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{{stub}}Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] 1731/32 zurück, bei der sich 16.000 Salzburger in Ostpreußen niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen.
 
{{stub}}Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] 1731/32 zurück, bei der sich 16.000 Salzburger in Ostpreußen niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen.
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Hier in Gumbinnen wird im Januar 1740 durch Kabenettsorder Friedrich Wilhelms I. das Salzburger Hospital gegründet. Die ersten 40 alten und siechen Salzburger können aufgenommen werden. Daraus entsteht als eigenständige karitative Einrichtung die heute noch existierende [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die mehr als 200 Jahre lang bis 1945 alte und bedürftige Menschen Salzburger Herkunft betreut. 1752 wird die Salzburger Kirche bei der Anstalt gebaut, die ab 1754 zu Gottesdiensten benutzt wird. Dieses Kirchengebäude muß aber 1838 wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Die neue Kirche wird am 15. Okotber 1840 eingeweiht. Im Januar 1945 werden Anstalt und Kirche bei den Kämpfen um Gumbinnen stark beschädigt. Anschließend wird die Kirche - ohne Turm, mit einem notdürftigen Dach versehen - als Lager für die Straßenbauverwaltung genutzt.
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Hier in Gumbinnen wird im Januar 1740 durch Kabenettsorder Friedrich Wilhelms I. das Salzburger Hospital gegründet. Die ersten 40 alten und siechen Salzburger können aufgenommen werden. Daraus entsteht als eigenständige karitative Einrichtung die heute noch existierende [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die mehr als 200 Jahre lang bis 1945 alte und bedürftige Menschen Salzburger Herkunft betreut. 1752 wird die Salzburger Kirche bei der Anstalt gebaut, die ab 1754 zu Gottesdiensten benutzt wird. Dieses Kirchengebäude muß aber 1838 wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Die neue Kirche wird am 15. Oktober 1840 eingeweiht. Im Januar 1945 werden Anstalt und Kirche bei den Kämpfen um Gumbinnen stark beschädigt. Anschließend wird die Kirche - ohne Turm, mit einem notdürftigen Dach versehen - als Lager für die Straßenbauverwaltung genutzt.
    
Am 12. Mai 1967 bestellt das Amtsgericht in Bielefeld zur Ergänzung der beiden Mitglieder des Vorsteheramtes der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die die Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit überlebt hatten, auf die satzungsgemäße Anzahl von sechs Mitgliedern vier weitere Vorstandsmitglieder. Damit sind nach langem Kampf die rechtlichen Voraussetzungen zum Weiterleben der Stiftung wieder gegeben.
 
Am 12. Mai 1967 bestellt das Amtsgericht in Bielefeld zur Ergänzung der beiden Mitglieder des Vorsteheramtes der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die die Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit überlebt hatten, auf die satzungsgemäße Anzahl von sechs Mitgliedern vier weitere Vorstandsmitglieder. Damit sind nach langem Kampf die rechtlichen Voraussetzungen zum Weiterleben der Stiftung wieder gegeben.
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