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Die Leitung von Elixhausen nach Kaprun ist schon seit gut einem Jahr in Bau (2019 begonnen). 2020 wurde bereits an mehr als 80 Maststandorten in allen vier betroffenen Bezirken gearbeitet.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/herbe-enttaeuschung-fuer-die-380-kv-freileitungsgegner-94459054 www.sn.at] 20. Oktober 2020</ref>
 
Die Leitung von Elixhausen nach Kaprun ist schon seit gut einem Jahr in Bau (2019 begonnen). 2020 wurde bereits an mehr als 80 Maststandorten in allen vier betroffenen Bezirken gearbeitet.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/herbe-enttaeuschung-fuer-die-380-kv-freileitungsgegner-94459054 www.sn.at] 20. Oktober 2020</ref>
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Der Bau der umstrittenen 380-kV-Freileitung vom Flachgau in den Pinzgau schritt im Frühjahr [[2021]] voran. Auf dem Heubergrücken in Koppl zum Beispiel wurde eine breite Trasse in den Wald geschlagen. Auf rechtlicher Ebene liefen weitere Zwangsverfahren gegen Grundeigentümer und Schadenersatzklagen des Bauherrn APG (Austrian Power Grid) gegen Freileitungsgegner, die ein Waldstück besetzt hatten.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/380-kv-geld-fliesst-in-laubwald-und-neue-tuempel-in-hintersee-101875780 www.sn.at], 2. April 2021</ref>
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Der Bau der umstrittenen 380-kV-Freileitung vom Flachgau in den Pinzgau schritt im Frühjahr [[2021]] voran. Auf dem Heubergrücken in [[Koppl]] zum Beispiel wurde eine breite Trasse in den Wald geschlagen. Auf rechtlicher Ebene liefen weitere Zwangsverfahren gegen Grundeigentümer und Schadenersatzklagen des Bauherrn APG (Austrian Power Grid) gegen Freileitungsgegner, die ein Waldstück besetzt hatten.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/380-kv-geld-fliesst-in-laubwald-und-neue-tuempel-in-hintersee-101875780 www.sn.at], 2. April 2021</ref>
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=== Guggenthal: Bombenfund auf der Baustelle der 380-kV-Leitung ===
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Ein Weltkriegsrelikt hatte am Dienstagvormittag, den [[23. November]] [[2021]], in Koppl-Guggenthal die Arbeiten am Bau der 380-kV-Leitung unterbrochen. Laut ersten Informationen der Polizei hatten Mitarbeiter einer Munitionsbergungsfirma die Fliegerbombe "detektiert". Diese Arbeiten finden in Bereichen statt, von denen bekannt ist, wo die alliierten Luftstreitkräfte im [[Zweiten Weltkrieg]] [[Bomben auf die Stadt Salzburg]] beziehungsweise deren Umgebung abgeworfen hatten. Das Kriegsrelikt befinde sich noch im Boden, hieß es weiter. Ein "sprengstoffkundiges Organ" (SKO) der [[Landespolizeidirektion]] sei ausgerückt, um die Lage an Ort und Stelle zu erkunden. Der Bereich um die Fundstelle wurde abgesperrt.
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In Koppl-Guggenthal gab es zuletzt Anfang November [[2015]] Aufregung um eine Fliegerbombe. Damals fanden Arbeiter einen 50-Kilogramm-Sprengkörper auf der Baustelle einer Anlage für Dutzende Luxuswohnungen. Die alliierten Piloten mussten jene Bomben, die nicht über den vorgesehenen Zielen abgeworfen wurden, trotzdem loswerden, da sonst der Treibstoff nicht mehr für den Rückflug gereicht hätte. Dafür wurde diese Gegend auf dem [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] genutzt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/guggenthal-baustelle-der-380-kv-leitung-nach-bombenfund-gesperrt-112931920 www.sn.at], 23. November 2021</ref>
    
==Bildergalerie==
 
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