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In einem Gespräch mit den [[Susanna Berger]] von den [[Salzburger Nachrichten]]<ref>{{Quelle SN|16. Februar 2016}}</ref> erzählt Altbauer Andreas Greischberger, dass die Steine für die Mauern von einem nahe gelegenen Steinbruch, die Ziegel für die Innenwand aus dem eigenen Ziegelstadel stammen. Andreas Greischberger wuchs in den [[1950er]]- und [[1960er]]-Jahren als eines von drei Kindern am Hof auf. Durch die Abgeschiedenheit des Hofes kam die Elektrifizierung erst später als im Tal, erst Mitte der 1950er Jahre. Bis dahin wurden Kerzen und Petroleumlampen als Leuchtmittel verwendet. Auch eine Straße zum Hof gibt es erst seit [[1951]].  
 
In einem Gespräch mit den [[Susanna Berger]] von den [[Salzburger Nachrichten]]<ref>{{Quelle SN|16. Februar 2016}}</ref> erzählt Altbauer Andreas Greischberger, dass die Steine für die Mauern von einem nahe gelegenen Steinbruch, die Ziegel für die Innenwand aus dem eigenen Ziegelstadel stammen. Andreas Greischberger wuchs in den [[1950er]]- und [[1960er]]-Jahren als eines von drei Kindern am Hof auf. Durch die Abgeschiedenheit des Hofes kam die Elektrifizierung erst später als im Tal, erst Mitte der 1950er Jahre. Bis dahin wurden Kerzen und Petroleumlampen als Leuchtmittel verwendet. Auch eine Straße zum Hof gibt es erst seit [[1951]].  
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Andreas Greischbergers Onkel [[Anton Greischberger]] ist mit seinen 90 Jahren (Stand Februar 2016) der älteste noch lebende Vertreter der Familie. Dieser verbrachte die ersten 18 Jahre seines Lebens am Brunnkehrergut. "''Eine Straße wäre auch in meiner Kindheit schön gewesen. Wir mussten noch durch den meterhohen Schnee zu Fuß in die Schule nach [[Sighartstein]]. Meist waren wir schon auf halber Strecke so nass, dass wir wieder umgekehrt sind.''" Erzählt Anton Greischberger. Auch die Feuerwehr schaffte es damals noch nicht, zum Hof zu kommen, erinnert sich der 90-Jährige. "''Einmal hat beim Nachbarn der Blitz eingeschlagen. Ich war noch ein Kind. Alle haben versucht zu löschen, doch der Hof ist abgebrannt.''"
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Andreas Greischbergers Onkel [[Anton Greischberger]] ist mit seinen 90 Jahren (Stand Februar 2016) der älteste noch lebende Vertreter der Familie. Dieser verbrachte die ersten 18 Jahre seines Lebens am Brunnkehrergut. "''Eine Straße wäre auch in meiner Kindheit schön gewesen. Wir mussten noch durch den meterhohen Schnee zu Fuß in die Schule nach [[Sighartstein (Neumarkt am Wallersee)|Sighartstein]]. Meist waren wir schon auf halber Strecke so nass, dass wir wieder umgekehrt sind.''" Erzählt Anton Greischberger. Auch die Feuerwehr schaffte es damals noch nicht, zum Hof zu kommen, erinnert sich der 90-Jährige. "''Einmal hat beim Nachbarn der Blitz eingeschlagen. Ich war noch ein Kind. Alle haben versucht zu löschen, doch der Hof ist abgebrannt.''"
    
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] warfen einmal Flugzeuge der ''Royal Air Force'' hinter dem Hof ihre Bomben ab. Später musste Anton Greischberger selbst noch einrücken. Er kehrte nach zwei Jahren Kriegsdienst in Italien heil zurück, während seine beiden Brüder in Polen gefallen waren. Zumindest am Hof mit ein paar Stück Vieh musste niemand Hunger leiden.
 
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] warfen einmal Flugzeuge der ''Royal Air Force'' hinter dem Hof ihre Bomben ab. Später musste Anton Greischberger selbst noch einrücken. Er kehrte nach zwei Jahren Kriegsdienst in Italien heil zurück, während seine beiden Brüder in Polen gefallen waren. Zumindest am Hof mit ein paar Stück Vieh musste niemand Hunger leiden.

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