in der Gesellschaft.
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:Bei Cessolis war der Läufer etwa noch der Senex, Alte, der Richter in der Gesellschaft.  
*Die Türme sind vielleicht Armbrustschützen, werden dann von der Kraft zu weit reichenden Kanonen.
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*Die Türme sind vielleicht Armbrustschützen, werden dann von der Kraft zu weit reichenden Kanonen.  
:Das "in die Hut stellen" bei Mennel könnte aber auch schon auf eine Art Rochade hinweisen. :Anmerkung: z.&nbsp;B. Mitte des [[19. Jahrhundert]]s war ein "Oberhutmeister" (= Hüttenmeister in einem Eisenwerk).<br />  
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:Das "in die Hut stellen" bei Mennel könnte aber auch schon auf eine Art Rochade hinweisen. :Anmerkung: z. &nbsp;B. Mitte des [[19. Jahrhundert]]s war ein "Oberhutmeister" (= Hüttenmeister in einem Eisenwerk). <br />  
*Der Doppelanzug des Bauern ist erstmals schon im andalusischen Schach des Alfonso erwähnt.
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*Der Doppelanzug des Bauern ist erstmals schon im andalusischen Schach des Alfonso erwähnt.  
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Schach findet sich bei den vielen europäischen und deutschsprachigen Spielbüchern meistens an vorderster Stelle. Viele Schach-Schriften und Bücher werden aber, dem damaligen Trend der Zeit entsprechend, anonym, bzw. mit Pseudonym verfasst, bzw. viele dann raubkopiert. Daher sind manche Autoren letztlich nicht absolut gesichert oder eruierbar.
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Schach findet sich bei den vielen europäischen und deutschsprachigen Spielbüchern meistens an vorderster Stelle. Viele Schach-Schriften und Bücher werden aber, dem damaligen Trend der Zeit entsprechend, anonym, bzw. mit Pseudonym verfasst, bzw. viele dann raubkopiert. Daher sind manche Autoren letztlich nicht absolut gesichert oder eruierbar.  
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'''Um 1670 bis 1690'''. "Zur geistigen Erheiterung" kauft der [[Benediktinerstift Kremsmünster|Kremsmünster]] Pater Ernst auf seiner Reise in das [[Wildbad Gastein]] in der [[Stadt Salzburg]] um 55 Kreuzer ein Schachbrett; seine zwei Begleiter zum "Zeitvertreib" deutsche Spielkarten. In den weiteren Abrechnungen und Reiseberichten liest man dann meist von "''verspielet''"... drei [[Gulden]], … usw.<br />
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'''Um 1670 bis 1690'''. "Zur geistigen Erheiterung" kauft der [[Benediktinerstift Kremsmünster|Kremsmünster]] Pater Ernst auf seiner Reise in das [[Wildbad Gastein]] in der [[Stadt Salzburg]] um 55 Kreuzer ein Schachbrett; seine zwei Begleiter zum "Zeitvertreib" deutsche Spielkarten. In den weiteren Abrechnungen und Reiseberichten liest man dann meist von "''verspielet''". . . drei [[Gulden]], … usw. <br />
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'''....1756'''. Im Spielbuch der in der Kaiserstadt [[Wien]] gängigen Spiele: "''Die Kunst erlaubt die Welt mitzunehmen, in den verschiedenen Arten der Spiele …''", beim Kapitel Schach eine Kopie von Philidors Werk, präferiert der Autor (Philidor) 1. e4 e5 2. Lc4 ...<br />
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'''. . . . 1756'''. Im Spielbuch der in der Kaiserstadt [[Wien]] gängigen Spiele: "''Die Kunst erlaubt die Welt mitzunehmen, in den verschiedenen Arten der Spiele …''", beim Kapitel Schach eine Kopie von Philidors Werk, präferiert der Autor (Philidor) 1. e4 e5 2. Lc4 . . . <br />
    
Er ulkt etwa, dass in Deutschland auf so viele unterschiedliche Arten gespielt werde, dass man nur anhand des Spielbrettes und der Figuren sehe, dass es sich um das Schachspiel handle.  
 
Er ulkt etwa, dass in Deutschland auf so viele unterschiedliche Arten gespielt werde, dass man nur anhand des Spielbrettes und der Figuren sehe, dass es sich um das Schachspiel handle.  
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Mit der aufkommenden Literatur standardisiert sich dann bis ins 19. Jahrhundert das Schach langsam.
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Mit der aufkommenden Literatur standardisiert sich dann bis ins 19. Jahrhundert das Schach langsam.  
    
'''1771''' wird Kempelens Schachtürke, ein genialer Schachautomat, den er 1769 fertigt, der [[Habsburger]]in [[Maria Theresia]] in Wien vorgestellt.  
 
'''1771''' wird Kempelens Schachtürke, ein genialer Schachautomat, den er 1769 fertigt, der [[Habsburger]]in [[Maria Theresia]] in Wien vorgestellt.  
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'''1772, 1784 und 1793/94''', also zur Mozartzeit, wird das Schachspiel im [[Erzbistum Salzburg]] schriftlich erwähnt. Vater [[Leopold Mozart]] und seine Tochter [[Anna Maria Mozart|Anna Maria]] (Nannerl) hatten "''von Zeit zu Zeit''", also gelegentlich, bei schlechtem Wetter gespielt.  
 
'''1772, 1784 und 1793/94''', also zur Mozartzeit, wird das Schachspiel im [[Erzbistum Salzburg]] schriftlich erwähnt. Vater [[Leopold Mozart]] und seine Tochter [[Anna Maria Mozart|Anna Maria]] (Nannerl) hatten "''von Zeit zu Zeit''", also gelegentlich, bei schlechtem Wetter gespielt.  
 
   
 
   
[[1772]]: In den Salzburger [[Kaffeehäuser in der Stadt Salzburg|Kaffee-]] und Schokoladehäusern wurde mit Patent vom Dezember 1772 vom [[Hieronymus Graf Colloredo|kirchlichen Landesfürsten]] das Schachspiel an Sonntagen zeitlich eingeschränkt.
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[[1772]]: In den Salzburger [[Kaffeehäuser in der Stadt Salzburg|Kaffee-]] und Schokoladehäusern wurde mit Patent vom Dezember 1772 vom [[Hieronymus Graf Colloredo|kirchlichen Landesfürsten]] das Schachspiel an Sonntagen zeitlich eingeschränkt.  
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Vom Genius [[Mozart|Wolfgang Amadé Mozart]], der sich einerseits als schwärmerischer Belmonte sah, als er seine Sängerin [[Constanze Nissen|Constanze]] ehelichte, der aber, nach seinen Werken und den Briefen, quasi auch Mathematiker (Fugenbau), Architekt (von Luftschlössern), Philologe (Sprachspiele) und Nekromant war, also auch die Geistersprache beherrschte, ist eigentümlicherweise gar nichts Konkretes über das Schachspiel bekannt – wo er doch die meisten Spiele seiner Zeit, insbesondere das [[Bölzelschießen]], [[Billard]] und viele Kartenspiele, wie z.&nbsp;B. das Pharao, gerne und teils um hohes Geld spielte. Er hatte schon als Kind mit Spiel und seiner Improvisationskunst ungeheure Sensation erweckt (frei zitiert und gekürzt nach diverser Musik-Literatur von 1842).
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Vom Genius [[Mozart|Wolfgang Amadé Mozart]], der sich einerseits als schwärmerischer Belmonte sah, als er seine Sängerin [[Constanze Nissen|Constanze]] ehelichte, der aber, nach seinen Werken und den Briefen, quasi auch Mathematiker (Fugenbau), Architekt (von Luftschlössern), Philologe (Sprachspiele) und Nekromant war, also auch die Geistersprache beherrschte, ist eigentümlicherweise gar nichts Konkretes über das Schachspiel bekannt – wo er doch die meisten Spiele seiner Zeit, insbesondere das [[Bölzelschießen]], [[Billard]] und viele Kartenspiele, wie z. &nbsp;B. das Pharao, gerne und teils um hohes Geld spielte. Er hatte schon als Kind mit Spiel und seiner Improvisationskunst ungeheure Sensation erweckt (frei zitiert und gekürzt nach diverser Musik-Literatur von 1842).  
    
'''1795:''' '''Spezielle österreichische Schachbücher''' folgen mit Allgaier 1795 und, etwas eigentümlich, im selben Jahr vom Grazer Geografen Jos. Karl Kindermann (1801 und erweitert 1819); siehe: M. Ehn und Prof. W. Sauberers Artikel dazu.  
 
'''1795:''' '''Spezielle österreichische Schachbücher''' folgen mit Allgaier 1795 und, etwas eigentümlich, im selben Jahr vom Grazer Geografen Jos. Karl Kindermann (1801 und erweitert 1819); siehe: M. Ehn und Prof. W. Sauberers Artikel dazu.  
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Der [[Salzburger Fürstenhof|Salzburger Hof]] des bedeutenden Fürsterzbistums (bis [[1803]]) war architektonisch sehr italienisch beeinflusst. Eigenartigerweise findet man aber in Salzburg sehr wenig frühe konkrete Schach-Quellen, etwa zur Zeit der [[Renaissance]]. Ein übergroßes Marmorbrett, wohl ein frühes Gartenschach, findet sich im Archiv; ansonsten wenig. Ob man davon etwa ableiten könnte, dass im "kleinen Kirchenstaat" weniger gespielt wurde? Wohl kaum. Spiele wurden einfach gespielt und früher wurde meist nichts darüber aufgezeichnet.
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Der [[Salzburger Fürstenhof|Salzburger Hof]] des bedeutenden Fürsterzbistums (bis [[1803]]) war architektonisch sehr italienisch beeinflusst. Eigenartigerweise findet man aber in Salzburg sehr wenig frühe konkrete Schach-Quellen, etwa zur Zeit der [[Renaissance]]. Ein übergroßes Marmorbrett, wohl ein frühes Gartenschach, findet sich im Archiv; ansonsten wenig. Ob man davon etwa ableiten könnte, dass im "kleinen Kirchenstaat" weniger gespielt wurde? Wohl kaum. Spiele wurden einfach gespielt und früher wurde meist nichts darüber aufgezeichnet.  
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Im [[Schatz-Durchhaus]] in der [[Getreidegasse]] wurden bei Bauarbeiten einige Holz-Schachfiguren aus dem 16./[[17. Jahrhundert]] gefunden.<ref>[[SN]] 20. April 1996, [[Salzburg Museum]]</ref> Das [[Festungsmuseum]] zeigt ein altes Spielbrett.
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Im [[Schatz-Durchhaus]] in der [[Getreidegasse]] wurden bei Bauarbeiten einige Holz-Schachfiguren aus dem 16. /[[17. Jahrhundert]] gefunden. <ref>[[SN]] 20. April 1996, [[Salzburg Museum]]</ref> Das [[Festungsmuseum]] zeigt ein altes Spielbrett.  
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Bei der frühen Josef und Klara Schatz-Drechslerei (seit 1835), zudem ein Spielwarengeschäft neben der Konditorei, wurden auch Schachfiguren gedrechselt.<br />
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Bei der frühen Josef und Klara Schatz-Drechslerei (seit 1835), zudem ein Spielwarengeschäft neben der Konditorei, wurden auch Schachfiguren gedrechselt. <br />
Auch zur [[Mozart]]zeit wird in Salzburg Schach gespielt. Siehe: Artikeln auf chessbase.de.
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Auch zur [[Mozart]]zeit wird in Salzburg Schach gespielt. Siehe: Artikeln auf chessbase. de.  
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Im Weiteren geht es nur um organisiertes Turnierschach, Klubschach, und wird somit ein Zeitsprung vollzogen.
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Im Weiteren geht es nur um organisiertes Turnierschach, Klubschach, und wird somit ein Zeitsprung vollzogen.  
    
=== 1868 bis 1910: Vom Schach-Kaffeehaus zum modernen Turnier ===
 
=== 1868 bis 1910: Vom Schach-Kaffeehaus zum modernen Turnier ===
Im Oktober [[1868]] wird in Salzburg ein Schachklub mit etlichen "tüchtigen Spielern" in Salzburger und [[Linz]]er Zeitungen erwähnt, der im [[Café Baldauf]] seinen Sitz haben werde.
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Im Oktober [[1868]] wird in Salzburg ein Schachklub mit etlichen "tüchtigen Spielern" in Salzburger und [[Linz]]er Zeitungen erwähnt, der im [[Café Baldauf]] seinen Sitz haben werde.  
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Zwischen Jänner [[1869]] und März [[1879]] sind in der Stadt Salzburg dann (zumindest) drei lokale Stadtturniere im Café Baldauf am [[Platzl]], bei der [[Linzer Gasse]] und Nachfolger-Cafés, bzw. 1873 im Cafe´Tomaselli, in Zeitungen und Chroniken dokumentiert.
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Zwischen Jänner [[1869]] und März [[1879]] sind in der Stadt Salzburg dann (zumindest) drei lokale Stadtturniere im Café Baldauf am [[Platzl]], bei der [[Linzer Gasse]] und Nachfolger-Cafés, bzw. 1873 im Cafe´Tomaselli, in Zeitungen und Chroniken dokumentiert.  
    
'''Sieger''' der Winterturniere: <br />
 
'''Sieger''' der Winterturniere: <br />
'''1869''': nach 8 Turnier-Wochen: Leopold Zinnögger (1811-1872), der Altlinzer Maler, der im Cafe Traxlmayr in den 1860ern einer der besten Linzer Spieler war (Quelle: Österreichische Schachzeitung) 2. Prof. Friedrich Kammerer (Lehrer, Musiker, in den 1870er Gemeinderat, +1905) 3. K. Schnell 4. Alfred Baumgartner (Maler) 5. Anton Lerner (Gewerbetreibender, Kleidermacher), ... <br>
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'''1869''': nach 8 Turnier-Wochen: Leopold Zinnögger (1811-1872), der Altlinzer Maler, der im Cafe Traxlmayr in den 1860ern einer der besten Linzer Spieler war (Quelle: Österreichische Schachzeitung) 2. Prof. Friedrich Kammerer (Lehrer, Musiker, in den 1870er Gemeinderat, +1905) 3. K. Schnell 4. Alfred Baumgartner (Maler) 5. Anton Lerner (Gewerbetreibender, Kleidermacher), . . . <br>
Der Sohn des Siegers, ebenso Leopold Zinnögger (1844-1927) k&k Postkassier, spielte später bei der Schachgesellschaft. <br />
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Der Sohn des Siegers, ebenso Leopold Zinnögger (1844-1927) k&k Postkassier, spielte später bei der Schachgesellschaft. <br />
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'''[[1873]]''' [[Ludwig Hardtmuth]], Fotograph (* 1826; † 1875). Turnier mit 9 Teilnehmern (Runden?) im Cafe Tomaselli, Spielzimmer im 1. Stock. <br />
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'''[[1873]]''' [[Ludwig Hardtmuth]], Fotograph (* 1826; † 1875). Turnier mit 9 Teilnehmern (Runden?) im Cafe Tomaselli, Spielzimmer im 1. Stock. <br />
 
''' 1879''' [[Josef Christof]] (* 1842; † 1913), Baumeister, späterer Salzburger Gemeinderat. <br />
 
''' 1879''' [[Josef Christof]] (* 1842; † 1913), Baumeister, späterer Salzburger Gemeinderat. <br />
Dann folgt eine organisatorische oder Quellen-Lücke.<br />
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Dann folgt eine organisatorische oder Quellen-Lücke. <br />
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Zuvor wurde schon in der Altstadt im [[Café Mozart|Erich'schen Kaffeehaus]], [[Getreidegasse]] 24, das es seit [[1816]] gab, neben dem Vorgänger Mozart (Nr. 22), nahe dem Schatz-Durchhaus gespielt. (siehe z.B. auch [[Franz Kulstrunk]]s historisierende Zeichnung. In: Die Getreidegasse, S 74).<br />
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Zuvor wurde schon in der Altstadt im [[Café Mozart|Erich'schen Kaffeehaus]], [[Getreidegasse]] 24, das es seit [[1816]] gab, neben dem Vorgänger Mozart (Nr. 22), nahe dem Schatz-Durchhaus gespielt. (siehe z. B. auch [[Franz Kulstrunk]]s historisierende Zeichnung. In: Die Getreidegasse, S 74). <br />
Bis in die [[1860er]] trat das Schachspiel in den Medien in Österreich (und Europa) auch fast nur als Problemkomposition oder mit komponierten Partien, und nur mit wenig wirklich gespielten Partien in Erscheinung.<br />
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Bis in die [[1860er]] trat das Schachspiel in den Medien in Österreich (und Europa) auch fast nur als Problemkomposition oder mit komponierten Partien, und nur mit wenig wirklich gespielten Partien in Erscheinung. <br />
 
   
 
   
Das Schachspiel in der [[Stadt Salzburg]] verlagert sich nach der Eröffnung der [[Westbahn|k.k. priv. Kaiserin Elisabeth-Westbahn]] [[1860]] und der aufkommenden wirtschaftlich-industriellen Entwicklung in ein im Frühjahr 1876 neu errichtetes <!--nach seinem Besitzer benanntes-->[[Café Koller]] (ab 1903 Krimmel genannt) in der Salzburger [[Neustadt]] an der Westbahn-Straße 2, der heutigen [[Rainerstraße]].
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Das Schachspiel in der [[Stadt Salzburg]] verlagert sich nach der Eröffnung der [[Westbahn|k. k. priv. Kaiserin Elisabeth-Westbahn]] [[1860]] und der aufkommenden wirtschaftlich-industriellen Entwicklung in ein im Frühjahr 1876 neu errichtetes <!--nach seinem Besitzer benanntes-->[[Café Koller]] (ab 1903 Krimmel genannt) in der Salzburger [[Neustadt]] an der Westbahn-Straße 2, der heutigen [[Rainerstraße]].  
Das Nachfolger-Café des Baldauf (1864-1874) am [[Platzl]] hieß aber ebenfalls ab 1881 "[[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|die Cafés|Café Koller]]", was leicht zu Verwechslungen führen könnte.
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Das Nachfolger-Café des Baldauf (1864-1874) am [[Platzl]] hieß aber ebenfalls ab 1881 "[[Linzer Gasse 1 (Denkstein-Haus)|die Cafés|Café Koller]]", was leicht zu Verwechslungen führen könnte.  
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In den Cafés trafen sich das Bürgertum, höhere Beamte, Gewerbetreibende, Künstler. Zeitungslesen, Billard und Spiele prägen diese Kultur des "Zeitvertreibs". Das Fernsehen gab es ja noch nicht.<br />
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In den Cafés trafen sich das Bürgertum, höhere Beamte, Gewerbetreibende, Künstler. Zeitungslesen, Billard und Spiele prägen diese Kultur des "Zeitvertreibs". Das Fernsehen gab es ja noch nicht. <br />
Diese lose Form des Spielbetriebes im österreichischen Kaffeehaus erübrigte auch lange die Notwendigkeit von speziellen Klubs. Daher gründen sich diese in Österreich gegenüber Deutschland erst relativ spät und finden sich die ersten z.&nbsp;B. sogar überraschend in einigen Bergbauorten.<br />
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Diese lose Form des Spielbetriebes im österreichischen Kaffeehaus erübrigte auch lange die Notwendigkeit von speziellen Klubs. Daher gründen sich diese in Österreich gegenüber Deutschland erst relativ spät und finden sich die ersten z. &nbsp;B. sogar überraschend in einigen Bergbauorten. <br />
 
Höhere Spielerzahlen und Turniere mit Zeitmessung erforderten dann aber doch speziellere Räumlichkeiten und Organisationsformen.  
 
Höhere Spielerzahlen und Turniere mit Zeitmessung erforderten dann aber doch speziellere Räumlichkeiten und Organisationsformen.  
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Die Arbeiterschaft und die Landbevölkerung kämpfen in dieser Zeit noch um´s Überleben. Es wird zwar genauso gespielt, wenngleich mehr Kartenspiel. In Salzburg Watten, Schnapsen, Färbeln; aber auch Brettspiele, Würfeln, Kegeln, Stockschießen im Winter, Bölzlschießen (Scheibenschießen).<br />
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Die Arbeiterschaft und die Landbevölkerung kämpfen in dieser Zeit noch um´s Überleben. Es wird zwar genauso gespielt, wenngleich mehr Kartenspiel. In Salzburg Watten, Schnapsen, Färbeln; aber auch Brettspiele, Würfeln, Kegeln, Stockschießen im Winter, Bölzlschießen (Scheibenschießen). <br />
Schach wurde gelegentlich in Gasthäusern, Kantinen, dann auch in Arbeiterheimen, aber mehr lose und ohne ständige Verpflichtungen, gespielt.
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Schach wurde gelegentlich in Gasthäusern, Kantinen, dann auch in Arbeiterheimen, aber mehr lose und ohne ständige Verpflichtungen, gespielt.  
    
Auch in anderen Sportarten gibt es viele gute Hobbysportler, die aber doch keinem Meisterschaftsbetrieb beitreten wollen. Oder aus denen sich dann langsam erst ein Verein entwickelt.  
 
Auch in anderen Sportarten gibt es viele gute Hobbysportler, die aber doch keinem Meisterschaftsbetrieb beitreten wollen. Oder aus denen sich dann langsam erst ein Verein entwickelt.  
    
Wenngleich sich aus der Geschichte des Schachspiels zeigt, dass viele der stärksten Spieler aus einfachen Verhältnissen stammen, Schach auch relativ bildungsunabhängig ist, es auch einer sehr speziellen analytischen Begabung (und wie bei jedem Sport) vor allem intensiven Trainings und guter Nerven unter hohem Druck bedarf. <br />
 
Wenngleich sich aus der Geschichte des Schachspiels zeigt, dass viele der stärksten Spieler aus einfachen Verhältnissen stammen, Schach auch relativ bildungsunabhängig ist, es auch einer sehr speziellen analytischen Begabung (und wie bei jedem Sport) vor allem intensiven Trainings und guter Nerven unter hohem Druck bedarf. <br />
Wie es z.&nbsp;B. auch [[Stefan Zweig]] in seiner Schachnovelle ausführt.
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Wie es z. &nbsp;B. auch [[Stefan Zweig]] in seiner Schachnovelle ausführt.  
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'''Anmerkung:''' Bei den übrigen Sportvereinen gibt es die ersten Organisierten früh im 19. Jahrhundert bei den Turnern und Athleten, Wettkämpfe bei den Ruderern, der noble Pferdesport. Dann folgt Leichtathletik. Um 1905 bilden sich z.&nbsp;B. etliche Schiklubs im Pongau/Pinzgau, um Gäste ausbilden zu können. Landhockey folgt, und erst nach dem [[Ersten Weltkrieg]] entwickelt sich langsam der organisierte Fußballsport. Das damals häufige Feldhandball ist zum harten Hallensport mutiert.<br />
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'''Anmerkung:''' Bei den übrigen Sportvereinen gibt es die ersten Organisierten früh im 19. Jahrhundert bei den Turnern und Athleten, Wettkämpfe bei den Ruderern, der noble Pferdesport. Dann folgt Leichtathletik. Um 1905 bilden sich z. &nbsp;B. etliche Schiklubs im Pongau/Pinzgau, um Gäste ausbilden zu können. Landhockey folgt, und erst nach dem [[Ersten Weltkrieg]] entwickelt sich langsam der organisierte Fußballsport. Das damals häufige Feldhandball ist zum harten Hallensport mutiert. <br />
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Es herrschte auch um diese Zeit noch die Sechstage-Arbeitswoche, mit dem Ziel einer 48-Stunden-Woche. Die Freizeit war demnach bei einer ca. 50-60-Stunden-Arbeitswoche für das normale Volk noch sehr begrenzt. Zudem herrschten noch weitgehende Armut in weiten Teilen der Bevölkerung und teils triste Wohnverhältnisse.<br>
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Es herrschte auch um diese Zeit noch die Sechstage-Arbeitswoche, mit dem Ziel einer 48-Stunden-Woche. Die Freizeit war demnach bei einer ca. 50-60-Stunden-Arbeitswoche für das normale Volk noch sehr begrenzt. Zudem herrschten noch weitgehende Armut in weiten Teilen der Bevölkerung und teils triste Wohnverhältnisse. <br>
    
===1910 bis 1939 ===
 
===1910 bis 1939 ===
[[Datei:Salzburger Schachgesellschaft, Gründung 28.3.1910.jpg|miniatur]]
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[[Datei:Salzburger Schachgesellschaft, Gründung 28.3.1910.jpg|miniatur|Über die Salzburger Schachgesellschaft, Gründung 28.3.1910]]
 
====Gründung der Salzburger Schachgesellschaft ====
 
====Gründung der Salzburger Schachgesellschaft ====
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Im Frühjahr [[1910]], im Jahr des Weltmeisterschafts-Kampfes zwischen dem Deutschen Dr. Emanuel Lasker und dem Österreicher Carl Schlechter, erfolgte die gründende Versammlung der Salzburger Schachgesellschaft am [[28. April]] [[1910]] (Nichtuntersagungsbescheid am 27. März 1910) im [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], nach anderer Quelle im [[Hotel Mozart]], damals noch an der Paris Lodronstrasse.<br />
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Im Frühjahr [[1910]], im Jahr des Weltmeisterschafts-Kampfes zwischen dem Deutschen Dr. Emanuel Lasker und dem Österreicher Carl Schlechter, erfolgte die gründende Versammlung der Salzburger Schachgesellschaft am [[28. April]] [[1910]] (Nichtuntersagungsbescheid am 27. März 1910) im [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], nach anderer Quelle im [[Hotel Mozart]], damals noch an der [[Paris-Lodron-Straße]]. <br />
Das Proponentenkomitee der Interessierten traf sich jedenfalls zuvor schon am [[3. März]] 1910 im [[Café Krimmel]].<ref>Quelle: Sportliche Rundschau Nr. 97, S 8, vom 30. April 1910.</ref>
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Das Proponentenkomitee der Interessierten traf sich jedenfalls zuvor schon am [[3. März]] 1910 im [[Café Krimmel]]. <ref>Quelle: Sportliche Rundschau Nr. 97, S 8, vom 30. April 1910. </ref>
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§ 1 der Vereinsstatuten: "Der Zweck der Gesellschaft ist, Schachfreunden (Herren und Damen) einen Vereinigungspunkt und Gelegenheit zur Übung und sachgemäßen Fortbildung im Schachspiele zu bieten und …".<br />
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§ 1 der Vereinsstatuten: "Der Zweck der Gesellschaft ist, Schachfreunden (Herren und Damen) einen Vereinigungspunkt und Gelegenheit zur Übung und sachgemäßen Fortbildung im Schachspiele zu bieten und …". <br />
Klubabend war jeden Donnerstag ab 16.00 Uhr. Wobei man die Hälfte der Mitglieder dort aber fast täglich im Café sah.<br />
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Klubabend war jeden Donnerstag ab 16. 00 Uhr. Wobei man die Hälfte der Mitglieder dort aber fast täglich im Café sah. <br />
 
   
 
   
Spieler dieser späteren Salzburger Schachgesellschaft kämpften schon am 20. Februar 1910 beim Traunsteiner SK im nahen Bayern bei einem Simultan von GM Rudolf Spielmann und spielten auch schon viele Jahre zuvor ohne formalen Klub im [[Café Krimmel]].
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Spieler dieser späteren Salzburger Schachgesellschaft kämpften schon am 20. Februar 1910 beim Traunsteiner SK im nahen Bayern bei einem Simultan von GM Rudolf Spielmann und spielten auch schon viele Jahre zuvor ohne formalen Klub im [[Café Krimmel]].  
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Der Meisterspieler [[Josef Hrdina]] (* 1882; † 1914, Staatsbahn-Ingenieur) sowie die Schach-Senioren Baumeister [[Joseph Christoph]] (* 1842; † 1913), [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates|Salzburger Gemeinderat]] von 1897 bis 1909, der Sieger des kleinen Stadtturniers von 1878/79, und der Bahninspektor [[Adolf-August Mehrer]] (* 1853-1923) sind die drei Initiatoren und wurden am [[21. Juni]] [[1912]] bei der Versammlung im Mozartstübchen des [[Stieglkeller]]s Ehrenmitglieder der Salzburger Schachgesellschaft.<br />
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Der Meisterspieler [[Josef Hrdina]] (* 1882; † 1914, Staatsbahn-Ingenieur) sowie die Schach-Senioren Baumeister [[Joseph Christoph]] (* 1842; † 1913), [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates|Salzburger Gemeinderat]] von 1897 bis 1909, der Sieger des kleinen Stadtturniers von 1878/79, und der Bahninspektor [[Adolf-August Mehrer]] (* 1853-1923) sind die drei Initiatoren und wurden am [[21. Juni]] [[1912]] bei der Versammlung im Mozartstübchen des [[Stieglkeller]]s Ehrenmitglieder der Salzburger Schachgesellschaft. <br />
Sie erhielten Ehrendiplome, vom Salzburger Maler Prof. [[Franz Kulstrunk]] gestaltet.<ref>Quelle: SVBl. 26. Juni 1912.</ref>  
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Sie erhielten Ehrendiplome, vom Salzburger Maler Prof. [[Franz Kulstrunk]] gestaltet. <ref>Quelle: SVBl. 26. Juni 1912. </ref>  
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Der "Mehrer des Schach´s", als gewisse graue Eminenz, wurde erster Salzburger Obmann. 1904 war er nach mehreren Bahn-Stationen (über Lemberg, Pula,...) nach Salzburg gekommen und wurde 1912 beruflich nach Wien als Bahnrat versetzt. Meister Josef Hrdina wurde von der Bahn nach Tirol versetzt, wo er 1912 Innsbrucker Klubmeister wurde.  
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Der "Mehrer des Schach´s", als gewisse graue Eminenz, wurde erster Salzburger Obmann. 1904 war er nach mehreren Bahn-Stationen (über Lemberg, Pula,. . . ) nach Salzburg gekommen und wurde 1912 beruflich nach Wien als Bahnrat versetzt. Meister Josef Hrdina wurde von der Bahn nach Tirol versetzt, wo er 1912 Innsbrucker Klubmeister wurde.  
    
Ab 1912 wurde [[Ernst Lechner]], der spätere Präsident der [[Finanzlandesdirektion für Salzburg|Finanzlandesdirektion]], Obmann der Salzburger Schachgesellschaft. Lechner hatte 1881 schon in Salzburg gemeinsam mit dem Literaten [[Hermann Bahr]] und Reininghaus (Brauerei) maturiert und war wohl Ende des [[19. Jahrhundert]]s neben dem Senior BM Christoph einer der frühen Spieler des Cafés Krimmel – neben dem jungen Beamten [[Alois Laschensky]] (* 1883; † 1945), dessen Vater, dem Musiker beim Dommusikverein [[Christian Laschensky]], dem Beamten [[Heinrich Ullrich]], oder dem Architekten [[Franz Drobny]].  
 
Ab 1912 wurde [[Ernst Lechner]], der spätere Präsident der [[Finanzlandesdirektion für Salzburg|Finanzlandesdirektion]], Obmann der Salzburger Schachgesellschaft. Lechner hatte 1881 schon in Salzburg gemeinsam mit dem Literaten [[Hermann Bahr]] und Reininghaus (Brauerei) maturiert und war wohl Ende des [[19. Jahrhundert]]s neben dem Senior BM Christoph einer der frühen Spieler des Cafés Krimmel – neben dem jungen Beamten [[Alois Laschensky]] (* 1883; † 1945), dessen Vater, dem Musiker beim Dommusikverein [[Christian Laschensky]], dem Beamten [[Heinrich Ullrich]], oder dem Architekten [[Franz Drobny]].  
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Einige Lehrer (Amannshauser, Barth, ...), Schuldirektoren, Beamte, auch Bahn- und Postbeamte, Gewerbetreibende, z.&nbsp;B. Dachdeckermeister [[Otto Kunstmann]], … ein Adjunkt, Primarius, einige Offiziere, der Fotograf Carl P. Wagner (1875-ca. 1940), der aber bald (1912) nach Innsbruck ging, Prof. Joh. Morawetz, Kuhn, Juristen …, Landesrat Dr. Josef Tischlinger, … finden sich berufsmäßig in der Mitgliederliste ab 1910 und den ersten Jahren aus anfangs 1910 31 Personen. Auch der Sohn des ersten Turniersiegers von 1869, der Postkassier Leopold Zinnögger (ca. 1854-1927) spielte bei der Schachgesellschaft.<br />
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Einige Lehrer (Amannshauser, Barth, . . . ), Schuldirektoren, Beamte, auch Bahn- und Postbeamte, Gewerbetreibende, z. &nbsp;B. Dachdeckermeister [[Otto Kunstmann]], … ein Adjunkt, Primarius, einige Offiziere, der Fotograf Carl P. Wagner (1875-ca. 1940), der aber bald (1912) nach Innsbruck ging, Prof. Joh. Morawetz, Kuhn, Juristen …, Landesrat Dr. Josef Tischlinger, … finden sich berufsmäßig in der Mitgliederliste ab 1910 und den ersten Jahren aus anfangs 1910 31 Personen. Auch der Sohn des ersten Turniersiegers von 1869, der Postkassier Leopold Zinnögger (ca. 1854-1927) spielte bei der Schachgesellschaft. <br />
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Im folgenden Jahr 1911 stieg es auf 37, im Jahr 1913 auf 46, bis 1923 sukzessive auf 120 Spieler an.<br />
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Im folgenden Jahr 1911 stieg es auf 37, im Jahr 1913 auf 46, bis 1923 sukzessive auf 120 Spieler an. <br />
Prof. R. Trimmel stiftete z.&nbsp;B. 1913 als "Schönheitspreis" ein Ölbild.  
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Prof. R. Trimmel stiftete z. &nbsp;B. 1913 als "Schönheitspreis" ein Ölbild.  
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Das Winterturnier 1910/11 verzeichnete bereits 21 Teilnehmer, das RR Wolfram gewann.<br />
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Das Winterturnier 1910/11 verzeichnete bereits 21 Teilnehmer, das RR Wolfram gewann. <br />
 
Winterturnier 1911/12: 1. Klasse: 1. Carl P. Wagner 2. Dr. Josef Frank 3. Karl Putze 4. Alois Laschensky 5. RR Wolfram 6. Dr. J. Tischlinger 7. Wilhelm Ullrich 8. Hauer
 
Winterturnier 1911/12: 1. Klasse: 1. Carl P. Wagner 2. Dr. Josef Frank 3. Karl Putze 4. Alois Laschensky 5. RR Wolfram 6. Dr. J. Tischlinger 7. Wilhelm Ullrich 8. Hauer
II. Klasse: 1.Hauptmann Fischer 2. Rössler 3. Insp. Sinner 4. Kontoll. Schmid 5. Lechner, Jahn, Trimmel, Pichler, Rudolf Schmid, Klein. Petzold und Schorn ausgetreten.  
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II. Klasse: 1. Hauptmann Fischer 2. Rössler 3. Insp. Sinner 4. Kontoll. Schmid 5. Lechner, Jahn, Trimmel, Pichler, Rudolf Schmid, Klein. Petzold und Schorn ausgetreten.  
    
==== Erster Wettkampf ====
 
==== Erster Wettkampf ====
Am [[12. Juni]] [[1910]] finden im Salzburger [[Gasthaus zur Rose]] Mannschafts-Vergleichskämpfe gegen das bayrische [[Traunstein]] (gegründet 1906), und im Februar 1911 der Retourkampf gegen die Klubs Traunstein und [[Trostberg] statt. 50 Zuseher und Kiebitze sind dabei. Auch zwei Frauen nehmen bereits teil.
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Am [[12. Juni]] [[1910]] finden im Salzburger [[Gasthaus zur Rose]] Mannschafts-Vergleichskämpfe gegen das bayrische [[Traunstein]] (gegründet 1906), und im Februar 1911 der Retourkampf gegen die Klubs Traunstein und [[Trostberg] statt. 50 Zuseher und Kiebitze sind dabei. Auch zwei Frauen nehmen bereits teil.  
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Die damals in [[München]] weilenden Berufsspieler, Großmeister Rudolf Spielmann, S. Schapiro, Hans Fahrni und S. Alapin werden dazu engagiert.
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Die damals in [[München]] weilenden Berufsspieler, Großmeister Rudolf Spielmann, S. Schapiro, Hans Fahrni und S. Alapin werden dazu engagiert.  
 
   
 
   
Salzburg siegt am 12. Juni 1910 auf den 18 Brettern 12:6, verliert im Retourkampf im Februar 1911 aber gegen die mit guten Münchnern verstärkten Chiemgauer 7,5:9,5.
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Salzburg siegt am 12. Juni 1910 auf den 18 Brettern 12:6, verliert im Retourkampf im Februar 1911 aber gegen die mit guten Münchnern verstärkten Chiemgauer 7,5:9,5.  
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Gegen diese benachbarten Bayern wird oftmals bis in die [[1960er]] gekämpft, sie waren auch bahnmäßig günstig erreichbar.<br />
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Gegen diese benachbarten Bayern wird oftmals bis in die [[1960er]] gekämpft, sie waren auch bahnmäßig günstig erreichbar. <br />
 
Auch einige Mal wurde gegen Wels gekämpft, so lange es in Salzburg noch keine anderen Klubs gab.  
 
Auch einige Mal wurde gegen Wels gekämpft, so lange es in Salzburg noch keine anderen Klubs gab.  
 
   
 
   
Damals wurden auch gern Korrespondenz- (Beratungs-) Schachpartien zwischen Schachgesellschaften von Städten gespielt. So 1910/11 Salzburg gegen Innsbruck 2:2.
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Damals wurden auch gern Korrespondenz- (Beratungs-) Schachpartien zwischen Schachgesellschaften von Städten gespielt. So 1910/11 Salzburg gegen Innsbruck 2:2.  
    
=== 1911: Bayerischer Meister ===
 
=== 1911: Bayerischer Meister ===
Der Initator der Schachgesellschaft, der Meisterspieler und Eisenbahner Ing. Josef Hrdina (1882–1914), erringt am 23.7.1911 sogar die bayrische Meisterwürde am 3. bayrischen Schachkongress (17.–23. Juli 1911) in [[München]]. Wobei er für das bayrische Traunstein spielt und erhält den Münchner Prinzregenten-Ehrenpreis.
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Der Initator der Schachgesellschaft, der Meisterspieler und Eisenbahner Ing. Josef Hrdina (1882–1914), erringt am 23. 7. 1911 sogar die bayrische Meisterwürde am 3. bayrischen Schachkongress (17. –23. Juli 1911) in [[München]]. Wobei er für das bayrische Traunstein spielt und erhält den Münchner Prinzregenten-Ehrenpreis.  
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Am [[27. Oktober]] [[1913]] gibt der Weltmeister, Weltenbürger und Philosoph Dr. Emanuel Lasker in Salzburg ein Simultan auf 25 Brettern (20 = 4-1) und hält Vorträge im [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Kurhaus]].
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Am [[27. Oktober]] [[1913]] gibt der Weltmeister, Weltenbürger und Philosoph Dr. Emanuel Lasker in Salzburg ein Simultan auf 25 Brettern (20 = 4-1) und hält Vorträge im [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Kurhaus]].  
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Nach dem Ersten Weltkrieg kommen 1919 GM Richard Reti, in den [[1920er]]n folgen die Meister Milan Vidmar, Ernst Grünfeld, Rudolf Spielmann, der junge Tiroler Erich Eliskases.<br />  
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Nach dem Ersten Weltkrieg kommen 1919 GM Richard Reti, in den [[1920er]]n folgen die Meister Milan Vidmar, Ernst Grünfeld, Rudolf Spielmann, der junge Tiroler Erich Eliskases. <br />  
 
GM Richard Reti am [[25. April]] [[1919]] (18:2-3), GM Rudolf Spielmann am [[18. Juni]] [[1923]] im [[Gasthof Sternbräu]] (15:2-5).  
 
GM Richard Reti am [[25. April]] [[1919]] (18:2-3), GM Rudolf Spielmann am [[18. Juni]] [[1923]] im [[Gasthof Sternbräu]] (15:2-5).  
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Es waren wohl die von Univ. Prof. Vidmar so postulierten goldenen Schachzeiten.<br />
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Es waren wohl die von Univ. Prof. Vidmar so postulierten goldenen Schachzeiten. <br />
Der Laibacher Elektrotechniker und Meister Prof. Milan Vidmar gibt am [[24. Juli]] [[1922]] ein Simultan im [[Café Corso]] (+16=1-4).
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Der Laibacher Elektrotechniker und Meister Prof. Milan Vidmar gibt am [[24. Juli]] [[1922]] ein Simultan im [[Café Corso]] (+16=1-4).  
 
   
 
   
Die Schachgesellschaft hatte damals mit dem Hotelier und Politiker [[Karl (III.) Irresberger|Karl Irresberger]] auch einen großen Förderer, der diese Gastspieler gratis nächtigen ließ.  
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Die Schachgesellschaft hatte damals mit dem Hotelier und Politiker [[Karl (III. ) Irresberger|Karl Irresberger]] auch einen großen Förderer, der diese Gastspieler gratis nächtigen ließ.  
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'''1921''': Alois [[Laschensky]] (* 1883; † 1945) wird 3. Preisträger im Hauptturnier B, beim 6. Bayrischen Schachkongress in Regensburg (13.–21. August 1921).<br />
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'''1921''': Alois [[Laschensky]] (* 1883; † 1945) wird 3. Preisträger im Hauptturnier B, beim 6. Bayrischen Schachkongress in Regensburg (13. –21. August 1921). <br />
'''1922''' Fünf Salzburger nehmen am 7. Bayrischen Schachkongress in Innsbruck teil (2.–9.9.1922).<br />A. Laschenky wird im Meisterschaftsturnier A 7. (von 10). J. Frank startete im Hauptturnier.<br />
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'''1922''' Fünf Salzburger nehmen am 7. Bayrischen Schachkongress in Innsbruck teil (2. –9. 9. 1922). <br />A. Laschenky wird im Meisterschaftsturnier A 7. (von 10). J. Frank startete im Hauptturnier. <br />
  Quelle: Österreichische Schachrundschau 1922, Heft 6, S 47. DSZ.
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  Quelle: Österreichische Schachrundschau 1922, Heft 6, S 47. DSZ.  
    
'''1922 und 1923''' [[Franz Motzko]] (1868-1929) zwei Mal Klubmeister der SGS<br />
 
'''1922 und 1923''' [[Franz Motzko]] (1868-1929) zwei Mal Klubmeister der SGS<br />
 
'''1923''': Wegen der damals sehr hohen Inflation steigt auch der Mitgliedsbeitrag.  
 
'''1923''': Wegen der damals sehr hohen Inflation steigt auch der Mitgliedsbeitrag.  
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Ab Oktober [[1923]] wird das [[Café Mozart]] in der Salzburger [[Getreidegasse]] nach mehreren Wechseln (zuvor das [[Café Corso]]) ein Schachcafé mit z.&nbsp;B. 1923 über 120 Mitgliedern und Sitz der Schachgesellschaft. <br />
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Ab Oktober [[1923]] wird das [[Café Mozart]] in der Salzburger [[Getreidegasse]] nach mehreren Wechseln (zuvor das [[Café Corso]]) ein Schachcafé mit z. &nbsp;B. 1923 über 120 Mitgliedern und Sitz der Schachgesellschaft. <br />
Aktuell wird dort noch von einigen täglich spätnachmittags, außer am Wochenende, oder bei zu starkem Touristenansturm, gespielt.
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Aktuell wird dort noch von einigen täglich spätnachmittags, außer am Wochenende, oder bei zu starkem Touristenansturm, gespielt.  
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GM Richard Reti überrascht am [[28. März]] [[1927]] noch mit einem Blind-Simultan-Spiel im Café Mozart an zehn Brettern. Die Partien dauern von 20.00 bis 02.00 Uhr. 50 Kiebitze weilen bis zuletzt aus. Im selben Jahr wird von Reti ein Weltkrekord gegen 25 Gegner im Blindspiel aufgestellt.  
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GM Richard Reti überrascht am [[28. März]] [[1927]] noch mit einem Blind-Simultan-Spiel im Café Mozart an zehn Brettern. Die Partien dauern von 20. 00 bis 02. 00 Uhr. 50 Kiebitze weilen bis zuletzt aus. Im selben Jahr wird von Reti ein Weltkrekord gegen 25 Gegner im Blindspiel aufgestellt.  
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1928 wird von der SGS bereits ein ungustiöser Arierparagraph eingeführt. Da es in Salzburg damals, entgegen etwa Wien, praktisch keine/kaum jüdische Spieler gab, hatte das zwar keine realen Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Es verdeutlicht aber das sich stetig verändernde politische Klima.<ref>Quellen: u.a. [[Gerhard Ammerer|G. Ammerer]] und [[Jutta Baumgartner]]: Die Getreidegasse. Salzburgs berühmteste Straße, ... (zu Hauschroniken, dem Café Mozart im Haus Nr. 22, der Schatz-Drechslerei und Konditorei, Mozarts Geburtshaus, usw.) Salzburg 2011.</ref>
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1928 wird von der SGS bereits ein ungustiöser Arierparagraph eingeführt. Da es in Salzburg damals, entgegen etwa Wien, praktisch keine/kaum jüdische Spieler gab, hatte das zwar keine realen Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Es verdeutlicht aber das sich stetig verändernde politische Klima. <ref>Quellen: u. a. [[Gerhard Ammerer|G. Ammerer]] und [[Jutta Baumgartner]]: Die Getreidegasse. Salzburgs berühmteste Straße, . . . (zu Hauschroniken, dem Café Mozart im Haus Nr. 22, der Schatz-Drechslerei und Konditorei, Mozarts Geburtshaus, usw. ) Salzburg 2011. </ref>
    
==== Arbeiterschach und Salzburger Vororte ====
 
==== Arbeiterschach und Salzburger Vororte ====
Vielleicht stärkere Spieler aus dem Arbeiterstand hätten sich damals die teuren Standes-Cafés, hohe Klubgebühren, oder teure Schach-Literatur, aber gar nicht leisten können. Von denen wurde noch eher lose in Gasthäusern gespielt.
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Vielleicht stärkere Spieler aus dem Arbeiterstand hätten sich damals die teuren Standes-Cafés, hohe Klubgebühren, oder teure Schach-Literatur, aber gar nicht leisten können. Von denen wurde noch eher lose in Gasthäusern gespielt.  
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'''Anmerkung:''' Interessanterweise wurde Ende dieses Gründungsjahres 1910 auch der Grazer Arbeiterschachklub gegründet. Zuvor im Dez. 1909 bereits der Wiener Arbeiterschachklub (mit Spiellokalen anfangs in Favoriten und Ottakring).<br />
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'''Anmerkung:''' Interessanterweise wurde Ende dieses Gründungsjahres 1910 auch der Grazer Arbeiterschachklub gegründet. Zuvor im Dez. 1909 bereits der Wiener Arbeiterschachklub (mit Spiellokalen anfangs in Favoriten und Ottakring). <br />
Am 30.11.1913 hält Weltmeister Dr. E. Lasker im Wiener Arbeiterschachklub einen Vortrag (neben einem großen Simultan) über die Bedeutung des Schachspiels für den modernen Arbeiter.<br />
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Am 30. 11. 1913 hält Weltmeister Dr. E. Lasker im Wiener Arbeiterschachklub einen Vortrag (neben einem großen Simultan) über die Bedeutung des Schachspiels für den modernen Arbeiter. <br />
Kadletz, Karl: In: Forster, Hansen, Negele: Emanuel Lasker, Denker...2009, S 286.
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Kadletz, Karl: In: Forster, Hansen, Negele: Emanuel Lasker, Denker. . . 2009, S 286.  
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In Salzburg Stadt besteht der Arbeiter-Schachklub im Arbeiterheim von 1924 bis 1934 und wird in der Salzburger Wacht bis Nov. 1931 (gratis Lehrstunde) oft beworben. Einige Vergleichskämpfe mit dem Reichenhaller Arbeiterschachklub im Herbst 1925, 21. März 1926 und 1927, auch auf 11 Brettern in Freilassing, sind in der Presse bekundet. 1927 gab es zB. eine Korrespondenzpartie gegen (Admira) Villach.<br>
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In Salzburg Stadt besteht der Arbeiter-Schachklub im Arbeiterheim von 1924 bis 1934 und wird in der Salzburger Wacht bis Nov. 1931 (gratis Lehrstunde) oft beworben. Einige Vergleichskämpfe mit dem Reichenhaller Arbeiterschachklub im Herbst 1925, 21. März 1926 und 1927, auch auf 11 Brettern in Freilassing, sind in der Presse bekundet. 1927 gab es zB. eine Korrespondenzpartie gegen (Admira) Villach. <br>
[[Heinz Kraupner]] (1890-1971) und Gregor Wagner sind die engagierten Promoter, Stadelmann, Plank usw. Spieler. Nachdem Heinz Kraupner dann Mitte der 1930er das Café Posthof als Pächter übernommen hatte, fehlte dieser Organisator dem frühen ASK im Arbeiterheim, bis er wieder nach 1945 tatkräftig in Erscheinung trat.<br />
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[[Heinz Kraupner]] (1890-1971) und Gregor Wagner sind die engagierten Promoter, Stadelmann, Plank usw. Spieler. Nachdem Heinz Kraupner dann Mitte der 1930er das Café Posthof als Pächter übernommen hatte, fehlte dieser Organisator dem frühen ASK im Arbeiterheim, bis er wieder nach 1945 tatkräftig in Erscheinung trat. <br />
 
Schach-Unterricht war gratis. 40 Groschen Mitgliedsbeitrag, dafür inklusive Schachzeitung. <br />
 
Schach-Unterricht war gratis. 40 Groschen Mitgliedsbeitrag, dafür inklusive Schachzeitung. <br />
 
Die österreichische Arbeiterschachzeitung musste aber aus finanziellen Gründen wieder eingestellt werden. In der der Arbeiterzeitung gab es dafür aber eine Schachrubrik. <br>
 
Die österreichische Arbeiterschachzeitung musste aber aus finanziellen Gründen wieder eingestellt werden. In der der Arbeiterzeitung gab es dafür aber eine Schachrubrik. <br>
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Am 14. Mai 1927 gibt z.&nbsp;B. der Meister und Schachliterat Hans Kmoch im Arbeiterheim ein Simultan, nachdem er zuvor am 12.5. bei der SSG im Café Mozart eines gegeben hatte. Das sparte Kosten.  
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Am 14. Mai 1927 gibt z. &nbsp;B. der Meister und Schachliterat Hans Kmoch im Arbeiterheim ein Simultan, nachdem er zuvor am 12. 5. bei der SSG im Café Mozart eines gegeben hatte. Das sparte Kosten.  
Es wurden große Anstrengungen unternommen, das Schachspiel auch bei den Arbeitern zu verbreiten und es nicht nur den Bürgerlichen zu überlassen. (z.&nbsp;B. [[Salzburger Wacht]] v. 14.11.1931, S 15). <br />
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Es wurden große Anstrengungen unternommen, das Schachspiel auch bei den Arbeitern zu verbreiten und es nicht nur den Bürgerlichen zu überlassen. (z. &nbsp;B. [[Salzburger Wacht]] v. 14. 11. 1931, S 15). <br />
Der Spieler des ATSV Bischofshofen, der Eisenbahner [[August Maggi]], wurde im November 1925 sogar überraschend erster Salzburger Landesmeister.<ref><br>
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Der Spieler des ATSV Bischofshofen, der Eisenbahner [[August Maggi]], wurde im November 1925 sogar überraschend erster Salzburger Landesmeister. <ref>  
 
      
Quellen:<br />
 
Quellen:<br />
 
Mozart Chronik, AZ, Salzburger Zeitungen,<br />
 
Mozart Chronik, AZ, Salzburger Zeitungen,<br />
 
Ehn, Michael: Das politische Spiel. Venedig. 1997,<br />
 
Ehn, Michael: Das politische Spiel. Venedig. 1997,<br />
Der Standard: Serie über das österreichische Arbeiterschach, 2001.<br />
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Der Standard: Serie über das österreichische Arbeiterschach, 2001. <br />
Deutsches Wochenschach v. 5.3.1905, Nr. 10: Schachspiel und Arbeiter. Zu den Anfängen des deutschen Arbeiterschachs in Berlin und Brandenburg.</ref>
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Deutsches Wochenschach v. 5. 3. 1905, Nr. 10: Schachspiel und Arbeiter. Zu den Anfängen des deutschen Arbeiterschachs in Berlin und Brandenburg. </ref>
 
      
'''1910–[[1930er]]-Jahre: Frühe Salzburger Schachklubs, Sektionen und Bezirke'''  
 
'''1910–[[1930er]]-Jahre: Frühe Salzburger Schachklubs, Sektionen und Bezirke'''  
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'''1919''': Im Oktober erfolgte die Gründung des ATSV Bischofshofen, wo um 1923 der Bischofshofner Schachspieler August Maggi mit einer Schach-Sektion hervortritt.  
 
'''1919''': Im Oktober erfolgte die Gründung des ATSV Bischofshofen, wo um 1923 der Bischofshofner Schachspieler August Maggi mit einer Schach-Sektion hervortritt.  
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1931 z.&nbsp;B. mit Gratis-Unterricht und praktischem Spiel "für schachspielende Genossen" in der Salzburger Wacht erwähnt. (Quelle: SW v. 13. bis 18.11.1931, S 8).  
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1931 z. &nbsp;B. mit Gratis-Unterricht und praktischem Spiel "für schachspielende Genossen" in der Salzburger Wacht erwähnt. (Quelle: SW v. 13. bis 18. 11. 1931, S 8).  
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'''1923''': Schachklub (Sektion des ATSV) Bischofshofen, im Café Dum.
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'''1923''': Schachklub (Sektion des ATSV) Bischofshofen, im Café Dum.  
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'''1924''': Gründung: Arbeiter-Schachklub (1924–1934) in der Stadt; Arbeiterheim (Quelle: Salzburger Wacht).
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'''1924''': Gründung: Arbeiter-Schachklub (1924–1934) in der Stadt; Arbeiterheim (Quelle: Salzburger Wacht).  
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'''1926/27''' Schachklub Maxglan (1926–1939), der von 1927 bis 1939 Salzburg-regionale Heinrich Kiener-Turniere veranstaltet; Mühringerbräu, [[Bayernstraße]] 20. Im Jahr 1934 Umgründung. Funktionäre: Josef Itzinger sen. und jun. und Gattin (Gründer), der Maler [[Alfred Deggendendorfer]] (Ehrenobmann), Karl Tschabrunn, Präsident: [[Heinrich Kiener]].
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'''1926/27''' Schachklub Maxglan (1926–1939), der von 1927 bis 1939 Salzburg-regionale Heinrich Kiener-Turniere veranstaltet; Mühringerbräu, [[Bayernstraße]] 20. Im Jahr 1934 Umgründung. Funktionäre: Josef Itzinger sen. und jun. und Gattin (Gründer), der Maler [[Alfred Deggendendorfer]] (Ehrenobmann), Karl Tschabrunn, Präsident: [[Heinrich Kiener]].  
    
'''1927''' wird im benachbarten [[Freilassing]] ([[Bayern]]) der SK Freilassing gegründet.  
 
'''1927''' wird im benachbarten [[Freilassing]] ([[Bayern]]) der SK Freilassing gegründet.  
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'''1930''' bis 1967: Schachklub St. Johann im Pongau im damaligen Café Moser (Bahnhofsnähe), bzw. beim Taxenbacherwirt an der [[Wagrainer Straße]]. (Spieler: Dr. Eduard Büchelmann, Eltz, Andraske, Rechberger, Leitner, Friedrich Holleis,…). 1950-1967 erfolgte Neugründung, dann gingen die restlichen Spieler nach Bischofshofen.<br />
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'''1930''' bis 1967: Schachklub St. Johann im Pongau im damaligen Café Moser (Bahnhofsnähe), bzw. beim Taxenbacherwirt an der [[Wagrainer Straße]]. (Spieler: Dr. Eduard Büchelmann, Eltz, Andraske, Rechberger, Leitner, Friedrich Holleis,…). 1950-1967 erfolgte Neugründung, dann gingen die restlichen Spieler nach Bischofshofen. <br />
1932: Am 12.11.1932 erfolgte in St. Johann ein Wettspiel Pongau gegen die Stadt Salzburg (5:9:).
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1932: Am 12. 11. 1932 erfolgte in St. Johann ein Wettspiel Pongau gegen die Stadt Salzburg (5:9:).  
 
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'''1935''' Schachklub Itzling-Gnigl (1935–1939). Zuvor Spielbetrieb im Rahmen des ATSV Itzling (1926). Spiellokal: Gasthof Auerhahn (teils auch Gasthof Eigenherr (Zur Westbahn), oder Gärtnerwirt).<br />
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1926 Gründung des ATSV Itzling, der zuvor eine Abteilung des Salzburger ATSV war. Der jur. Schachklub Itzling-Gnigl wird dann aber erst im Jänner 1935 gegründet.
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'''1936''' Schachklub Lehen (1933–1939), Trinkerfürsorgeheim, dann [[Gasthof Sternhof]], [[Ignaz-Harrer-Straße]].
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'''1935''' Schachklub Itzling-Gnigl (1935–1939). Zuvor Spielbetrieb im Rahmen des ATSV Itzling (1926). Spiellokal: Gasthof Auerhahn (teils auch Gasthof Eigenherr (Zur Westbahn), oder Gärtnerwirt). <br />
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1926 Gründung des ATSV Itzling, der zuvor eine Abteilung des Salzburger ATSV war. Der jur. Schachklub Itzling-Gnigl wird dann aber erst im Jänner 1935 gegründet.  
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'''1936''' Gründung des SK Bad Ischl (wo natürlich schon in der Kaiserzeit gespielt wurde).<br>
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'''1936''' Schachklub Lehen (1933–1939), Trinkerfürsorgeheim, dann [[Gasthof Sternhof]], [[Ignaz-Harrer-Straße]].  
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'''1936''' Gründung des SK Bad Ischl (wo natürlich schon in der Kaiserzeit gespielt wurde). 
    
==== Kurzfristigere Schach-Aktivitäten ====
 
==== Kurzfristigere Schach-Aktivitäten ====
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Im November [[1909]] wird sogar schon in [[Tamsweg]] im [[Lungau]] eine Schachvereinsgründung beim Gast- und Kaffeehaus Brandl mit vielen Spielern zeitungsmäßig erwähnt (Obmann Dr. Franz Schierl). Weitere Daten dazu fehlen. <br>
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Im November [[1909]] wird sogar schon in [[Tamsweg]] im [[Lungau]] eine Schachvereinsgründung beim Gast- und Kaffeehaus Brandl mit vielen Spielern zeitungsmäßig erwähnt (Obmann Dr. Franz Schierl). Weitere Daten dazu fehlen.
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Im Jänner 1912 findet in [[Hallein]] ein kleines lokales Turnier in der Zeitung Erwähnung.<br />
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Im Jänner 1912 findet in [[Hallein]] ein kleines lokales Turnier in der Zeitung Erwähnung. <br />
 
  '''1924''' gibt es in Hallein einen Schachzirkel um Karl Schulz im Café Galsterer.  
 
  '''1924''' gibt es in Hallein einen Schachzirkel um Karl Schulz im Café Galsterer.  
    
Zumindest '''1926 und 1927''' veranstaltete auch der [[SAK 1914]] (im Oktober 1927) beim Bahnhofrestaurant kleine interne Schachturniere mit ca. 20 Teilnehmern (Mitgliedskarte des SAK war erforderlich). 1. Kahler, 2. Marteau, 3. Franz Wintersteiner (der Organisator), 4. Frl. Schmid usw.  
 
Zumindest '''1926 und 1927''' veranstaltete auch der [[SAK 1914]] (im Oktober 1927) beim Bahnhofrestaurant kleine interne Schachturniere mit ca. 20 Teilnehmern (Mitgliedskarte des SAK war erforderlich). 1. Kahler, 2. Marteau, 3. Franz Wintersteiner (der Organisator), 4. Frl. Schmid usw.  
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'''1934 und 1935 '''werden (wohl vom SK Itzling oder dem ASK) Schachturniere für Arbeitslose organisiert. Sieger 1935: Ludl (SK Itzling, Schriftsetzer/Buchbinder).<br>
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'''1934 und 1935 '''werden (wohl vom SK Itzling oder dem ASK) Schachturniere für Arbeitslose organisiert. Sieger 1935: Ludl (SK Itzling, Schriftsetzer/Buchbinder).   
   
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'''Salzburger Stadtmeister''' 1910–1939 und die ab 1925 '''offiziellen Landesmeister''' <br />
 
'''Salzburger Stadtmeister''' 1910–1939 und die ab 1925 '''offiziellen Landesmeister''' <br />
(anfangs Klubmeister, bzw. Sieger der Winterturniere der Salzburger Schachgesellschaft).<br>
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(anfangs Klubmeister, bzw. Sieger der Winterturniere der Salzburger Schachgesellschaft).  
      
* 1910/1911: [[Heinrich Wolfrum]] (ca. 1859-1926, Rechnungsrat), 21 Teilnehmer
 
* 1910/1911: [[Heinrich Wolfrum]] (ca. 1859-1926, Rechnungsrat), 21 Teilnehmer
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* 1912/1913: [[Alois Laschenky]] (1883-1945, Beamter)
 
* 1912/1913: [[Alois Laschenky]] (1883-1945, Beamter)
 
* 1913/1914: Alois Laschensky
 
* 1913/1914: Alois Laschensky
* 1914/1915: Dr. [[Josef Frank]] (Magistratskonzipist; †5.1923)
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* 1914/1915: Dr. [[Josef Frank]] (Magistratskonzipist; †5. 1923)
 
* 1915 (Frühjahr) Alois Laschensky
 
* 1915 (Frühjahr) Alois Laschensky
 
* 1915/1916 Dr. J. Frank (durch den Krieg eingeschränkter Betrieb)
 
* 1915/1916 Dr. J. Frank (durch den Krieg eingeschränkter Betrieb)
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* 1935 Klubmeister Karl Mayer
 
* 1935 Klubmeister Karl Mayer
 
* 1936: 5. LM [[Walter Kolneder]]
 
* 1936: 5. LM [[Walter Kolneder]]
* 1937 1. (offizieller) Stadtmeister Karl Mayer
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* 1937 1. (offizieller) Stadtmeister Karl Mayer
 
* 1938: 6. LM [[Wilhelm David]]
 
* 1938: 6. LM [[Wilhelm David]]
 
* 1939: 7. LM [[Karl Mayer]], (Gaumeisterschaft)
 
* 1939: 7. LM [[Karl Mayer]], (Gaumeisterschaft)
 
* 1942/43 Stadt-M. Wilhelm Ullrich
 
* 1942/43 Stadt-M. Wilhelm Ullrich
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Anmerkung: Die folgenden Salzburger Einzel-Landesmeister sind im online Archiv der SLV-Homepage abgebildet.<br />
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Anmerkung: Die folgenden Salzburger Einzel-Landesmeister sind im online Archiv der SLV-Homepage abgebildet. <br />
 
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Helden: 3 Schachspieler der Gesellschaft fanden im 1. Weltkrieg den Heldentod an der Front. Meisterspieler Ing. Josef Hrdina, Karl Putze und Zollamtskassier Justus Ziegeleder; der schwer verwundete Otto Kunstmann genas wieder.<br>
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'''Motzko''': Starker Spieler der Salzburger Schachgesellschaft, 2x Klubmeister 1922 und 1923, international angesehen, Bauunternehmer, Schachtheoretiker, Korrespondenzschachspieler und Problemkomponist Franz Motzko (* 1868; † 1929); Motzko-Variante im Offenen Spanier.<br />
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Helden: 3 Schachspieler der Gesellschaft fanden im 1. Weltkrieg den Heldentod an der Front. Meisterspieler Ing. Josef Hrdina, Karl Putze und Zollamtskassier Justus Ziegeleder; der schwer verwundete Otto Kunstmann genas wieder.
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'''Motzko''': Starker Spieler der Salzburger Schachgesellschaft, 2x Klubmeister 1922 und 1923, international angesehen, Bauunternehmer, Schachtheoretiker, Korrespondenzschachspieler und Problemkomponist Franz Motzko (* 1868; † 1929); Motzko-Variante im Offenen Spanier. 
    
'''Frühe Mannschafts-Wettkämpfe'''<br />
 
'''Frühe Mannschafts-Wettkämpfe'''<br />
Landes-Vergleichskämpfe mit Oberösterreich.<br>
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Landes-Vergleichskämpfe mit Oberösterreich.
    
'''1921''': '''1. Wettkampf gegen Oberösterreich'''<br />
 
'''1921''': '''1. Wettkampf gegen Oberösterreich'''<br />
Am [[23. Oktober]] [[1921]] gab es in Vöcklabruck den ersten Wettkampf Salzburg gegen Oberösterreich, insbesondere Welser Spieler, auf 16 Brettern; 8:3:5 für OÖ (Linzer Tagespost v. 25.10.1921, S 8).<br /> Retourkampf 2.7.1922 im Café Corso in Salzburg auf 8 Bretter (4:4).
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Am [[23. Oktober]] [[1921]] gab es in Vöcklabruck den ersten Wettkampf Salzburg gegen Oberösterreich, insbesondere Welser Spieler, auf 16 Brettern; 8:3:5 für OÖ (Linzer Tagespost v. 25. 10. 1921, S 8). <br /> Retourkampf 2. 7. 1922 im Café Corso in Salzburg auf 8 Bretter (4:4).  
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'''1923''' In Bischofshofen wird der Verein freie Schachvereinigung gegründet, dem ATSV nahestehend, mit den Eisenbahnern August Maggi (1885–1973) und Johann Jakobek (1885-1950).<br>
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'''1923''' In Bischofshofen wird der Verein freie Schachvereinigung gegründet, dem ATSV nahestehend, mit den Eisenbahnern August Maggi (1885–1973) und Johann Jakobek (1885-1950). <br>
Diese beiden spielten auch am 9. Mai 1926, am zweiten Vergleichskampf Salzburg gegen Oberösterreich in Vöcklabruck auf 14 Brettern mit. Alle anderen waren von der Schachgesellschaft.<br>
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Diese beiden spielten auch am 9. Mai 1926, am zweiten Vergleichskampf Salzburg gegen Oberösterreich in Vöcklabruck auf 14 Brettern mit. Alle anderen waren von der Schachgesellschaft. <br>
A. Maggi war als Landesmeister auf dem Spitzenbrett gesetzt.<br>
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A. Maggi war als Landesmeister auf dem Spitzenbrett gesetzt.
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'''1926:''' Die Salzburger Auswahl'' beim 2. Wettkampf gegen Oberösterreich am 9.6.1926:<br />
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'''1926:''' Die Salzburger Auswahl'' beim 2. Wettkampf gegen Oberösterreich am 9. 6. 1926:<br />
 
August Maggi (ATSV Bischofshofen), Wilhelm Ullrich, Franz Motzko, G. Hopfinger, Alois Laschenky, der Student Erich Flir, Hofrat Dr. Ferdinand Baldi, Dr. Hlawatschek, Dr. Oskar Günther, der Eisenbahner Johann Jakobek (Bischofshofen), Czaika, Dr. Trubik, Kulm, … (Major Kirchtaler, bzw. Schwarz (der Antiquitätenhändler ?) hatten 1921 teilgenommen).  
 
August Maggi (ATSV Bischofshofen), Wilhelm Ullrich, Franz Motzko, G. Hopfinger, Alois Laschenky, der Student Erich Flir, Hofrat Dr. Ferdinand Baldi, Dr. Hlawatschek, Dr. Oskar Günther, der Eisenbahner Johann Jakobek (Bischofshofen), Czaika, Dr. Trubik, Kulm, … (Major Kirchtaler, bzw. Schwarz (der Antiquitätenhändler ?) hatten 1921 teilgenommen).  
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'''Pfingsten 1926''' In Salzburg am 23.5.1926: Wettkampf Wien gegen die Bundesländer (auch als Wien gegen Alpenland bezeichnet) auf 13 Brettern; bei dem von Salzburg A. Maggi, Wilh. Ullrich und Kuhn mitwirken. Wien dominierte klar. Die Salzburger Maggi und Ullrich erzielen remis.<br />
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'''Pfingsten 1926''' In Salzburg am 23. 5. 1926: Wettkampf Wien gegen die Bundesländer (auch als Wien gegen Alpenland bezeichnet) auf 13 Brettern; bei dem von Salzburg A. Maggi, Wilh. Ullrich und Kuhn mitwirken. Wien dominierte klar. Die Salzburger Maggi und Ullrich erzielen remis. <br />
Quellen: WSZ, SVBL.<br />
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Quellen: WSZ, SVBL. <br />
 
In den offiziellen Ansprachen wird Schach als "in weiteren Kreisen bestehendes geistiges Bedürfnis" gesehen.  
 
In den offiziellen Ansprachen wird Schach als "in weiteren Kreisen bestehendes geistiges Bedürfnis" gesehen.  
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'''1929:''' Beim erneuten Schachwettkampf in Attnang gegen Oberösterreich am 17.4.1929:<br />
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'''1929:''' Beim erneuten Schachwettkampf in Attnang gegen Oberösterreich am 17. 4. 1929:<br />
Erich Flir, Alois Laschensky, Wilhelm Ullrich, Linnerth, Pagler, Dr. O. Günther, Czaika, G. Hopfinger, Karl Mayer, Otto Kunstmann, Koberz, Brünner, Siegel, Kuchera, Dr. Hlawatschek, Kaltner, Schwarz.<br />
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Erich Flir, Alois Laschensky, Wilhelm Ullrich, Linnerth, Pagler, Dr. O. Günther, Czaika, G. Hopfinger, Karl Mayer, Otto Kunstmann, Koberz, Brünner, Siegel, Kuchera, Dr. Hlawatschek, Kaltner, Schwarz. <br />
 
Die Salzburger siegen gegen den Linzer SV 9:8.  
 
Die Salzburger siegen gegen den Linzer SV 9:8.  
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Meister Ernst Grünfeld gibt am 21.5.1929 ein Simultan.
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Meister Ernst Grünfeld gibt am 21. 5. 1929 ein Simultan.  
 
   
 
   
 
'''1931''': Freundschaftskampf in Linz: 6:6.  
 
'''1931''': Freundschaftskampf in Linz: 6:6.  
 
Durchschnittlich waren in den 1930er 30 Spieler täglich im Café Mozart.  
 
Durchschnittlich waren in den 1930er 30 Spieler täglich im Café Mozart.  
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'''''1929 und 1932''''' fanden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Linzer Schachvereines, neben dem Wettkampf zwischen dem (späterem) GM Erich Eliskases gegen Rudolf Spielmann (dem letzten Ritter des Königsgambits), Vergleichskämpfe der Salzburger mit dem Linzer Schachverein auf 17 Brettern statt.<br />
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'''''1929 und 1932''''' fanden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Linzer Schachvereines, neben dem Wettkampf zwischen dem (späterem) GM Erich Eliskases gegen Rudolf Spielmann (dem letzten Ritter des Königsgambits), Vergleichskämpfe der Salzburger mit dem Linzer Schachverein auf 17 Brettern statt. <br />
Quelle: Linzer Tagespost v. 17.4.1929, bzw. 9/1932, mit Auflistung der Spieler.  
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Quelle: Linzer Tagespost v. 17. 4. 1929, bzw. 9/1932, mit Auflistung der Spieler.  
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So wurde bei den Ansprachen 1929 die Not der damaligen Profi-Schachmeister beklagt und eine Schach-Notgemeinschaft gefordert.
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So wurde bei den Ansprachen 1929 die Not der damaligen Profi-Schachmeister beklagt und eine Schach-Notgemeinschaft gefordert.  
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'''1934''': Am 30. Juni 1934 begann in Klagenfurt das erste Ländertreffen mit acht Vierer-Mannschaften.<br />
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'''1934''': Am 30. Juni 1934 begann in Klagenfurt das erste Ländertreffen mit acht Vierer-Mannschaften. <br />
 
Turniersieger wurde Tirol (22,0) vor 2. Steiermark (21,0), 3. Oberösterreich und Salzburg (17,0), 4. Niederösterreich (16,5), 5. das nicht so stark besetzte Wien, 6. Vorarlberg, 7. Kärnten I und 8. Kärnten II.  
 
Turniersieger wurde Tirol (22,0) vor 2. Steiermark (21,0), 3. Oberösterreich und Salzburg (17,0), 4. Niederösterreich (16,5), 5. das nicht so stark besetzte Wien, 6. Vorarlberg, 7. Kärnten I und 8. Kärnten II.  
    
'''1933 und 1935''': Weltklassespieler Erich Eliskases in Salzburg.  
 
'''1933 und 1935''': Weltklassespieler Erich Eliskases in Salzburg.  
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'''1935''' 21.4. – Ostern: Vergleichskampf Salzburg - Wels 9:3.<br />
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'''1935''' 21. 4. – Ostern: Vergleichskampf Salzburg - Wels 9:3. <br />
(Quelle: SC v. 28.4.1935, S 16).<br />
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(Quelle: SC v. 28. 4. 1935, S 16). <br />
Den Retourkampf am 2.11.1935 in Wels gewannen dann die Welser hoch.  
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Den Retourkampf am 2. 11. 1935 in Wels gewannen dann die Welser hoch.  
    
'''1936:''' Erste Salzburger Mannschaftsmeisterschaft:<br />
 
'''1936:''' Erste Salzburger Mannschaftsmeisterschaft:<br />
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Die Itzlinger mit Kurt Berger, Leeb, Lehner, Reinegger, Weilguni, … siegten. Die SG stellte allerdings nur die zweite Garnitur auf. Der SK Lehen (1933) nahm noch nicht daran teil.  
 
Die Itzlinger mit Kurt Berger, Leeb, Lehner, Reinegger, Weilguni, … siegten. Die SG stellte allerdings nur die zweite Garnitur auf. Der SK Lehen (1933) nahm noch nicht daran teil.  
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Dann begannen erst nach dem Krieg wieder ab 8. Oktober 1950 die Mannschaftskämpfe.<br />
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Dann begannen erst nach dem Krieg wieder ab 8. Oktober 1950 die Mannschaftskämpfe.
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Im österreichischen [[Ständestaat]] (1934–1938) wurden nach den [[Februaraufstand|Februarereignissen 1934]] die früheren (weitgehend [[SDAP|sozialdemokratischen]]) Arbeiterturn- und Sportvereine (ASV, ATSV, …), die teils schon kleinere, eher inoffizielle Schachsektionen hatten, wie die Itzling-Gnigler und Maxglaner, im Jahr 1934 behördlich aufgelöst, politisch etwas umgefärbt, und anschließend bis 1936 teils neu, als eigene (juristische) Schachvereine gegründet. <br />
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Im österreichischen [[Ständestaat]] (1934–1938) wurden nach den [[Februaraufstand|Februarereignissen 1934]] die früheren (weitgehend [[SDAP|sozialdemokratischen]]) Arbeiterturn- und Sportvereine (ASV, ATSV, …), die teils schon kleinere, eher inoffizielle Schachsektionen hatten, wie die Itzling-Gnigler und Maxglaner, im Jahr 1934 behördlich aufgelöst, politisch etwas umgefärbt, und anschließend bis 1936 teils neu, als eigene (juristische) Schachvereine gegründet.
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'''1937''': Am 1. Mai: Wettkampf Salzburg gegen den damaligen OÖ Meister Steyr auf 15 Brettern: 9,5:5,5 (SC v.8.5. S 16). <br />
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'''1937''': Am 1. Mai: Wettkampf Salzburg gegen den damaligen OÖ Meister Steyr auf 15 Brettern: 9,5:5,5 (SC v. 8. 5. S 16). <br />
'''1938''': Am 14.3., unbeeindruckt vom [[NS]]-Umsturz zwei Tage zuvor, und dem Einmarsch der Hitler-Deutschen, wurde die 17!-rundige Landesmeisterschaft (14.1.–14.3.1938) beendet.<br />
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'''1938''': Am 14. 3. , unbeeindruckt vom [[NS]]-Umsturz zwei Tage zuvor, und dem Einmarsch der Hitler-Deutschen, wurde die 17!-rundige Landesmeisterschaft (14. 1. –14. 3. 1938) beendet. <br />
  1. Wilhelm David, 2. G. Hopfinger 3. Karl Mayer, vor Gabriel Geiger und dem Itzlinger Oskar Ludl (18 qualifizierte Teilnehmer; SC 26.3.1938).<br />
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  1. Wilhelm David, 2. G. Hopfinger 3. Karl Mayer, vor Gabriel Geiger und dem Itzlinger Oskar Ludl (18 qualifizierte Teilnehmer; SC 26. 3. 1938).
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'''1939''': Die LM (Gaumeisterschaft) 1939 im Café Posthof gewann Karl Mayer vor 2. Gabriel Geiger und 3. G. Hopfinger (Ende: 24.2.1939).<br />
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'''1939''': Die LM (Gaumeisterschaft) 1939 im Café Posthof gewann Karl Mayer vor 2. Gabriel Geiger und 3. G. Hopfinger (Ende: 24. 2. 1939). <br />
1939: Lokal starkes Heinrich-Kiener-Turnier in Maxglan.<br />
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1939: Lokal starkes Heinrich-Kiener-Turnier in Maxglan. <br />
'''1942''': Im Winter der Kriegsjahre 1942/43 findet noch eine Stadtmeisterschaft (mit einigen Pensionisten) statt. Sieger Wilhelm Ullrich.<br>
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'''1942''': Im Winter der Kriegsjahre 1942/43 findet noch eine Stadtmeisterschaft (mit einigen Pensionisten) statt. Sieger Wilhelm Ullrich.
    
=== Künstler und Schachspiel ===  
 
=== Künstler und Schachspiel ===  
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Der weltbekannte Literat [[Stefan Zweig]] (* 1881; † 1942) spielte gelegentlich in den [[1920er]]-Jahren im [[Café Bazar]]. Als konkretes Mitglied der Schachgesellschaft scheint er aber nicht auf. Stefan Zweig hatte auch "die seelische Superiorität des Besiegten" stark interessiert.<br />
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Der weltbekannte Literat [[Stefan Zweig]] (* 1881; † 1942) spielte gelegentlich in den [[1920er]]-Jahren im [[Café Bazar]]. Als konkretes Mitglied der Schachgesellschaft scheint er aber nicht auf. Stefan Zweig hatte auch "die seelische Superiorität des Besiegten" stark interessiert. <br />
In: Die Welt von Gestern. Die Niederlage soll nicht nur ertragen, sondern gemeistert werden.<br />
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In: Die Welt von Gestern. Die Niederlage soll nicht nur ertragen, sondern gemeistert werden.
    
Der Eisenbahner-Literat Georg Eberl hatte die Sechsmeisterturniere im Kriegsjahr Juni 1942 mit Weltmeister Alexander Aljechin besucht und nach dem Krieg darüber literarisch berichtet. <br />
 
Der Eisenbahner-Literat Georg Eberl hatte die Sechsmeisterturniere im Kriegsjahr Juni 1942 mit Weltmeister Alexander Aljechin besucht und nach dem Krieg darüber literarisch berichtet. <br />
In späteren Zeiten spielen etwa der Maler Alfred Deggendorfer (1899–1984), bei Maxglan und dann Mozart. Der Violinist Ivan Romanenko war Stadtmeister 1948/49 und führte sogar die Schachecke in der SVZ. Er wechselte mit seiner Künstler-Gattin im Oktober 1949 nach Baltimore.<br />
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In späteren Zeiten spielen etwa der Maler Alfred Deggendorfer (* 1899; † 1984), bei Maxglan und dann Mozart. Der Violinist Ivan Romanenko war Stadtmeister 1948/49 und führte sogar die Schachecke in der SVZ. Er wechselte mit seiner Künstler-Gattin im Oktober 1949 nach Baltimore. <br />
An Musikern spielten schon Leopold Mozart, der ab 1737 in Salzburg studiert hatte, sowie auch seine Tochter Anna-Maria (Nannerl), spätere von Berchtold zu Sonnenburg ... gelegentlich bei schlechtem Wetter.<br />
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An Musikern spielten schon [[Leopold Mozart]], der ab [[1737]] in Salzburg studiert hatte, sowie auch seine Tochter Anna-Maria ([[Nannerl]]), spätere von [[Berchtold von Sonnenburg|Berchtold zu Sonnenburg]] ... gelegentlich bei schlechtem Wetter. <br />
Die Pianisten Friedrich Gulda, wenn er einmal in Salzburg war, und Alessandro Misciasci, wohl der Beste (und eifrigste) der Künstlerriege; oder der Bratschist Peter Langgartner, der ansonst die Viola Bastarda geigt. Adolf Rabitsch, Landesmeister des Jahres 1955, war Musiker.<br />  
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Die Pianisten Friedrich Gulda, wenn er einmal in Salzburg war, und Alessandro Misciasci, wohl der Beste (und eifrigste) der Künstlerriege; oder der Bratschist Peter Langgartner, der ansonst die Viola Bastarda geigt. Adolf Rabitsch, Landesmeister des Jahres 1955, war Musiker. <br />  
Der in Salzburg geborene Wiener Malerfürst [[Hans Makart]] spielte im 19. Jahrhundert gern und leidenschaftlich.<br>
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Der in Salzburg geborene Wiener Malerfürst [[Hans Makart]] spielte im 19. Jahrhundert gern und leidenschaftlich. <br>
Der frühere Bergsteiger und bekannte Alpinist Wolfgang Axt ist zudem als guter Pongauer Ligaspieler erwähnenswert.
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Der frühere Bergsteiger und bekannte Alpinist Wolfgang Axt ist zudem als guter Pongauer Ligaspieler erwähnenswert.  
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1907 fand in Eben im Pongau ein regionales, als auch Künstler-Turnier statt. Erster Preis: Eine Standuhr. Zu den nächsten Turnieren wurden die Künstler Salzburgs eingeladen.<br>
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1907 fand in Eben im Pongau ein regionales, als auch Künstler-Turnier statt. Erster Preis: Eine Standuhr. Zu den nächsten Turnieren wurden die Künstler Salzburgs eingeladen. <br>
Dazu fehlen aber weitere Daten.<br>
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Dazu fehlen aber weitere Daten.
    
=== 1925: Erster Salzburger Landesmeister ===
 
=== 1925: Erster Salzburger Landesmeister ===
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Erster Salzburger Landesmeister, damals noch ohne offiziellen Landesverband, aber von der Schachgesellschaft so ausgeschrieben, weil es auch außerhalb der Schachgesellschaft in der Stadt gute Spieler im Lande gab, wurde im November [[1925]] im Café Mozart – zur Überraschung der Stadt-Salzburger – der Bischofshofner Eisenbahner August Maggi, in der Presse als "homo novus" (neuer Mensch) bezeichnet.
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Erster Salzburger Landesmeister, damals noch ohne offiziellen Landesverband, aber von der Schachgesellschaft so ausgeschrieben, weil es auch außerhalb der Schachgesellschaft in der Stadt gute Spieler im Lande gab, wurde im November [[1925]] im Café Mozart – zur Überraschung der Stadt-Salzburger – der Bischofshofner Eisenbahner August Maggi, in der Presse als "homo novus" (neuer Mensch) bezeichnet.  
Maggi, der von der Grazer Schachgesellschaft her kam, spielt dann 1926 gegen den (geteilten) österreichischen Staatsmeister, den Wiener Siegfried R. Wolf, immerhin ein beachtliches Remis (WSZ 1926).<br />
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Maggi, der von der Grazer Schachgesellschaft her kam, spielt dann 1926 gegen den (geteilten) österreichischen Staatsmeister, den Wiener Siegfried R. Wolf, immerhin ein beachtliches Remis (WSZ 1926). <br />
Damit hatte das uralte Pongauer Bischofshofen wieder eine seiner historisch oftmals erwähnten "Merkwürdigkeiten" gezeitigt.<br>
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Damit hatte das uralte Pongauer Bischofshofen wieder eine seiner historisch oftmals erwähnten "Merkwürdigkeiten" gezeitigt.   
   
      
=== Frühe gute Spieler ===
 
=== Frühe gute Spieler ===
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1910 bis 1940<br />
 
1910 bis 1940<br />
 
sind Alois Laschensky (1883–1945), Beamter, einer der guten Spieler der ersten Stunden um 1910, Sohn des Musikers vom Dommusikverein Christian Laschensky, der auch schon Ende des 19. Jahrhundert gespielt haben dürfte, der Unternehmer Franz Motzko (* 1868; † 1929), Wilhelm Ullrich (* 1888; † 1974) Landesbeamter, Oberrechnungsrat und Sohn eines Obergeometers, der Bischofshofener Eisenbahner August Maggi (1885–1973), Walter Kolneder und<br />
 
sind Alois Laschensky (1883–1945), Beamter, einer der guten Spieler der ersten Stunden um 1910, Sohn des Musikers vom Dommusikverein Christian Laschensky, der auch schon Ende des 19. Jahrhundert gespielt haben dürfte, der Unternehmer Franz Motzko (* 1868; † 1929), Wilhelm Ullrich (* 1888; † 1974) Landesbeamter, Oberrechnungsrat und Sohn eines Obergeometers, der Bischofshofener Eisenbahner August Maggi (1885–1973), Walter Kolneder und<br />
1930 bis 1940 vor allem Karl Mayer, Erich Flir (* 1905; † 1995), Willhelm David (1909-1995; nach 1945 nach Tirol gegangen), Gustav Hopfinger (1892–1960er), Gabriel Geiger (1906 bis ca. 1990); ein Schuster, Richard Wallaschek,…(der aber 1936 beruflich nach Steyr wechselte), wohl die besten Spieler in Salzburg. <br>
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1930 bis 1940 vor allem Karl Mayer, Erich Flir (* 1905; † 1995), Willhelm David (1909-1995; nach 1945 nach Tirol gegangen), Gustav Hopfinger (1892–1960er), Gabriel Geiger (1906 bis ca. 1990); ein Schuster, Richard Wallaschek,…(der aber 1936 beruflich nach Steyr wechselte), wohl die besten Spieler in Salzburg.  
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'''1933''' wird der damalige Salzburger Landesmeister Richard Wallaschek (er kam vom Welser Arbeiterschachklub) 4.–6. bei der österreichischen Staatsmeisterschaft, im folgenden Jahr 1934 sogar Dritter.<br>
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'''1933''' wird der damalige Salzburger Landesmeister Richard Wallaschek (er kam vom Welser Arbeiterschachklub) 4.–6. bei der österreichischen Staatsmeisterschaft, im folgenden Jahr 1934 sogar Dritter.  
 
   
 
   
 
Ab 1925 kam stud. Erich Flir (* 1905; † 1995), in späteren Jahren einer der Besten, als "Zugroaster" von Tirol nach Salzburg und wirkte weit über seinen 80er in der Liga. <br />
 
Ab 1925 kam stud. Erich Flir (* 1905; † 1995), in späteren Jahren einer der Besten, als "Zugroaster" von Tirol nach Salzburg und wirkte weit über seinen 80er in der Liga. <br />
Sein Vater Walter Flir (* 1881; † 1957) war Meisterspieler, als Jüngster einer der Mitbegründer des Innsbrucker ISK (1904), sogar Bayrischer Meister zu Kulmbach 1920 und Trainingspartner des späteren Weltklassespielers Erich Eliskases.<br />
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Sein Vater Walter Flir (* 1881; † 1957) war Meisterspieler, als Jüngster einer der Mitbegründer des Innsbrucker ISK (1904), sogar Bayrischer Meister zu Kulmbach 1920 und Trainingspartner des späteren Weltklassespielers Erich Eliskases.
    
== Der Salzburger Landesverband ==  
 
== Der Salzburger Landesverband ==  
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'''In der ersten Republik gab es noch keinen Salzburger Landesverband. Dieser wurde erst 1950 gegründet.'''<br />
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'''In der ersten Republik gab es noch keinen Salzburger Landesverband. Dieser wurde erst 1950 gegründet. '''<br />
 
Ein eigener Landesverband (so wie etwa in Tirol oder Vorarlberg um diese Zeit gegründet) wurde 1927 von der SG zwar auch angedacht, aber dann wurde diese Koordinationsfunktion Mitte der 1930er doch mittels einer Arbeitsgemeinschaft der drei damaligen Stadt-Vereine, der Schachgesellschaft, SK Maxglan und SK Gnigl-Itzling erledigt.  
 
Ein eigener Landesverband (so wie etwa in Tirol oder Vorarlberg um diese Zeit gegründet) wurde 1927 von der SG zwar auch angedacht, aber dann wurde diese Koordinationsfunktion Mitte der 1930er doch mittels einer Arbeitsgemeinschaft der drei damaligen Stadt-Vereine, der Schachgesellschaft, SK Maxglan und SK Gnigl-Itzling erledigt.  
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Anfangs schließt sich 1910 die neue Salzburger Schachgesellschaft (1910)dem Deutschen Schachbund an (wie auch der Innsbrucker SK, gegründet Februar 1904, oder die Grazer Schachgesllschaft 1877).<br />
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Anfangs schließt sich 1910 die neue Salzburger Schachgesellschaft (1910)dem Deutschen Schachbund an (wie auch der Innsbrucker SK, gegründet Februar 1904, oder die Grazer Schachgesllschaft 1877). <br />
Damals gab es auch noch keinen österreichischen Verband.<br />
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Damals gab es auch noch keinen österreichischen Verband. <br />
 
Am 3. September 1921 wurde dann von Salzburg bis 1924 dem neu gegründeten Österreichischen Schachverband beigetreten. <br />
 
Am 3. September 1921 wurde dann von Salzburg bis 1924 dem neu gegründeten Österreichischen Schachverband beigetreten. <br />
Quelle: Wiener Sporttagblatt v. 9.9.1921.  
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Quelle: Wiener Sporttagblatt v. 9. 9. 1921.  
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Dieser ÖSV (Österreichischer Schachverband) der ersten Republik wurde nach mehreren Versuchen in der früheren Monarchie, insbesondere von 1890, aber erst nach dem 1. Weltkrieg, am 12. Dezember 1920 in Wien gegründet.<br />
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Dieser ÖSV (Österreichischer Schachverband) der ersten Republik wurde nach mehreren Versuchen in der früheren Monarchie, insbesondere von 1890, aber erst nach dem 1. Weltkrieg, am 12. Dezember 1920 in Wien gegründet. <br />
In der Zeit der Monarchie gab es nur einen gemeinsamen Heeres-Schachverein. 1869 wurde z.&nbsp;B. im Wiener Heerescasino ein Schach- und Billardklub gegründet (Quelle: Neues Fremden Blatt v. 13.9.1869, Neue Militärische Zeitschrift).
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In der Zeit der Monarchie gab es nur einen gemeinsamen Heeres-Schachverein. 1869 wurde z. &nbsp;B. im Wiener Heerescasino ein Schach- und Billardklub gegründet (Quelle: Neues Fremden Blatt v. 13. 9. 1869, Neue Militärische Zeitschrift).  
 
   
 
   
Am 31.8.1890 wurde über Anregung des Neuen Wiener Schachklubs zwar kurzfristig ein österreichisch-ungarischer Schachbund während des Grazer Schachkongresses in Graz gegründet, der sich aber dann doch mangels teilnehmender Vereine nicht entfalten konnte.<br />
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Am 31. 8. 1890 wurde über Anregung des Neuen Wiener Schachklubs zwar kurzfristig ein österreichisch-ungarischer Schachbund während des Grazer Schachkongresses in Graz gegründet, der sich aber dann doch mangels teilnehmender Vereine nicht entfalten konnte. <br />
 
Quelle: Deutsches Wochenschach (Nr. 6,1890, 45/50, S 417 u. 326).  
 
Quelle: Deutsches Wochenschach (Nr. 6,1890, 45/50, S 417 u. 326).  
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Wegen der zunehmenden politischen Spannungen in der Zeit der ersten Republik waren auch nicht alle österreichischen Schachvereine im ÖSV vertreten. Nach dem 2. Weltkrieg wollte man diese Fehler der Vergangenheit durch mehr Einheit und Zusammenarbeit vermeiden.<br>
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Wegen der zunehmenden politischen Spannungen in der Zeit der ersten Republik waren auch nicht alle österreichischen Schachvereine im ÖSV vertreten. Nach dem 2. Weltkrieg wollte man diese Fehler der Vergangenheit durch mehr Einheit und Zusammenarbeit vermeiden.  
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'''1925''' spaltete sich zudem der '''österreichische Arbeiterschachbund''' (der zu Ostern 1924 in Wien gegründet worden war, und der auf dem Wiener Arbeiterschachklub, gegründet 12/1909, basierte) mit seinen Schachkreisen ab.<br />
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'''1925''' spaltete sich zudem der '''österreichische Arbeiterschachbund''' (der zu Ostern 1924 in Wien gegründet worden war, und der auf dem Wiener Arbeiterschachklub, gegründet 12/1909, basierte) mit seinen Schachkreisen ab. <br />
 
Salzburg-Stadt und Bischofshofen wurden dem Kreis 5) zu oberösterreichischen Arbeiterschach-Klubs zugeordnet (AZ, 6/1924). <br />
 
Salzburg-Stadt und Bischofshofen wurden dem Kreis 5) zu oberösterreichischen Arbeiterschach-Klubs zugeordnet (AZ, 6/1924). <br />
 
Das kleine lokale Turnier 1926 in Salzburg und die Aktivitäten der Itzlinger sind dazu bekannt.  
 
Das kleine lokale Turnier 1926 in Salzburg und die Aktivitäten der Itzlinger sind dazu bekannt.  
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Der Arbeiterschachbund wollte nur den Amateurbetrieb und lehnte Spiele um Geld grundsätzlich ab. Auch um Wettverluste und Tragödien zu vermeiden und vielleicht keine brotlosen Berufsspieler zu produzieren. Es gab Beratungspartien und Spiele mit Vorgaben, um die unterschiedlichen Klassenstärken gegenüber reinen Hobby- und Gelegenheitsspielern etwas ausgleichen zu können und gewisse Chancengleichheit herzustellen.
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Der Arbeiterschachbund wollte nur den Amateurbetrieb und lehnte Spiele um Geld grundsätzlich ab. Auch um Wettverluste und Tragödien zu vermeiden und vielleicht keine brotlosen Berufsspieler zu produzieren. Es gab Beratungspartien und Spiele mit Vorgaben, um die unterschiedlichen Klassenstärken gegenüber reinen Hobby- und Gelegenheitsspielern etwas ausgleichen zu können und gewisse Chancengleichheit herzustellen.  
    
Die Betonung und Förderung des Breiten- und Hobbyschachs war sehr lobenswert, in seiner gänzlichen Ablehnung des angeprangerten "Starsystems" ging er aber doch zu weit, wollen und müssen doch auch Profispieler davon leben. <br />
 
Die Betonung und Förderung des Breiten- und Hobbyschachs war sehr lobenswert, in seiner gänzlichen Ablehnung des angeprangerten "Starsystems" ging er aber doch zu weit, wollen und müssen doch auch Profispieler davon leben. <br />
 
In den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahre ging es um Gegenentwürfe zu den sogenannten Bürgerlichen (Wohlhabenderen) und dem Etablieren von günstigen Nischen für ärmere Hobbyspieler und Sportler. Manchmal ging es auch nur um Machtfragen zwischen Funktionären.  
 
In den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahre ging es um Gegenentwürfe zu den sogenannten Bürgerlichen (Wohlhabenderen) und dem Etablieren von günstigen Nischen für ärmere Hobbyspieler und Sportler. Manchmal ging es auch nur um Machtfragen zwischen Funktionären.  
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Auch erfolgte 1924 wieder der Austritt aus dem ÖSV. In der Salzburger Schachgesellschaft wurde in den nächsten Jahren mehrfach der Wechsel diskutiert, im Spielausschuss zwar beschlossen, dann doch nicht umgesetzt.<br />
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Auch erfolgte 1924 wieder der Austritt aus dem ÖSV. In der Salzburger Schachgesellschaft wurde in den nächsten Jahren mehrfach der Wechsel diskutiert, im Spielausschuss zwar beschlossen, dann doch nicht umgesetzt. <br />
Es waren nur teils politische Überlegungen maßgeblich. Es hatte ja auch seine Vorteile, weil man so doch an den nahen bayrischen Bewerben (Einzelmeisterschaft) mitspielen konnte.<br />
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Es waren nur teils politische Überlegungen maßgeblich. Es hatte ja auch seine Vorteile, weil man so doch an den nahen bayrischen Bewerben (Einzelmeisterschaft) mitspielen konnte. <br />
 
Erst 1927 wurde nach 1921 bis 1924 letztlich dem damals umstrukturierten österreichischen Verband (ÖSV) wieder beigetreten.  
 
Erst 1927 wurde nach 1921 bis 1924 letztlich dem damals umstrukturierten österreichischen Verband (ÖSV) wieder beigetreten.  
    
1921 wurde jedenfalls von der Salzburger Schachgesellschaft neben dem ÖSV auch dem Bayrischen Schachbund bis 1926) beigetreten. <br />
 
1921 wurde jedenfalls von der Salzburger Schachgesellschaft neben dem ÖSV auch dem Bayrischen Schachbund bis 1926) beigetreten. <br />
1921 in Regensburg und 1922/23 nahmen Salzburger Spieler an dessen Bewerben teil (z.&nbsp;B. wurde die damalige Bayerische Meisterschaft 2.–13.9.1922 sogar in Innsbruck veranstaltet).
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1921 in Regensburg und 1922/23 nahmen Salzburger Spieler an dessen Bewerben teil (z. &nbsp;B. wurde die damalige Bayerische Meisterschaft 2. –13. 9. 1922 sogar in Innsbruck veranstaltet).  
    
=== Schach in den 1940er-Jahren ===
 
=== Schach in den 1940er-Jahren ===
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Ab Jänner 1939 fand die Einzel-Meisterschaft unter dem Großdeutschen Schachbund im Café Posthof statt.
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Ab Jänner 1939 fand die Einzel-Meisterschaft unter dem Großdeutschen Schachbund im [[Café Posthof]] statt.  
Im Juni 1942 und Juni 1943 organisierte dieser weltbedeutende Sechsmeisterturniere in Salzburg, im Hotel Mirabell, mit dem späteren Sieger, Weltmeister Alexander Aljechin, und dem WM-Titel-Aspiranten, dem Esten Paul Keres; offenbar um im Krieg mit geringem Aufwand und Mitteln etwas Ablenkung und Normalität suggerieren zu können.
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Im Juni 1942 und Juni 1943 organisierte dieser weltbedeutende Sechsmeisterturniere in Salzburg, im Hotel Mirabell, mit dem späteren Sieger, Weltmeister Alexander Aljechin, und dem WM-Titel-Aspiranten, dem Esten Paul Keres; offenbar um im Krieg mit geringem Aufwand und Mitteln etwas Ablenkung und Normalität suggerieren zu können.  
    
Diese Turniere wurden auch schon im Herbst 1941 und im Frühjahr 1942 angekündigt.  
 
Diese Turniere wurden auch schon im Herbst 1941 und im Frühjahr 1942 angekündigt.  
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Auch die anderen KdF-Reichsschachturniere, die es sogar bis 1944 gab, erfolgten unter dem Zeichen der geistigen und kulturellen Truppenbetreuung.  
 
Auch die anderen KdF-Reichsschachturniere, die es sogar bis 1944 gab, erfolgten unter dem Zeichen der geistigen und kulturellen Truppenbetreuung.  
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Die hohen Erwartungen von GM Keres wurden aber von Aljechin noch stark gedämpft.<br />
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Die hohen Erwartungen von GM Keres wurden aber von Aljechin noch stark gedämpft. <br />
(Der Direkt-Score von Aljechin gegen den jüngeren Keres, der aber doch erst in den [[1950er]]n am stärksten war, von 1935 bis 1943 betrug 9:5).<br />
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(Der Direkt-Score von Aljechin gegen den jüngeren Keres, der aber doch erst in den [[1950er]]n am stärksten war, von 1935 bis 1943 betrug 9:5). <br />
Der junge Deutsche Klaus Junge aber schlug im Juni 1942 sogar den 50-jährigen WM Aljechin (1892–1946) in einer der jeweils beiden Partien, was die linientreue Presse als größte Sensation in der Geschichte des Schachs feierte.<br />
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Der junge Deutsche Klaus Junge aber schlug im Juni 1942 sogar den 50-jährigen WM Aljechin (1892–1946) in einer der jeweils beiden Partien, was die linientreue Presse als größte Sensation in der Geschichte des Schachs feierte. <br />
 
Im Juni 1943 war Junge an der Front und nahm nicht mehr am 2. Turnier teil. <br />
 
Im Juni 1943 war Junge an der Front und nahm nicht mehr am 2. Turnier teil. <br />
 
Parallel dazu wurde im Juni 1942 auch ein europäischer Schachbund unter deutscher Führung mit dessen Verbündeten und einigen Unabhängigen (aus 13 Ländern) gegründet, um die geplante Nachkriegsordnung schon zu gestalten; der mit Kriegsende aber erlosch. <br />
 
Parallel dazu wurde im Juni 1942 auch ein europäischer Schachbund unter deutscher Führung mit dessen Verbündeten und einigen Unabhängigen (aus 13 Ländern) gegründet, um die geplante Nachkriegsordnung schon zu gestalten; der mit Kriegsende aber erlosch. <br />
 
Der veranstaltende Großdeutsche Schachbund unterstand "dem Protektorat" des Reichleiters und Reichsstatthalters Baldur von Schirach.  
 
Der veranstaltende Großdeutsche Schachbund unterstand "dem Protektorat" des Reichleiters und Reichsstatthalters Baldur von Schirach.  
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Der damals in Salzburg anwesende deutsche Meister Brinkmann aus dem Altreich, der über die Ziele des großdeutschen Schachbundes im Hotel Mirabell und seiner Tätigkeit in der Hitlerjugend referierte, gab ein Simultan, wobei er gar 14 Partien verlor, 8 remisierte und 15 gewann. Er entkam daher noch hauchdünn der Blamage.<br>
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Der damals in Salzburg anwesende deutsche Meister Brinkmann aus dem Altreich, der über die Ziele des großdeutschen Schachbundes im Hotel Mirabell und seiner Tätigkeit in der Hitlerjugend referierte, gab ein Simultan, wobei er gar 14 Partien verlor, 8 remisierte und 15 gewann. Er entkam daher noch hauchdünn der Blamage.   
   
      
=== Das Internationale Turnier Bad Gastein 1948 ===
 
=== Das Internationale Turnier Bad Gastein 1948 ===
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[[1948]], vom [[25. Mai]] bis [[20. Juni]], fand – nur drei Jahre nach dem Krieg – im Kurort [[Bad Gastein]] bereits ein Internationales Schachturnier statt, das der schwedische IM Eric Lundin gewann – vor dem Franzosen Nicolas Rossolimo und dem Ungarn Pál Benkő (Ungarn).  
 
[[1948]], vom [[25. Mai]] bis [[20. Juni]], fand – nur drei Jahre nach dem Krieg – im Kurort [[Bad Gastein]] bereits ein Internationales Schachturnier statt, das der schwedische IM Eric Lundin gewann – vor dem Franzosen Nicolas Rossolimo und dem Ungarn Pál Benkő (Ungarn).  
 
   
 
   
Dazu gibt es z.&nbsp;B. eine österreichische Sonderbriefmarke, bzw. Stempel. Die Organisation erfolgte vom Wiener Ing. Gerhard Bruckner.<br />
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Dazu gibt es z. &nbsp;B. eine österreichische Sonderbriefmarke, bzw. Stempel. Die Organisation erfolgte vom Wiener Ing. Gerhard Bruckner. <br />
Das Gästeturnier (B-Turner) gewann der Badener Albert Lounek.<br />
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Das Gästeturnier (B-Turner) gewann der Badener Albert Lounek. <br />
 
Quelle auch: online Chronik des Schachklubs Baden bei Wien.  
 
Quelle auch: online Chronik des Schachklubs Baden bei Wien.  
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'''1949''' Ein lokales WM-Aljechin-Erinnerungsturnier.<br />
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'''1949''' Ein lokales WM-Aljechin-Erinnerungsturnier. <br />
 
Sieger 1949: Dr. Hans Geiger, 2. Gustav Hopfinger 3. Dr. Walchshofer 4. Ivan Romanenko (er spielte ansonst die 1. Violine im Konzertsaal) 5. Ing. Gerhard Bruckner.  
 
Sieger 1949: Dr. Hans Geiger, 2. Gustav Hopfinger 3. Dr. Walchshofer 4. Ivan Romanenko (er spielte ansonst die 1. Violine im Konzertsaal) 5. Ing. Gerhard Bruckner.  
    
'''Arbeiter- und Eisenbahnerschach:'''
 
'''Arbeiter- und Eisenbahnerschach:'''
Der frühere, weitgehend sozialdemokratische '''Itzlinger Schachklub''' der 1930er (im Rahmen des ATSV Itzling, gegründet 1926, bzw. des Schachklubs Itzling, 1935), wurde Ende der [[1940er]] wieder als anfangs (inoffizielle?) Schach-Sektion des ATSV erweckt.
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Der frühere, weitgehend sozialdemokratische '''Itzlinger Schachklub''' der 1930er (im Rahmen des ATSV Itzling, gegründet 1926, bzw. des Schachklubs Itzling, 1935), wurde Ende der [[1940er]] wieder als anfangs (inoffizielle?) Schach-Sektion des ATSV erweckt.  
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Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1946 die Wiedergründung des ATSV Itzling (1926), neben Fußball, auch mit anderen Sportarten. 1946 pachtete der ATSV ein Grundstück an der [[Plainstraße]] (das heutige Anton-Kronreif-Sportzentrum), bei dessen Kantine später der Schachklub ASK in den 1970ern spielte.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1946 die Wiedergründung des ATSV Itzling (1926), neben Fußball, auch mit anderen Sportarten. 1946 pachtete der ATSV ein Grundstück an der [[Plainstraße]] (das heutige Anton-Kronreif-Sportzentrum), bei dessen Kantine später der Schachklub ASK in den 1970ern spielte.  
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1948: Umbenennung in Amateur-Sportvereinigung (ASV).<br />
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1948: Umbenennung in Amateur-Sportvereinigung (ASV). <br />
Mit dem Spitzenspieler Georg v. Berner (Stadt- und Landesmeister 1950/51, der aber 1951 nach [[Kanada]] auswanderte). Hatte seine Spiellokale beim Gasthof Aignherr in Itzling und beim ehemaligen Hotel Bahnhof.<br />
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Mit dem Spitzenspieler Georg v. Berner (Stadt- und Landesmeister 1950/51, der aber 1951 nach [[Kanada]] auswanderte). Hatte seine Spiellokale beim Gasthof Aignherr in Itzling und beim ehemaligen Hotel Bahnhof. <br />
Mit den Spielern Klaus Albrecht, Stockinger, Weilguni, Kurt Berger, Brunauer, Brandauer, Spalt, Hagn, Borenitsch, Bitter, Stadler, Grabler, ...<br>
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Mit den Spielern Klaus Albrecht, Stockinger, Weilguni, Kurt Berger, Brunauer, Brandauer, Spalt, Hagn, Borenitsch, Bitter, Stadler, Grabler, ...  
      
'''Nachkriegs-Schach'''  
 
'''Nachkriegs-Schach'''  
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'''Im Frühjahr 1946''' wurde nach dem Weltkrieg eine Eingabe an die Besatzungsmacht gerichtet, das Schach-Vereinsleben wieder aufnehmen zu dürfen.<br>
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'''Im Frühjahr 1946''' wurde nach dem Weltkrieg eine Eingabe an die Besatzungsmacht gerichtet, das Schach-Vereinsleben wieder aufnehmen zu dürfen. <br>
Am 18.11.1946 kommt es dann im Café Mozart wieder zu einer Generalversammlung der Schachgesellschaft. <br>
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Am 18. 11. 1946 kommt es dann im Café Mozart wieder zu einer Generalversammlung der Schachgesellschaft.
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Vom Mai 1946 bis Herbst findet bereits die erste Landesmeisterschaft nach dem Krieg statt, die sogar vom Bildungsreferat des Landes ausgeschrieben wurde.
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Vom Mai 1946 bis Herbst findet bereits die erste Landesmeisterschaft nach dem Krieg statt, die sogar vom Bildungsreferat des Landes ausgeschrieben wurde.  
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'''Am [[1. Juli]] [[1947]]''' wird nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], während der US-amerikanischen Besatzungszeit, vorerst die inoffizielle Landesgruppe Salzburg gegründet, mit dem Vorsitzenden [[Heinz Kraupner]], und erfolgte der Beitritt zum neu geschaffenen ÖSB.
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'''Am [[1. Juli]] [[1947]]''' wird nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], während der US-amerikanischen Besatzungszeit, vorerst die inoffizielle Landesgruppe Salzburg gegründet, mit dem Vorsitzenden [[Heinz Kraupner]], und erfolgte der Beitritt zum neu geschaffenen ÖSB.  
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Der Materialstand war gleich null. Das Mozart war vorher noch ein US-amerikanisches Offizierscasino, das Café Posthof arg bombenbeschädigt. Dennoch findet bereits 1946/47 eine Stadtmeisterschaft statt, die Dr. Walchshofer gewinnt.
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Der Materialstand war gleich null. Das Mozart war vorher noch ein US-amerikanisches Offizierscasino, das Café Posthof arg bombenbeschädigt. Dennoch findet bereits 1946/47 eine Stadtmeisterschaft statt, die Dr. Walchshofer gewinnt.  
 
   
 
   
 
Etliche Spieler sind umgekommen oder noch in Kriegsgefangenschaft. Einige [[Displaced Persons]], auch [[Volksdeutsche]] aus dem Osten, füllen wiederum die entstandenen Lücken.  
 
Etliche Spieler sind umgekommen oder noch in Kriegsgefangenschaft. Einige [[Displaced Persons]], auch [[Volksdeutsche]] aus dem Osten, füllen wiederum die entstandenen Lücken.  
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24.8.1947: In Bad Ischl: Ein neuerlicher Vergleichskampf zwischen Salzburg und Oberösterreich endet remis.
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24. 8. 1947: In Bad Ischl: Ein neuerlicher Vergleichskampf zwischen Salzburg und Oberösterreich endet remis.  
 
      
=== Entwicklung ab den 1950er-Jahren ===
 
=== Entwicklung ab den 1950er-Jahren ===
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1951 führten die Amateure in Kärnten gegen Wolfsberg-Kohlegrube ein Freundschaftsspiel, Anfang der 1950er gegen Hallein. Bis diese Schachgruppe/Sektion schließlich 1955 im neu gegründeten Schachklub ASK mündet.<br>
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1951 führten die Amateure in Kärnten gegen Wolfsberg-Kohlegrube ein Freundschaftsspiel, Anfang der 1950er gegen Hallein. Bis diese Schachgruppe/Sektion schließlich 1955 im neu gegründeten Schachklub ASK mündet.
 
      
'''1950: Offizielle '''Gründung des Salzburger Landesverbandes''': <br />
 
'''1950: Offizielle '''Gründung des Salzburger Landesverbandes''': <br />
Der Salzburger Landesverband wird offiziell am 24.8.1950, anfangs mit sechs Mitgliedern (Vereinen, bzw. Sportsektionen) gegründet.  
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Der Salzburger Landesverband wird offiziell am 24. 8. 1950, anfangs mit sechs Mitgliedern (Vereinen, bzw. Sportsektionen) gegründet.  
    
Erster Salzburger Schachklub 1910 - Mozart<br />
 
Erster Salzburger Schachklub 1910 - Mozart<br />
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Schach-Sektion des Sportklubs [[Zell am See]]  
 
Schach-Sektion des Sportklubs [[Zell am See]]  
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Schon im folgenden Jahr 1951 wurde in 2 Klassen mit 9 Mannschaften zu je 8 Brettern gespielt.<br>
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Schon im folgenden Jahr 1951 wurde in 2 Klassen mit 9 Mannschaften zu je 8 Brettern gespielt.   
   
      
'''Seit 7. Oktober 1950''' läuft die '''Salzburger Mannschaftsmeisterschaft'''.  
 
'''Seit 7. Oktober 1950''' läuft die '''Salzburger Mannschaftsmeisterschaft'''.  
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Bekannte Schachzirkel, aber noch nicht Vereine, gab es 1950 zudem schon in Hallein, [[Radstadt]], [[Schwarzach]], [[Saalfelden]] (Bericht von Präs. HR Ritter v. Hoch (1888–1970) beim ersten Landestag im Febr. 1951).<br />
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Bekannte Schachzirkel, aber noch nicht Vereine, gab es 1950 zudem schon in Hallein, [[Radstadt]], [[Schwarzach]], [[Saalfelden]] (Bericht von Präs. HR Ritter v. Hoch (1888–1970) beim ersten Landestag im Febr. 1951). <br />
Die Zeller hatten sich aber bald wieder verabschiedet; später folgte dafür der Werksport- und Kulturverein Kaprun aus dem Pinzgau.<br />
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Die Zeller hatten sich aber bald wieder verabschiedet; später folgte dafür der Werksport- und Kulturverein Kaprun aus dem Pinzgau. <br />
In den nächsten Jahren kommen dann der ASK, Hallein, Seekirchen, Oberndorf/Laufen und das starke Bad Ischl dazu.  
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In den nächsten Jahren kommen dann der ASK, Hallein, Seekirchen, Oberndorf/Laufen und das starke Bad Ischl dazu.  
    
'''Viele Vereinsgründungen'''<br />
 
'''Viele Vereinsgründungen'''<br />
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'''1950''' Am 11.1.1950 teilte sich die Salzburger Schachgesellschaft in die Spielstätten und zwei Vereine im [[Café Posthof]] und die im alten Spielcafé Mozart bleibenden (Erster Salzburger Schachklub 1910. Mozart).  
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'''1950''' Am 11. 1. 1950 teilte sich die Salzburger Schachgesellschaft in die Spielstätten und zwei Vereine im [[Café Posthof]] und die im alten Spielcafé Mozart bleibenden (Erster Salzburger Schachklub 1910. Mozart).  
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Der Klub Mozart sieht aber hier nur eine juristische Namensnovation (=Änderung) und sich nach allen Jubiläen als durchgängig seit 1910 wahren ältesten Schachklub in Salzburg.
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Der Klub Mozart sieht aber hier nur eine juristische Namensnovation (=Änderung) und sich nach allen Jubiläen als durchgängig seit 1910 wahren ältesten Schachklub in Salzburg.  
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'''1950:''' Die SK´s Bischofshofen, St. Johann und die Schachsektion des Sportklubs Zell am See werden (nach Vorgängern) 1950 gegründet.
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'''1950:''' Die SK´s Bischofshofen, St. Johann und die Schachsektion des Sportklubs Zell am See werden (nach Vorgängern) 1950 gegründet.  
    
Der Halleiner Schachklub Jänner 1954 (Chronik des SK Hallein)  
 
Der Halleiner Schachklub Jänner 1954 (Chronik des SK Hallein)  
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'''Schon 1950/51''' gibt es vielfache Vergleichskämpfe, insbesondere von Mozart gegen Venedig, Rom, Schachring Zürich, auf 25 Brettern gegen Traunstein (mit Chiemgauern verstärkt), in [[Bad Gastein]] gegen den Kärntner Meister ESV Admira Villach und Wels.
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'''Schon 1950/51''' gibt es vielfache Vergleichskämpfe, insbesondere von Mozart gegen Venedig, Rom, Schachring Zürich, auf 25 Brettern gegen Traunstein (mit Chiemgauern verstärkt), in [[Bad Gastein]] gegen den Kärntner Meister ESV Admira Villach und Wels.  
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'''1953/1954''' erfolgen Teilnahme von Mozart am europäischen Mitropa- und Westropa-Cup mit guten Ergebnissen.<br />
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'''1953/1954''' erfolgen Teilnahme von Mozart am europäischen Mitropa- und Westropa-Cup mit guten Ergebnissen. <br />
DI Erich Flir, Walter Wöll von Mozart und [[Georg Berner]] (Amateure Itzling) sind in den 1950ern und 1960ern wohl die besten Spieler.
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DI Erich Flir, Walter Wöll von Mozart und [[Georg Berner]] (Amateure Itzling) sind in den 1950ern und 1960ern wohl die besten Spieler.  
 
G. Berner (Salzburger Stadt- und Landesmeister 1950) schlägt auch den ÖM und Staatsmeister 1951 Mathias Leinweber.  
 
G. Berner (Salzburger Stadt- und Landesmeister 1950) schlägt auch den ÖM und Staatsmeister 1951 Mathias Leinweber.  
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In der Zeit von 1953 bis 1956 wurde Mozart einmal Zweiter und einmal Dritter bei den österreichischen Vereinsstaatsmeisterschaften und erneut 1974/75.<br />
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In der Zeit von 1953 bis 1956 wurde Mozart einmal Zweiter und einmal Dritter bei den österreichischen Vereinsstaatsmeisterschaften und erneut 1974/75. <br />
 
1953 wurden diese Vorgänger der späteren Staatsliga (Bundesliga) eingeführt.  
 
1953 wurden diese Vorgänger der späteren Staatsliga (Bundesliga) eingeführt.  
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Damals war Hietzing-Wien in Österreich die Nr. 1 und waren die vielen Wiener Meisterspieler in Österreich vorherrschend.<br />
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Damals war Hietzing-Wien in Österreich die Nr. 1 und waren die vielen Wiener Meisterspieler in Österreich vorherrschend. <br />
 
In den 1970ern kamen die Grazer Vereine und die VÖEST stark auf.  
 
In den 1970ern kamen die Grazer Vereine und die VÖEST stark auf.  
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Mozart hatte ab April 1958 eine "Zweigstelle" in Wals, bis sich später der HSV Wals gründete.<br />
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Mozart hatte ab April 1958 eine "Zweigstelle" in Wals, bis sich später der HSV Wals gründete. <br />
In den zehn Jahren zwischen 1950 und 1960 hatte z.&nbsp;B. allein der Klub Mozart 268 gemeldete Kaffeehaus- und Turnier-Spieler (die aber teils wieder aufhörten, zu anderen Klubs wechselten usw.).
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In den zehn Jahren zwischen 1950 und 1960 hatte z. &nbsp;B. allein der Klub Mozart 268 gemeldete Kaffeehaus- und Turnier-Spieler (die aber teils wieder aufhörten, zu anderen Klubs wechselten usw.).  
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'''1954/1955''': Im Jänner 1954 wird der SK Hallein, im Dezember 1955 von Kurt Berger (1912-1993) und dem Schlosser Rupert Borenitsch der ASK als Arbeiterschachklub gegründet, der quasi ein Nachfolger des früheren Itzlinger Klubs (1935), bzw. der ASV-Amateure, ATSV, ESV-Sektion war, aber auch einige Spieler der früheren Lehener und Maxglaner Vereine der 1930er umfasste.<br />
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'''1954/1955''': Im Jänner 1954 wird der SK Hallein, im Dezember 1955 von Kurt Berger (1912-1993) und dem Schlosser Rupert Borenitsch der ASK als Arbeiterschachklub gegründet, der quasi ein Nachfolger des früheren Itzlinger Klubs (1935), bzw. der ASV-Amateure, ATSV, ESV-Sektion war, aber auch einige Spieler der früheren Lehener und Maxglaner Vereine der 1930er umfasste. <br />
Die ASKler sehen sich nun aber mehr als Nachfolger der Maxglaner und residieren mittwochs in der Kugelhofstr. im Violett, im Fußballspieler-Lokal von [[Austria Salzburg]].<br />
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Die ASKler sehen sich nun aber mehr als Nachfolger der Maxglaner und residieren mittwochs in der Kugelhofstr. im Violett, im Fußballspieler-Lokal von [[Austria Salzburg]]. <br />
Der ASK, der "Allgemeine Schachklub", hat ein sehr lebendiges Klubleben, zumal sich ansonst doch viele Spieler in das Internet verzogen haben.<br />
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Der ASK, der "Allgemeine Schachklub", hat ein sehr lebendiges Klubleben, zumal sich ansonst doch viele Spieler in das Internet verzogen haben. <br />
Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es dort z.B. ein offenes Blitzturnier.
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Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es dort z. B. ein offenes Blitzturnier.  
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Im Pinzgau führte damals der Kultur- und Werksportklub Kaprun (1948), mit seinem Vorkämpfer Franz Weikl.
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Im Pinzgau führte damals der Kultur- und Werksportklub Kaprun (1948), mit seinem Vorkämpfer Franz Weikl.  
 
   
 
   
'''1958''': K. Schatzl, der Oberkellner des [[Café Glockenspiel]], der aber beim Verein Posthof spielt, wird Landesmeister (dazu gibt es auch einen amüsanten Artikel vom Salzburger Literaten Walter Müller im SN-online-Archiv).
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'''1958''': K. Schatzl, der Oberkellner des [[Café Glockenspiel]], der aber beim Verein Posthof spielt, wird Landesmeister (dazu gibt es auch einen amüsanten Artikel vom Salzburger Literaten Walter Müller im SN-online-Archiv).  
 
   
 
   
 
'''Am 19. Juli 1959''' findet in Seekirchen (zum 5. Geburtstag) ein schönes Schachfest mit 8er-Mannschaften und 30-Minuten-Kurzzeit-Partien statt.  
 
'''Am 19. Juli 1959''' findet in Seekirchen (zum 5. Geburtstag) ein schönes Schachfest mit 8er-Mannschaften und 30-Minuten-Kurzzeit-Partien statt.  
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'''1959:''' Die Schachvereinigung Oberndorf-Laufen (das bayerische Laufen gegründet bereits 1948) nimmt an den Salzburger Bewerben teil.
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'''1959:''' Die Schachvereinigung Oberndorf-Laufen (das bayerische Laufen gegründet bereits 1948) nimmt an den Salzburger Bewerben teil.  
Ebenso ist der 1. SK Bad Ischl (OÖ) von 1959 bis 1998 bei Salzburg.
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Ebenso ist der 1. SK Bad Ischl (OÖ.) von 1959 bis 1998 bei Salzburg.  
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'''Ab 1966''' gab es, ausgehend vom Schachklub Freilassing, Grenzlandturniere (Schnellschach).<br />
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'''Ab 1966''' gab es, ausgehend vom Schachklub Freilassing, Grenzlandturniere (Schnellschach). <br />
 
1966 Mai: SSG Posthof gegen Wels (auf 15 Brettern).  
 
1966 Mai: SSG Posthof gegen Wels (auf 15 Brettern).  
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'''1970:''' Mozart siegt im 1. österr. Schach-Cup (aber keine Bestbesetzung der anderen Bundesländer). Mozart Dritter bei den Vereinsstaatsmeisterschaften; hinter 1. Gemeinde Graz und 2. Berghofer Wien.  
 
'''1970:''' Mozart siegt im 1. österr. Schach-Cup (aber keine Bestbesetzung der anderen Bundesländer). Mozart Dritter bei den Vereinsstaatsmeisterschaften; hinter 1. Gemeinde Graz und 2. Berghofer Wien.  
 
   
 
   
'''1973''' folgten die neuen Bewerbe Landes-Blitzmeisterschaft und Landescup.<br />
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'''1973''' folgten die neuen Bewerbe Landes-Blitzmeisterschaft und Landescup. <br />
 
Quelle: ASK Chronik<br />
 
Quelle: ASK Chronik<br />
- Ranshofen siegt bei den österreichischen Vereins-Staatsmeisterschaften.<br />
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- Ranshofen siegt bei den österreichischen Vereins-Staatsmeisterschaften. <br />
-der Kultur- und Werksportklub Kaprun feiert sein 25-Jahre-Jubiläum mit einem Pinzgauer Mannschafts-Schachturnier.<br />
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-der Kultur- und Werksportklub Kaprun feiert sein 25-Jahre-Jubiläum mit einem Pinzgauer Mannschafts-Schachturnier. <br />
- USK Uttendorf (gegründet 1961) nimmt erstmals beim SLV teil.<br />
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- USK Uttendorf (gegründet 1961) nimmt erstmals beim SLV teil. <br />
- SC Inter Salzburg, anfangs eine Mischung aus Schach- und Geselligkeitsklub, wird in [[Liefering]] gegründet, dann Taxhamer, Lehener, ... und steigt in den 1990ern bis zum Bundesliga-A-Klub auf.
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- SC Inter Salzburg, anfangs eine Mischung aus Schach- und Geselligkeitsklub, wird in [[Liefering]] gegründet, dann Taxhamer, Lehener, . . . und steigt in den 1990ern bis zum Bundesliga-A-Klub auf.  
    
'''1974/75''' Mozart: 2. Platz bei den österreichischen Vereins-Staatsmeisterschaften.  
 
'''1974/75''' Mozart: 2. Platz bei den österreichischen Vereins-Staatsmeisterschaften.  
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'''1974''': Der Salzburg-Pongauer Maler und Grafiker [[Stefan Schneider]] (* 1908; † 1980) wird FIDE-Internationaler Meister (IM) im scharfsinnigen Problemkompositionsschach (damals noch ohne Computerunterstützung), mit etwa 300 Problemkompositionen.
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'''1974''': Der Salzburg-Pongauer Maler und Grafiker [[Stefan Schneider]] (* 1908; † 1980) wird FIDE-Internationaler Meister (IM) im scharfsinnigen Problemkompositionsschach (damals noch ohne Computerunterstützung), mit etwa 300 Problemkompositionen.  
    
'''In den 1970ern''' bis Anfang der 1980er prägen die vielen guten Mozartler wie ÖM [[Walter Klimitschek]] und die Ranshofner Staatsligaspieler IM Arne Dür (aus Tirol), Josef Ager oder ÖM A. Prameshuber (Staatsmeister 1958) das Salzburger Spitzen-Schach. <br />
 
'''In den 1970ern''' bis Anfang der 1980er prägen die vielen guten Mozartler wie ÖM [[Walter Klimitschek]] und die Ranshofner Staatsligaspieler IM Arne Dür (aus Tirol), Josef Ager oder ÖM A. Prameshuber (Staatsmeister 1958) das Salzburger Spitzen-Schach. <br />
Mitte der 1970er kommt eine neue Generation von starken Juniorenspielern in der Liga auf.<br />
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Mitte der 1970er kommt eine neue Generation von starken Juniorenspielern in der Liga auf. <br />
 
Bad Ischl, ASK, Mozart, Ranshofen, etwas später dann Bischofshofen, Oberndorf, Uttendorf.  
 
Bad Ischl, ASK, Mozart, Ranshofen, etwas später dann Bischofshofen, Oberndorf, Uttendorf.  
    
'''1975/76:''' Gründung der Staatsliga'''  
 
'''1975/76:''' Gründung der Staatsliga'''  
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Der engagierte Werksportverein ATSV Ranshofen war 1971 von OÖ zum Salzburger Verband gestoßen.<br />
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Der engagierte Werksportverein ATSV Ranshofen war 1971 von OÖ zum Salzburger Verband gestoßen. <br />
 
Obmann (ÖM) Wolfgang Hackbarth wollte wohl der damals sehr starken VÖEST Linz ausweichen und witterte in Salzburg offenbar mehr Beute. Zudem war es auch leichter erreichbar. Er hatte großen Anteil an der Gründung der neuen Staatsliga 1975/76 (seit 2003 Bundesliga), die den früheren Vereinsstaatsmeisterschaften (seit 1953) nachgefolgt war. Mit großer Unterstützung seiner Gattin Christa, die gute Spielerin und auch Funktionärin ist. <br />
 
Obmann (ÖM) Wolfgang Hackbarth wollte wohl der damals sehr starken VÖEST Linz ausweichen und witterte in Salzburg offenbar mehr Beute. Zudem war es auch leichter erreichbar. Er hatte großen Anteil an der Gründung der neuen Staatsliga 1975/76 (seit 2003 Bundesliga), die den früheren Vereinsstaatsmeisterschaften (seit 1953) nachgefolgt war. Mit großer Unterstützung seiner Gattin Christa, die gute Spielerin und auch Funktionärin ist. <br />
Ranshofen gewann zweimal die Staatsliga (1973 und 1988/89). <br>
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Ranshofen gewann zweimal die Staatsliga (1973 und 1988/89).  
    
1976 1. Bad Ischler Turnier<br>
 
1976 1. Bad Ischler Turnier<br>
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'''1979/80''': die Westliga (nun Bundesliga B West) der drei westlichen Bundesländer wird gegründet.<br>
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'''1979/80''': die Westliga (nun Bundesliga B West) der drei westlichen Bundesländer wird gegründet. <br>
 
   
 
   
 
'''Im Café Mozart''' in der [[Getreidegasse]] wird, vor allem in den 1960ern bis 1980ern, täglich ab Nachmittag, von 20 bis 30 gewieften Kaffeehaus-Blitzern gespielt und Partien analysiert.  
 
'''Im Café Mozart''' in der [[Getreidegasse]] wird, vor allem in den 1960ern bis 1980ern, täglich ab Nachmittag, von 20 bis 30 gewieften Kaffeehaus-Blitzern gespielt und Partien analysiert.  
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Auch der bekannte Pianist Friedrich Gulda fand sich manchmal zum Blitzspiel ein, oder das Playboy- und Penthouse-Girl Brigitta Cimarolli, die sogar sehr beachtliche 1840 nationale Elo und den WMK-Titel errang. Damals kamen auch etliche Gewerbetreibende der Innenstadt ins Café Mozart zum Spiel (und sponserten manchmal bei den Blitzturnieren schöne Preise). Durch die Ausdünnung des Gewerbes in der Stadt, Fitness-Trends, aus Kostengründen und infolge der Computerisierung hat sich das früher sehr beliebte Kaffeehausschach leider nun doch stark verflüchtigt.<br />
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Auch der bekannte Pianist Friedrich Gulda fand sich manchmal zum Blitzspiel ein, oder das Playboy- und Penthouse-Girl Brigitta Cimarolli, die sogar sehr beachtliche 1840 nationale Elo und den WMK-Titel errang. Damals kamen auch etliche Gewerbetreibende der Innenstadt ins Café Mozart zum Spiel (und sponserten manchmal bei den Blitzturnieren schöne Preise). Durch die Ausdünnung des Gewerbes in der Stadt, Fitness-Trends, aus Kostengründen und infolge der Computerisierung hat sich das früher sehr beliebte Kaffeehausschach leider nun doch stark verflüchtigt. <br />
 
Der Trend ging zum exakteren Turnierschach mit Elowertung und ins Internet-Blitzen. <br />
 
Der Trend ging zum exakteren Turnierschach mit Elowertung und ins Internet-Blitzen. <br />
Vor allem der ASK, aber auch Royal oder [[Schachklub Salzburg-Süd]] hatten (und haben noch) immer ein sehr aktives Klubleben mit Bewerben.
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Vor allem der ASK, aber auch Royal oder [[Schachklub Salzburg-Süd]] hatten (und haben noch) immer ein sehr aktives Klubleben mit Bewerben.  
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'''Elo und FIDE Rating.'''
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'''Elo und FIDE Rating. '''
 
Im Turnierschach entwickelt sich weltweit ab den 1970ern das Elosystem (heute FIDE Rating), eine Messung der Spielstärke, die nun in Variationen auch für andere Sportarten herangezogen wird. (in Österreich ab 1978 nationale ELO).  
 
Im Turnierschach entwickelt sich weltweit ab den 1970ern das Elosystem (heute FIDE Rating), eine Messung der Spielstärke, die nun in Variationen auch für andere Sportarten herangezogen wird. (in Österreich ab 1978 nationale ELO).  
 
   
 
   
 
'''Zeit der Simultaspiele:''' <br />
 
'''Zeit der Simultaspiele:''' <br />
 
'''1970''': GM Paul Keres zum Simultan erneut in Salzburg. <br />
 
'''1970''': GM Paul Keres zum Simultan erneut in Salzburg. <br />
Der frühere tschechische Weltklassespieler GM Salo Flohr gab 1975 und 1978/1979 Simultanvorstellungen im Land.<br />
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Der frühere tschechische Weltklassespieler GM Salo Flohr gab 1975 und 1978/1979 Simultanvorstellungen im Land. <br />
Simultans der russischen GMs Makaritschev (1979) und J. Schweschnikow (1980).<br />
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Simultans der russischen GMs Makaritschev (1979) und J. Schweschnikow (1980). <br />
 
WM Anatol Karpov folgte 1979 und 1983 (spezielle Artikel dazu auf der SLV Seite).  
 
WM Anatol Karpov folgte 1979 und 1983 (spezielle Artikel dazu auf der SLV Seite).  
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In der Zeit der Weltmeister Bobby Fischer und Anatol Karpov (bzw. zur Zeit von SLV-Verbandspräsidenten Karl Groiss und Landesspielleiter Erich Schneider (1938–1992), kam es ab Mitte der [[1970er]]- und in den [[1980er]]-Jahren zu einigen neuen Vereinsgründungen und starker Zunahme und Aufwärtsentwicklung der Jugend und Junioren (wie in ganz Österreich).
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In der Zeit der Weltmeister Bobby Fischer und Anatol Karpov (bzw. zur Zeit von SLV-Verbandspräsidenten Karl Groiss und Landesspielleiter Erich Schneider (1938–1992), kam es ab Mitte der [[1970er]]- und in den [[1980er]]-Jahren zu einigen neuen Vereinsgründungen und starker Zunahme und Aufwärtsentwicklung der Jugend und Junioren (wie in ganz Österreich).  
    
Bad Ischl und ASK kamen stark auf. Der ESV Bischofshofen (1967) mit dem jungen [[Josef Klinger]] (dem späteren Großmeister), das 4x um 1980 Landescup-Finalist, 1980/81 Westligameister und 2x zweiter. Der USK Uttendorf kämpfte sogar in der Westliga.  
 
Bad Ischl und ASK kamen stark auf. Der ESV Bischofshofen (1967) mit dem jungen [[Josef Klinger]] (dem späteren Großmeister), das 4x um 1980 Landescup-Finalist, 1980/81 Westligameister und 2x zweiter. Der USK Uttendorf kämpfte sogar in der Westliga.  
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1968 (April) und 1969 Salzburg – NÖ auf 46 Brettern (siehe NÖ-Chronik); <br />
 
1968 (April) und 1969 Salzburg – NÖ auf 46 Brettern (siehe NÖ-Chronik); <br />
1973 (Nov.): Salzburg – OÖ /Innkreis auf 31 Brettern;<br />
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1973 (Nov. ): Salzburg – OÖ /Innkreis auf 31 Brettern;<br />
 
1978 Salzburg – Chiemgau <br />
 
1978 Salzburg – Chiemgau <br />
1978 Salzburg – OÖ (in Salzburg–[[Mayrwies]] auf 60 Brettern am 5.5.1978, Rückkampf 1979 in Schwanenstadt,<br />
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1978 Salzburg – OÖ (in Salzburg–[[Mayrwies]] auf 60 Brettern am 5. 5. 1978, Rückkampf 1979 in Schwanenstadt,<br />
 
LK Salzburg – Tirol auf ca. 40 Brettern <br />
 
LK Salzburg – Tirol auf ca. 40 Brettern <br />
 
1980 Salzburg – Burgenland<br />
 
1980 Salzburg – Burgenland<br />
 
1983 Salzburg – Chiemgau (15:9, Jugend 2:1)<br />
 
1983 Salzburg – Chiemgau (15:9, Jugend 2:1)<br />
 
1983 Salzburg – Steiermark<br />
 
1983 Salzburg – Steiermark<br />
1989 2x Salzburg – Kärnten (1989 und 1992)<br /><br>
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1989 2x Salzburg – Kärnten (1989 und 1992)  
    
Die sich rasant entwickelnden europäische Open-Turniere, wo Spieler internationale Elo und Normen erwerben konnten, lösen dann diese früheren Mannschafts-Bewerbe ab.  
 
Die sich rasant entwickelnden europäische Open-Turniere, wo Spieler internationale Elo und Normen erwerben konnten, lösen dann diese früheren Mannschafts-Bewerbe ab.  
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'''Alpencup:''' 1981–2001 gab es den Alpencup, ein freundschaftliches, nettes Kurzzeitturnier der drei Vereine Uttendorf, Inter Salzburg und Klausen ([[Südtirol]]), später statt Inter um den SK Jenbach ergänzt.
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'''Alpencup:''' 1981–2001 gab es den Alpencup, ein freundschaftliches, nettes Kurzzeitturnier der drei Vereine Uttendorf, Inter Salzburg und Klausen ([[Südtirol]]), später statt Inter um den SK Jenbach ergänzt.  
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'''Meister der Bundesliga B''' (frühere Westliga, bzw. Staatsliga B-West und -Mitte).<br />
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'''Meister der Bundesliga B''' (frühere Westliga, bzw. Staatsliga B-West und -Mitte). <br />
 
Mozart in der Saison 1979/80 und 81/82,<br />
 
Mozart in der Saison 1979/80 und 81/82,<br />
 
ESV Bischofshofen 1980/81, <br />
 
ESV Bischofshofen 1980/81, <br />
 
Inter 1982/83, 1984/85 und 1989/90,<br />
 
Inter 1982/83, 1984/85 und 1989/90,<br />
 
ASK 1983/84,<br />
 
ASK 1983/84,<br />
Spielgemeinschaft SIR (Süd-Inter-Royal) 2000/1, und 2001/2 (2x Meister der BL-B-Mitte), 2009/10 und 2012/13 (BLB-W).
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Spielgemeinschaft SIR (Süd-Inter-Royal) 2000/1, und 2001/2 (2x Meister der BL-B-Mitte), 2009/10 und 2012/13 (BLB-W).  
    
'''1982 der 14-jährige Josef Klinger Jugendstaatsmeister (bis U-20).  
 
'''1982 der 14-jährige Josef Klinger Jugendstaatsmeister (bis U-20).  
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1984: 1. "beschränkt-offene" Salzburger Stadtmeisterschaft (54 Teilnehmer) und folgende starten.  
 
1984: 1. "beschränkt-offene" Salzburger Stadtmeisterschaft (54 Teilnehmer) und folgende starten.  
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'''1985''' Der 18-jährige Josef Klinger: Österreichischer Herren-Staatsmeister. Er gewinnt in der Schweiz ein Kat. V Turnier, 1987 6. beim Zonenturnier in München.
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'''1985''' Der 18-jährige Josef Klinger: Österreichischer Herren-Staatsmeister. Er gewinnt in der Schweiz ein Kat. V Turnier, 1987 6. beim Zonenturnier in München.  
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'''1985: Tolle Jubiläen: ASK – 30 Jahre, Mozart – 75 Jahre.<br />
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'''1985: Tolle Jubiläen: ASK – 30 Jahre, Mozart – 75 Jahre. <br />
Bei der ASK-Veranstaltung siegt IM Josef Klinger im Blitz bei 94 Teilnehmern.<br />
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Bei der ASK-Veranstaltung siegt IM Josef Klinger im Blitz bei 94 Teilnehmern. <br />
 
Beim Mozart-Schnellschachturnier siegt Bayern München (damals mit den 3 IM´s Kindermann, Klaus Bischoff, Gerald Hertneck und FM Klundt), vor 2. Mozart I (IM Josef Klinger, NM Reinhard Hanel, NM E. Brestian, NM Heinz Peterwagner). 3. SAVA Belgrad 4. Budapest 5. Inter Salzburg, … (18 internationale Mannschaften).  
 
Beim Mozart-Schnellschachturnier siegt Bayern München (damals mit den 3 IM´s Kindermann, Klaus Bischoff, Gerald Hertneck und FM Klundt), vor 2. Mozart I (IM Josef Klinger, NM Reinhard Hanel, NM E. Brestian, NM Heinz Peterwagner). 3. SAVA Belgrad 4. Budapest 5. Inter Salzburg, … (18 internationale Mannschaften).  
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'''1985''' SK Neumarkt am Wallersee gegründet.<br />
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'''1985''' SK Neumarkt am Wallersee gegründet. <br />
(z.&nbsp;B. haben im Schachklub Neumarkt dann innerhalb von 30 Jahren 230! Spieler zumindest eine Partie für diesen Verein gespielt, siehe: Martin Egger: Chronik …).  
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(z. &nbsp;B. haben im Schachklub Neumarkt dann innerhalb von 30 Jahren 230! Spieler zumindest eine Partie für diesen Verein gespielt, siehe: Martin Egger: Chronik …).  
 
   
 
   
'''1985/86''' Der '''ASK''' spielt eine Saison in der obersten österreichischen Division.
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'''1985/86''' Der '''ASK''' spielt eine Saison in der obersten österreichischen Division.  
    
'''1986''' Norbert Sommerbauer (Bad Ischl) JStM, Gerald Herndl zweiter der Jugend-StM (U 20).  
 
'''1986''' Norbert Sommerbauer (Bad Ischl) JStM, Gerald Herndl zweiter der Jugend-StM (U 20).  
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'''1987''' Salzburg siegt bei der Österreichischen Bundesländer-Mannschaftsmeisterschaft.
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'''1987''' Salzburg siegt bei der Österreichischen Bundesländer-Mannschaftsmeisterschaft.  
    
'''1988/89''' Ranshofen siegt in der Staatsliga. Mit den Dür´s, A. Prameshuber, J. Ager. <br>
 
'''1988/89''' Ranshofen siegt in der Staatsliga. Mit den Dür´s, A. Prameshuber, J. Ager. <br>
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'''1989''': Salzburg wird bei den Herren 2. bei der österreichischen Schachwoche in Imst (BLMM).<br>
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'''1989''': Salzburg wird bei den Herren 2. bei der österreichischen Schachwoche in Imst (BLMM). <br>
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In den [[1980er]]- und [[1990er]]-Jahren wirkt der USK Uttendorf sogar in der Westliga (spätere Bundesliga-B), mit seinen Spitzen Hahn und Feichtner.<br />
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In den [[1980er]]- und [[1990er]]-Jahren wirkt der USK Uttendorf sogar in der Westliga (spätere Bundesliga-B), mit seinen Spitzen Hahn und Feichtner. <br />
    
'''1990 Radtstadt:''' Internationales Schnellschach Mannschaftsturnier.  
 
'''1990 Radtstadt:''' Internationales Schnellschach Mannschaftsturnier.  
    
'''Kombibewerbe / Geselligkeit'''<br />
 
'''Kombibewerbe / Geselligkeit'''<br />
Die Vereine Mattighofen, Ampflwang und Radstadt organisieren schöne Mannschafts-Blitz, bzw. Kurzzeit-Turniere.<br />
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Die Vereine Mattighofen, Ampflwang und Radstadt organisieren schöne Mannschafts-Blitz, bzw. Kurzzeit-Turniere. <br />
Seekirchen schon im Juli 1959 einen Fußball-Kegel-Schachbewerb.
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Seekirchen schon im Juli 1959 einen Fußball-Kegel-Schachbewerb.  
    
Die drei Stadtvereine ASK, Inter und Mozart veranstalten in den 1970ern und -80ern Fußball-Schach-Kombibewerbe. <br />
 
Die drei Stadtvereine ASK, Inter und Mozart veranstalten in den 1970ern und -80ern Fußball-Schach-Kombibewerbe. <br />
 
Mozart (1975) und Bad Ischl: Schach-Schirennen auf der Katrin. <br />
 
Mozart (1975) und Bad Ischl: Schach-Schirennen auf der Katrin. <br />
Schach und Schilanglauf: (1980) Radstadt gegen Salzburg-Süd in Radstadt.<br />
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Schach und Schilanglauf: (1980) Radstadt gegen Salzburg-Süd in Radstadt. <br />
 
Mondsee: Schach am See <br />
 
Mondsee: Schach am See <br />
 
SK Inter – Dreikampf, ab 1974 (anfangs 5000 Meter Geländelauf, Kegeln, Schach)<br />
 
SK Inter – Dreikampf, ab 1974 (anfangs 5000 Meter Geländelauf, Kegeln, Schach)<br />
 
ASK: Schach – Kegeln, Schach – Darts, … <br />
 
ASK: Schach – Kegeln, Schach – Darts, … <br />
Also kamen auch Spaß und Körpersport manchmal nicht zu kurz.<br />
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Also kamen auch Spaß und Körpersport manchmal nicht zu kurz. <br />
Inter und ASK: Schach-Bälle und Geselligkeitsveranstaltungen.
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Inter und ASK: Schach-Bälle und Geselligkeitsveranstaltungen.  
    
'''Das Schachhaus:'''<br />
 
'''Das Schachhaus:'''<br />
Vom Herbst '''1984 bis 1996''' gab es ein eigenes Schach-Haus des Verbandes in Lehen, in der [[Strubergasse]], das im Oktober 1984 mit einem Simultan des "Zauberers von Riga", dem Kombinationskünstler Ex-WM Michael Tal, eingeweiht wurde. Politiker spielten. Der Lyriker [[Christoph Wilhelm Aigner|Christoph Aigner]] gab eine Lesung.<br />
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Vom Herbst '''1984 bis 1996''' gab es ein eigenes Schach-Haus des Verbandes in Lehen, in der [[Strubergasse]], das im Oktober 1984 mit einem Simultan des "Zauberers von Riga", dem Kombinationskünstler Ex-WM Michael Tal, eingeweiht wurde. Politiker spielten. Der Lyriker [[Christoph Wilhelm Aigner|Christoph Aigner]] gab eine Lesung. <br />
 
Betriebs-Meisterschaften und Turniere <br />
 
Betriebs-Meisterschaften und Turniere <br />
 
Zuletzt wurde allerdings mehr gewürfelt, bis es mangels Geld für Investitionen eingestellt wurde.  
 
Zuletzt wurde allerdings mehr gewürfelt, bis es mangels Geld für Investitionen eingestellt wurde.  
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'''1982–1992: Betriebs-Schachmeisterschaften''':<br />
 
'''1982–1992: Betriebs-Schachmeisterschaften''':<br />
 
AK Salzburg/ÖGB organisieren mit dem Verband ab 1982 für über 10 Jahre im Schachhaus die Betriebs-Schachmeisterschaften, die öfters die ambitionierten Post Spieler gewannen. <br />
 
AK Salzburg/ÖGB organisieren mit dem Verband ab 1982 für über 10 Jahre im Schachhaus die Betriebs-Schachmeisterschaften, die öfters die ambitionierten Post Spieler gewannen. <br />
Auch die [[Salzburger Gebietskrankenkasse]], [[Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg|AK]], Baufirmen, mehrere Banken, [[Eisenwerk Sulzau-Werfen]], Druckereien, die SAFE, oder [[Salzburg Krone]] u.a. nahmen etwa mit recht guten Mannschaften daran teil.
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Auch die [[Salzburger Gebietskrankenkasse]], [[Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg|AK]], Baufirmen, mehrere Banken, [[Eisenwerk Sulzau-Werfen]], Druckereien, die SAFE, oder [[Salzburg Krone]] u. a. nahmen etwa mit recht guten Mannschaften daran teil.  
    
'''Salzburger Schach-Open:''' <br />
 
'''Salzburger Schach-Open:''' <br />
DI [[Gerhard Herndl]] gibt seit 1984 die Halleiner Schachzeitung, mit [[Robert Rettenbacher]] die Verbandszeitung SIS heraus und organisierte '''ab 1986 das Halleiner Schach-Open'''.<br />
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DI [[Gerhard Herndl]] gibt seit 1984 die Halleiner Schachzeitung, mit [[Robert Rettenbacher]] die Verbandszeitung SIS heraus und organisierte '''ab 1986 das Halleiner Schach-Open'''. <br />
 
Dieses setzte sich dann durchgehend im Werfen (Tenneck) und nun Schwarzacher Open fort.  
 
Dieses setzte sich dann durchgehend im Werfen (Tenneck) und nun Schwarzacher Open fort.  
    
'''1992:''' Jörg Kraschl (SC Inter) Jugendstaatsmeister U-18.  
 
'''1992:''' Jörg Kraschl (SC Inter) Jugendstaatsmeister U-18.  
 
   
 
   
'''1992''' (2.–4.10.1992). Das internationale Salzburg-Stadt Open, mit gutem Preisfonds, wird im Rahmen der Mephisto-Grand-Prix Serie der ehemaligen Müchner Schachcomputerfirma im Gnigler Vereinshaus abgehalten. 180 Teilnehmer. <br />
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'''1992''' (2. –4. 10. 1992). Das internationale Salzburg-Stadt Open, mit gutem Preisfonds, wird im Rahmen der Mephisto-Grand-Prix Serie der ehemaligen Müchner Schachcomputerfirma im Gnigler Vereinshaus abgehalten. 180 Teilnehmer. <br />
Zufällig auch zum 100. Geburtstag und 50. Todestag von Ex-Weltmeister Alexander Aljechin.<br />
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Zufällig auch zum 100. Geburtstag und 50. Todestag von Ex-Weltmeister Alexander Aljechin. <br />
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1.IM Valentin Arbakov (Russ) Elo 2345 8,5 Punkte,<br />
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1. IM Valentin Arbakov (Russ) Elo 2345 8,5 Punkte,<br />
 
2. GM Alexander Woitkiewicz (Pol) 2530 7,5<br />
 
2. GM Alexander Woitkiewicz (Pol) 2530 7,5<br />
 
3. GM Romuald Mainka (D) 2550 7,<br />
 
3. GM Romuald Mainka (D) 2550 7,<br />
 
4. IM Bjarke Kristensen (Dän)2370 7, <br />
 
4. IM Bjarke Kristensen (Dän)2370 7, <br />
5. IM Ralf Hess (D) 2345 7.<br />
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5. IM Ralf Hess (D) 2345 7. <br />
Quellen: Salzburg Krone und Staatsliga-Topchess. Hrsg.: Alexander Fauland und Hannes Krawagna.<br />
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Quellen: Salzburg Krone und Staatsliga-Topchess. Hrsg. : Alexander Fauland und Hannes Krawagna. <br />
    
Mit dem Manager DI Johann Fischer kam Inter Salzburg von 1990 bis 1997 zu Sternstunden in der Staatsliga. <br />
 
Mit dem Manager DI Johann Fischer kam Inter Salzburg von 1990 bis 1997 zu Sternstunden in der Staatsliga. <br />
So spielt 1993 der spätere Weltmeister Wladimir Kramnik (damals aber schon Nr. 1 der Weltrangliste) für Inter Salzburg drei Partien in der österreichischen Staatsliga bei der Schachgala im Panoramarestaurant des Hotel Europa mit 300 Zusehern und Mitwirkenden im Rahmenprogramm.<br />
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So spielt 1993 der spätere Weltmeister Wladimir Kramnik (damals aber schon Nr. 1 der Weltrangliste) für Inter Salzburg drei Partien in der österreichischen Staatsliga bei der Schachgala im Panoramarestaurant des Hotel Europa mit 300 Zusehern und Mitwirkenden im Rahmenprogramm. <br />
Unter dem Motto: "Kommen´s in´s Europa, solange es noch steht".<br />
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Unter dem Motto: "Kommen´s in´s Europa, solange es noch steht". <br />
 
   
 
   
 
Die Staatsligabroschüre mit beträchtlichen Werbeschaltungen (damalige Staatsligafinanzierung) wird vom SC Inter von 1990-1997 herausgegeben.  
 
Die Staatsligabroschüre mit beträchtlichen Werbeschaltungen (damalige Staatsligafinanzierung) wird vom SC Inter von 1990-1997 herausgegeben.  
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'''1992/93''' Inter Salzburg: 3. in der Staatsliga und ist Salzburg Mitte der 1990er eine Schach-"Großmacht" in Österreich (Zitat nach IM Alexander Fauland).  
 
'''1992/93''' Inter Salzburg: 3. in der Staatsliga und ist Salzburg Mitte der 1990er eine Schach-"Großmacht" in Österreich (Zitat nach IM Alexander Fauland).  
 
   
 
   
'''1993''' GM Josef Klinger erneut österreichischer Staatsmeister.<br />  
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'''1993''' GM Josef Klinger erneut österreichischer Staatsmeister. <br />  
SC Schwarzach wird gegründet und übernimmt einen Teil der Spieler des früheren ESV Bischofshofen.<br />  
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SC Schwarzach wird gegründet und übernimmt einen Teil der Spieler des früheren ESV Bischofshofen. <br />  
Der SC Schwarzach stößt später bis in die Bundesliga A vor und organisiert das immer gut besetzte Schwarzacher Open.
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Der SC Schwarzach stößt später bis in die Bundesliga A vor und organisiert das immer gut besetzte Schwarzacher Open.  
 
   
 
   
 
'''1995/1996''': Inter Salzburg: 3. der Staatsliga A.  
 
'''1995/1996''': Inter Salzburg: 3. der Staatsliga A.  
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'''1996:''' Wettstreit: Mensch gegen Maschine im MCA (Museum). Salzburger Auswahl gegen Mephisto-Computer.
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'''1996:''' Wettstreit: Mensch gegen Maschine im MCA (Museum). Salzburger Auswahl gegen Mephisto-Computer.  
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'''1996/97: '''Das MMM-Turnier''' von Salzburg-Süd.<br />
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'''1996/97: '''Das MMM-Turnier''' von Salzburg-Süd. <br />
Vom 3. Oktober 1996 bis zum 20. März 1997 veranstaltete SK Salzburg-Süd unter Obmann Prof. [[Willi Sauberer]] das mit 20.000.- öS gut dotierte lokale MMM-Turnier:<br />
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Vom 3. Oktober 1996 bis zum 20. März 1997 veranstaltete SK Salzburg-Süd unter Obmann Prof. [[Willi Sauberer]] das mit 20. 000. - öS gut dotierte lokale MMM-Turnier:<br />
 
1000 Jahre Salzburger Münz-, Markt- und Mautrecht; ein Neun-Runden-Turnier der 10 eingeladenen Salzburger Spitzen. <br />
 
1000 Jahre Salzburger Münz-, Markt- und Mautrecht; ein Neun-Runden-Turnier der 10 eingeladenen Salzburger Spitzen. <br />
1. FM Reinhard Hanel (2340) 7, 2. FM Franz Hager (2240) 6,5, 3. Klaus Jürgens (D)(2185) 6, 4. MK Herbert Gottsmann (2170) 5, 5. Christoph Dölzlmüller (2170) 4,5, 6.–8. Franz Waggerl (2230), Hermann Hamberger (2205) und MK Arthur Hinteregger (2140) je 4, 9. Nico de Jongh (NL) (2110) 3, 10. Christoph Löffler (damals ohne Zahl) 2.<br />
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1. FM Reinhard Hanel (2340) 7, 2. FM Franz Hager (2240) 6,5, 3. Klaus Jürgens (D)(2185) 6, 4. MK Herbert Gottsmann (2170) 5, 5. Christoph Dölzlmüller (2170) 4,5, 6. –8. Franz Waggerl (2230), Hermann Hamberger (2205) und MK Arthur Hinteregger (2140) je 4, 9. Nico de Jongh (NL) (2110) 3, 10. Christoph Löffler (damals ohne Zahl) 2. <br />
Anmerkung: FIDE-Rating.
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Anmerkung: FIDE-Rating.  
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'''1997:''' Harald Herndl 5. der österr. Schnellschach STM. Franz Waggerl ASKÖ-Bundesmeister.
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'''1997:''' Harald Herndl 5. der österr. Schnellschach STM. Franz Waggerl ASKÖ-Bundesmeister.  
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'''1999:'''Jubiläum-Schnellschachturnier: 20 Jahre Süd/25 Jahre SC Inter. 50.000.- öS Preisfonds.  
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'''1999:'''Jubiläum-Schnellschachturnier: 20 Jahre Süd/25 Jahre SC Inter. 50.000. - öS Preisfonds.  
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Organisiert von Prof. Willi Sauberer, Turnierleiter: Arnold Endthaler.<br />
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Organisiert von Prof. Willi Sauberer, Turnierleiter: Arnold Endthaler. <br />
 
1. GM Istvan Farago (Ungarn)  
 
1. GM Istvan Farago (Ungarn)  
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Die früheren Salzburger Stadtmeisterschaften (die erste offizielle erfolgte 1937, 2. 1942/43 dann die 3. ab 1946) wurden ab den 1990ern oft vom ASK gemeinsam mit deren Klubmeisterschaft organisiert und waren immer lokal recht gut besetzt. Die Gaumeisterschaft 1939 ist als LM zu werten.<br />
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Die früheren Salzburger Stadtmeisterschaften (die erste offizielle erfolgte 1937, 2. 1942/43 dann die 3. ab 1946) wurden ab den 1990ern oft vom ASK gemeinsam mit deren Klubmeisterschaft organisiert und waren immer lokal recht gut besetzt. Die Gaumeisterschaft 1939 ist als LM zu werten. <br />
 
Aber schon 1921 wurde Wilhelm Ullrich (von der SGS), der das Winterturnier 1920/21 gewonnen hatte, als "Champion von Salzburg" in der Presse gefeiert. Die Klubmeisterschaft (bzw. das Winterturnier) der frühen Schachgesellschaft galt quasi ab 1910 als indirekte Stadtmeisterschaft. <br />
 
Aber schon 1921 wurde Wilhelm Ullrich (von der SGS), der das Winterturnier 1920/21 gewonnen hatte, als "Champion von Salzburg" in der Presse gefeiert. Die Klubmeisterschaft (bzw. das Winterturnier) der frühen Schachgesellschaft galt quasi ab 1910 als indirekte Stadtmeisterschaft. <br />
 
Die frühen offiziellen Landesmeisterschaften erfolgten ab November 1925 im 3-Jahres Rythmus, nach dem Krieg im 2 Jahresrythmus. <br />
 
Die frühen offiziellen Landesmeisterschaften erfolgten ab November 1925 im 3-Jahres Rythmus, nach dem Krieg im 2 Jahresrythmus. <br />
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Inter/Salzburg/Süd (später SIR genannt) gewinnt 2x die Bundesliga B-Mitte.  
 
Inter/Salzburg/Süd (später SIR genannt) gewinnt 2x die Bundesliga B-Mitte.  
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'''2003''' Eva Moser: Großmeisterin bei den Frauen.
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'''2003''' Eva Moser: Großmeisterin bei den Frauen.  
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'''2006:'''Die Tamswegerin Eva Moser wird österreichische Staatsmeisterin der Allgemeinen Klasse, siegt im Turnier von Augsburg, wird IM der allgemeinen Klasse, und erzielt eine GM-Norm.
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'''2006:'''Die Tamswegerin Eva Moser wird österreichische Staatsmeisterin der Allgemeinen Klasse, siegt im Turnier von Augsburg, wird IM der allgemeinen Klasse, und erzielt eine GM-Norm.  
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'''2010:''' SIR (Spielgemeinschaft Süd – Inter – Royal) Meister der BLB-West und Aufstieg in die 1. BL-A.
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'''2010:''' SIR (Spielgemeinschaft Süd – Inter – Royal) Meister der BLB-West und Aufstieg in die 1. BL-A.  
    
'''2016''':  
 
'''2016''':  
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'''Saison 2016/2017''': Die Spielgemeinschaft SIR siegt (mit bayrischen Legionären) in der Bundesliga B-West und steigt wieder in die Bundesliga-A auf.  
 
'''Saison 2016/2017''': Die Spielgemeinschaft SIR siegt (mit bayrischen Legionären) in der Bundesliga B-West und steigt wieder in die Bundesliga-A auf.  
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'''2017 und 2018''': Magdalena Mörwald – österreichische Jugend-Staatsmeisterin W-U-16.<br />
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'''2017 und 2018''': Magdalena Mörwald – österreichische Jugend-Staatsmeisterin W-U-16.  
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==

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