Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
112 Bytes hinzugefügt ,  10:40, 8. Nov. 2021
K
+ Kategorie(n)
Zeile 3: Zeile 3:     
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Das Buchweißbachtal liegt zwischen [[Marzon]] und [[Golfhotel Brandlhof]]. Es zweigt vom [[Saalachtal]] Richtung Osten ab und ist durch einen großzügigen Forstweg erschlossen. Die vom [[Buchweißbach]] über Jahrtausende geschaffene Schlucht mit ihren [[Kalkstein]]felsen und bachbegleitenden Schotterbänken ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle Altersgruppen.
+
Das Buchweißbachtal liegt zwischen Marzon und [[Hotel Gut Brandlhof]]. Es zweigt vom [[Saalachtal]] Richtung Osten ab und ist durch einen großzügigen Forstweg erschlossen. Die vom [[Buchweißbach]] über Jahrtausende geschaffene Schlucht mit ihren [[Kalkstein]]felsen und bachbegleitenden Schotterbänken ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle Altersgruppen.
    
==Aktivitäten==
 
==Aktivitäten==
 
[[Datei:Klettern im Stoissngraben.jpg|thumb|Vom Vater gesichertes Klettertraining macht offensichtlich Spaß]]
 
[[Datei:Klettern im Stoissngraben.jpg|thumb|Vom Vater gesichertes Klettertraining macht offensichtlich Spaß]]
Das Buchweißbachtal, auch Stoissngraben genannt, bietet Spaziergängern, Wandererern, Mountainbikern, Familien mit Kindern und [[Klettern|Kletterern]] gute Betätigungsmöglichkeiten. Am Eingang des Seitentales befinden sich ausreichend viele Parkplätze. Es führt auch der [[Saalachtaler Radweg]] vorbei. Vor einigen Jahren hat man versucht, das Buchweißbachtal durch ausgewiesene Grillstellen zu „beleben“. Diese wurden wieder abgebaut. Es gab auch vor Jahren verschiedene andere Aktivitäten wie ein "Indianercamp". Auch das blieb eine Einzelerscheinung. Es ist wohltuend, wenn man heute das einigermaßen naturbelassene Bachtal begehen und auf den  Schotterbänken verweilen kann, ohne das Zwangserlebnis rauschender Grillpartys und anderer Events mitmachen zu müssen. Das Tal an sich vermittelt durch seine Schluchtähnlichkeit mit teils überhängenden Felsen eine ganz eigene, an manchen Wintertagen fast düstere Stimmung.  
+
Das Buchweißbachtal, auch Stoissngraben genannt, bietet Spaziergängern, Wandererern, Mountainbikern, Familien mit Kindern und [[Klettern|Kletterern]] gute Betätigungsmöglichkeiten. Am Eingang des Seitentales befinden sich ausreichend viele Parkplätze. Es führt auch der Saalachtaler Radweg vorbei. Vor einigen Jahren hat man versucht, das Buchweißbachtal durch ausgewiesene Grillstellen zu „beleben“. Diese wurden wieder abgebaut. Es gab auch vor Jahren verschiedene andere Aktivitäten wie ein "Indianercamp". Auch das blieb eine Einzelerscheinung. Es ist wohltuend, wenn man heute das einigermaßen naturbelassene Bachtal begehen und auf den  Schotterbänken verweilen kann, ohne das Zwangserlebnis rauschender Grillpartys und anderer Events mitmachen zu müssen. Das Tal an sich vermittelt durch seine Schluchtähnlichkeit mit teils überhängenden Felsen eine ganz eigene, an manchen Wintertagen fast düstere Stimmung.  
 +
 
 
=====Bergwandern und Klettern=====
 
=====Bergwandern und Klettern=====
 
Vom Katzentauern aus führt ein Steig zum [[Dießbachstausee]], ein anderer Steig geht vom Buchweißbachtal zur [[Peter Wiechenthaler Hütte]]. Beide Wege sind nur für Kundige und Trittsichere zu empfehlen. Auf einigen Felswänden im Buchweißbachtal sind Haken auszumachen. Sie dienen den Kletterern für ihre Trainingsstunden.
 
Vom Katzentauern aus führt ein Steig zum [[Dießbachstausee]], ein anderer Steig geht vom Buchweißbachtal zur [[Peter Wiechenthaler Hütte]]. Beide Wege sind nur für Kundige und Trittsichere zu empfehlen. Auf einigen Felswänden im Buchweißbachtal sind Haken auszumachen. Sie dienen den Kletterern für ihre Trainingsstunden.
Zeile 13: Zeile 14:  
==Archäologisches==
 
==Archäologisches==
 
[[Datei:Katzentauern 2, Stoissngraben.jpg|thumb|Katzentauern, Stoissngraben]]
 
[[Datei:Katzentauern 2, Stoissngraben.jpg|thumb|Katzentauern, Stoissngraben]]
Im Eingangsbereich des Buchweißbachtales liegt eine [[Katzentauern]] genannte, nach drei Seiten hin steil abfallende Felsanhöhe, die vom ehemaligen Tierarzt [[Helmut Adler]] aus [[Lofer]] entdeckt und auf Grund von Lesefunden u.a. von [[Robert Krauss]] archäologisch näher untersucht wurde. Sie  beherbergte auf ihrem durch einen bergseitigen Wall geschützten Plateau eine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Wachsiedlung, die auf der anderen Talseite etwas weiter nördlich auf einem Felssporn eine Entsprechung hatte.
+
Im Eingangsbereich des Buchweißbachtales liegt eine [[Katzentauern]] genannte, nach drei Seiten hin steil abfallende Felsanhöhe, die vom ehemaligen Tierarzt [[Helmut Adler]] aus [[Lofer]] entdeckt und auf Grund von Lesefunden u.a. von Robert Krauss archäologisch näher untersucht wurde. Sie  beherbergte auf ihrem durch einen bergseitigen Wall geschützten Plateau eine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Wachsiedlung, die auf der anderen Talseite etwas weiter nördlich auf einem Felssporn eine Entsprechung hatte.
    
==Biologisches==
 
==Biologisches==
 
[[Datei:Apollofalter, Stoissngraben 5.jpg|thumb|left|Apollofalter, 8. Juli 2011, Stoissngraben]]
 
[[Datei:Apollofalter, Stoissngraben 5.jpg|thumb|left|Apollofalter, 8. Juli 2011, Stoissngraben]]
 
Im Rahmen eines Projektes im Buchweißbachtal, einst Lebensraum des [[Apollofalter]]s, wurde dieser in ganz Europa selten gewordene Schmetterling 2011 wiedereingebürgert.  
 
Im Rahmen eines Projektes im Buchweißbachtal, einst Lebensraum des [[Apollofalter]]s, wurde dieser in ganz Europa selten gewordene Schmetterling 2011 wiedereingebürgert.  
Der Saalfeldner Schmetterlingskundler [[Otto Feldner]] rodete mit Unterstützung einer 3. Klasse der [[Höhere Internatsschule des Bundes|Höheren Internatsschule des Bundes]] (HIB) unter Biologielehrerin Luise Wolf ein geeignetes Areal in südexponierter Hanglage, das in den vergangenen Jahren verbuscht und zugewachsen ist. Dies hatte zur Folge, dass die für den Apollo notwendige Futterpflanze, der [[Weißer Mauerpfeffer|weiße Mauerpfeffer]], unter dem Strauchwerk erstickte und verschwand und mit ihm der Tagfalter.   
+
Der Saalfeldner Schmetterlingskundler Otto Feldner rodete mit Unterstützung einer 3. Klasse der [[Höhere Internatsschule des Bundes|Höheren Internatsschule des Bundes]] (HIB) unter Biologielehrerin Luise Wolf ein geeignetes Areal in südexponierter Hanglage, das in den vergangenen Jahren verbuscht und zugewachsen ist. Dies hatte zur Folge, dass die für den Apollo notwendige Futterpflanze, der [[Weißer Mauerpfeffer|weiße Mauerpfeffer]], unter dem Strauchwerk erstickte und verschwand und mit ihm der Tagfalter.   
 
Die Pflanze wurde nach den Rodungsarbeiten wieder angepflanzt. Anschließend wurden Apollo-Raupen auf die Futterpflanzen frei gesetzt. Diese sind z. T. schon verpuppt und geschlüpft. Nun sollen noch weitere Falter frei gesetzt werden.
 
Die Pflanze wurde nach den Rodungsarbeiten wieder angepflanzt. Anschließend wurden Apollo-Raupen auf die Futterpflanzen frei gesetzt. Diese sind z. T. schon verpuppt und geschlüpft. Nun sollen noch weitere Falter frei gesetzt werden.
   Zeile 25: Zeile 26:  
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Eigenartikel von [[Benutzer:Wald1siedel|Christina Nöbauer]]
 
* Eigenartikel von [[Benutzer:Wald1siedel|Christina Nöbauer]]
* zu Absatz Biologisches: Pinzgauer Nachrichten, S. 20, 30. Juni 2011
+
* zu Absatz Biologisches: [[Pinzgauer Nachrichten]], S. 20, 30. Juni 2011
    
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Geologie]]
+
[[Kategorie:Geografie]]
 +
[[Kategorie:Geologie]]
 
[[Kategorie:Landschaft]]
 
[[Kategorie:Landschaft]]
 
[[Kategorie:Tal]]
 
[[Kategorie:Tal]]
 +
[[Kategorie:Ostalpen]]
 +
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 +
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]
 +
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]
 +
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]
 
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
   
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
 
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
 
[[Kategorie:Tourismus]]
 
[[Kategorie:Tourismus]]

Navigationsmenü