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'''Johann Heinrich Fischbach''' (* [[5. April]] [[1797]] in Grafenegg in [[Niederösterreich]]; † [[19. Juni]] [[1871]] in [[Bayern#München|München]]) war ein österreichischer Maler und einer der angesehensten Vertreter des österreichischen Biedermeiers.

==Leben==
Fischbach studierte in jungen Jahren an der Akademie der blidenden Künste in Wien bei Joseph Mössmer (1780-1845).

Nach Tätigkeiten als Zeichenlehrer, Supplent an der Akademie und Direktor einer Kupferstichsammlung in Wien kam er im Jahr 1840 nach Salzburg und war hier als anerkannter Maler tätig.

Zwanzig Jahre lang prägte er das Salzburger Kunstgeschehen. 1844 war er an der Gründung des [[Salzburger Kunstverein]]s maßgeblich beteiligt. Hier hielt er eine kleinen Akademie, in der unter anderem [[Josef Mayburger]] – dessen Ausbildung er maßgeblich förderte -, [[Johann Makart der Ältere]] ([[Hans Makart]]s Vater) und dessen Schwager [[Johann Rüssemayer]] und auch der kleine Hans Makart selbst Unterweisungen erhielten.

1851 ließ sich Fischbach eine Villa in [[Aigen]] errichten, deren Park er liebevoll gestaltete und die heute als Fischbachvilla bekannt ist ([[Aigner Straße]]).

Nach dem frühen Tod seines Sohnes [[August Fischbach|August]] (* 1828, † 1860) floh Fischbach, tief getroffen, im Jahr 1860 aus Salzburg und verbrachte sein letztes Lebensjahrzehnt in München.

Besonders bekannt wurde seine Mappe „Malerischen Ansichten von Salzburg und [[Oberösterreich]]“ mit 12 Kohlezeichnungen, die 1852 als Stahlstich reproduziert wurde und weite Verbreitung fand.

==Straßenbenennung==
Nach Johann Fischbach ist die [[Fischbachstraße]] im Salzburger Stadtteil [[Josefiau]] benannt.
==Quellen==
* Artikel „Fischbach, Johann“ in: [http://www.oeaw.ac.at/oebl/publikationen.htm ''Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950'' (ÖBL)], Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957/1993, ISBN 3-7001-1327-7, [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_F/Fischbach_Johann_1797_1871.xml (Lfg. 4, 1956), S. 319.]
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Fischbach ''„Johann Fischbach“''.]
* Friedrich Pecht, Artikel [http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Fischbach,_Johann „Fischbach, Johann“,] in: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 7 (1878), S. 47.
* Constant von Wurzbach, Artikel „Fischbach, Johann“, in: ''Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich'', 4. Band, Wien 1858, [http://www.literature.at/viewer.alo?objid=11808&scale=2&page=238&viewmode=fullscreen S. 238-240.]
* [http://residenzgalerie.at/OEsterreichische-Malerei-des-19-Ja.21.0.html?cHash=6e3e9f15db&tx_csimageexplorer_pi1%5Bimage%5D=65 Residenzgalerie: Österreichische Malerei des 19. Jhd.]

[[Kategorie:Person|Fischbach, Johann]]
[[Kategorie:Künstler|Fischbach, Johann]]
[[Kategorie:Maler|Fischbach, Johann]]

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