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Die Stadtgemeinde St. Johann im Pongau umfasst die [[Katastralgemeinden im Pongau|Katastralgemeinden]] [[Katastralgemeinde Einöden|Einöden]], [[Katastralgemeinde Floitensberg|Floitensberg]], [[Katastralgemeinde Ginau|Ginau]], [[Katastralgemeinde Hallmoos|Hallmoos]], [[Katastralgemeinde Maschl|Maschl]], [[Katastralgemeinde Plankenau|Plankenau]], [[Katastralgemeinde Reinbach|Reinbach]], [[Katastralgemeinde Rettenstein (St. Johann im Pongau)|Rettenstein]], [[Katastralgemeinde St. Johann im Pongau|St. Johann im Pongau]] und [[Katastralgemeinde Urreiting|Urreiting]] und gliedert sich in die gleichnamigen Ortschaften:
 
Die Stadtgemeinde St. Johann im Pongau umfasst die [[Katastralgemeinden im Pongau|Katastralgemeinden]] [[Katastralgemeinde Einöden|Einöden]], [[Katastralgemeinde Floitensberg|Floitensberg]], [[Katastralgemeinde Ginau|Ginau]], [[Katastralgemeinde Hallmoos|Hallmoos]], [[Katastralgemeinde Maschl|Maschl]], [[Katastralgemeinde Plankenau|Plankenau]], [[Katastralgemeinde Reinbach|Reinbach]], [[Katastralgemeinde Rettenstein (St. Johann im Pongau)|Rettenstein]], [[Katastralgemeinde St. Johann im Pongau|St. Johann im Pongau]] und [[Katastralgemeinde Urreiting|Urreiting]] und gliedert sich in die gleichnamigen Ortschaften:
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* [[Einöden (St. Johann im Pongau)|Einöden]] ''288''
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* [[Einöden (St. Johann im Pongau)|Einöden]] (288, 744 ha)
* [[Floitensberg]] ''155''
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* [[Floitensberg]] (151, 734,5 ha)
* [[Ginau]] ''31''
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* [[Ginau]] (31, 761,5 ha)
* [[Hallmoos]] ''46''
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* [[Hallmoos]] (46, 1076 ha)
* [[Maschl]] ''908''
+
* [[Maschl]] (932, 474,5 ha)
* [[Plankenau]] ''1 735''
+
* [[Plankenau]] (1&nbsp;749, 1354,5 ha)
* [[Reinbach]] ''2 264''
+
* [[Reinbach]] (2&nbsp;271, 1110 ha)
* [[Rettenstein (St. Johann im Pongau)|Rettenstein]] ''711''
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* [[Rettenstein (St. Johann im Pongau)|Rettenstein]] (792, 619,5 ha)
* St. Johann im Pongau ''4 788'' und
+
* St. Johann im Pongau (Hauptort, [[Katastralgemeinde St. Johann im Pongau]]; 4&nbsp;752, 116,5 ha)
* [[Urreiting]] ''309''
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* [[Urreiting]] (891,5 ha)''
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'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2020 angegeben.<ref>Statistik Austria</ref>
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'''Anmerkung:''' In Klammer werden die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2021 sowie deren Größe angegeben.<ref>Statistik Austria</ref>
    
Der südöstlich gelegene Stadtteil [[Alpendorf]] stellt einen wichtigen Beitrag zum [[Fremdenverkehr]] dar. Hier sind die meisten Hotels angesiedelt und im Winter bietet der [[Gern (Pongau)|Gern]] (1&nbsp;787 [[m ü. A.]]) [[Wintersport]]<nowiki>möglichkeiten</nowiki>.
 
Der südöstlich gelegene Stadtteil [[Alpendorf]] stellt einen wichtigen Beitrag zum [[Fremdenverkehr]] dar. Hier sind die meisten Hotels angesiedelt und im Winter bietet der [[Gern (Pongau)|Gern]] (1&nbsp;787 [[m ü. A.]]) [[Wintersport]]<nowiki>möglichkeiten</nowiki>.
    
=== Straßen ===
 
=== Straßen ===
:''Hauptartikel: [[Straßen der Stadt St. Johann im Pongau]]''
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:''Hauptartikel [[Straßen der Stadt St. Johann im Pongau]]  
 
Die Liste der Straßen der Stadt St.&nbsp;Johann im Pongau gibt einen Überblick über alle Straßen- (einschließlich Weg- Platz- usw.&nbsp;)Bezeichnungen der Stadtgemeinde St.&nbsp;Johann im Pongau.
 
Die Liste der Straßen der Stadt St.&nbsp;Johann im Pongau gibt einen Überblick über alle Straßen- (einschließlich Weg- Platz- usw.&nbsp;)Bezeichnungen der Stadtgemeinde St.&nbsp;Johann im Pongau.
    
=== Eingemeindungen ===
 
=== Eingemeindungen ===
Mit dem ''"Gesetz über die Vereinigung der Ortsgemeinden Markt und Land St. Johann i.P. im Verwaltungsbezirk St. Johann i. P."''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1936&page=185&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 27. November 1936]</ref> wurden die Gemeinden Markt und Land St. Johann im Pongau zum [[1. Jänner]] [[1937]] zur Gemeinde St. Johann im Pongau vereinigt.
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Mit dem "Gesetz über die Vereinigung der Ortsgemeinden Markt und Land St. Johann i.P. im Verwaltungsbezirk St. Johann i. P."<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1936&page=185&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 27. November 1936]</ref> wurden die Gemeinden Markt und Land St. Johann im Pongau zum [[1. Jänner]] [[1937]] zur Gemeinde St. Johann im Pongau vereinigt.
    
=== Nachbargemeinden ===
 
=== Nachbargemeinden ===
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St.&nbsp;Johann im Pongau liegt im Bereich der [[Pongauer Grasberge]] ([[Grauwackenzone]]).
 
St.&nbsp;Johann im Pongau liegt im Bereich der [[Pongauer Grasberge]] ([[Grauwackenzone]]).
 
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== Religionen ==  
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== Religionen ==
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* [[Kapellen und Kirchen in St. Johann im Pongau]]
 
Die [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche der Stadt ist die [[Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes Evangelista]]. Die [[St. Vinzenz Friedenskirche]] steht am Westgipfel des [[Hochgründeck]]s. Darüber hinaus gibt es noch die [[Annakapelle (St. Johann im Pongau)|Annakapelle]] sowie weitere [[Kapellen und Kapellenbildstöcke in St. Johann im Pongau|Kapellen und Kapellenbildstöcke]].
 
Die [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche der Stadt ist die [[Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes Evangelista]]. Die [[St. Vinzenz Friedenskirche]] steht am Westgipfel des [[Hochgründeck]]s. Darüber hinaus gibt es noch die [[Annakapelle (St. Johann im Pongau)|Annakapelle]] sowie weitere [[Kapellen und Kapellenbildstöcke in St. Johann im Pongau|Kapellen und Kapellenbildstöcke]].
    
== Geschichte ==</noinclude>
 
== Geschichte ==</noinclude>
 
[[Datei:St. Johann im Pongau 1930.jpg|thumb|Luftbildaufnahme aus den [[1930er]]-Jahren.]]
 
[[Datei:St. Johann im Pongau 1930.jpg|thumb|Luftbildaufnahme aus den [[1930er]]-Jahren.]]
Ausgrabungen lassen darauf schließen, dass bereits in der Bronzezeit, zirka 2&nbsp;000 vor Christus, die Umgebung des heutigen Marktes besiedelt war. Ebenso gibt es Spuren aus der [[Kelten]]- und der [[Römer]]zeit. Aus dem Jahre [[924]] gibt es erzbischöfliche Aufzeichnungen, die das Gebiet des heutigen St.&nbsp;Johann im Pongau benennen.
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=== Frühe Geschichte ===
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Funde deuten auf eine erste Besiedlung des Gebietes in der [[Bronzezeit]] etwa 2000 v. Chr. hin, speziell die Stollensysteme und hölzernen Grubeneinbauten für den Kupferabbau im Arthurstollen. Ebenso gibt es Spuren aus der [[Kelten]]- und der [[Römer]]zeit.
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In den Jahren der [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkriege]] [[1525]]/[[1526]] schlossen sich die St.&nbsp;Johanner den Protestantenaufständen gegen den [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof von Salzburg]] an. Die Folge war Plünderung und Zerstörung des Marktes. Im [[18. Jahrhundert]], wurden 2&nbsp;500 [[Protestantismus|Protestanten]] aus St.&nbsp;Johann [[Protestantenvertreibung|vertrieben]]. Im [[17. Jahrhundert]] war St.&nbsp;Johann auch Sitz eines [[Pflegegericht]]s, wie im [[Atlas Salisburgensis]] vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt.
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Es gibt eine Deutung, dass die [[Römerstraße (römisches Straßennetz)|römische Fernstraße]] Virunum–Iuvaum (Zollfeld–[[Salzburg]]) von [[Altenmarkt im Pongau]] her über die [[Wagrainer Höhe]] gelaufen sei. Dann könnte hier die Station ''Vocario'' gelegen haben. die Trasse durch das [[Fritztal]] gilt aber inzwischen als gesichert, und es wird dafür [[Pfarrwerfen]]-[[Werfen]] angenommen. Jedenfalls werden sich hier aber mit Sicherheit niederrangigere Straßen über Wagrainer Höhe und in den [[Salzach]]-[[Pinzgau]] getroffen haben.
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Am [[31. Mai]] [[1855]] wurde fast der ganze Ort, einschließlich der Kirche durch einen [[Brände|Großbrand]] vernichtet.
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Erwähnt sind die Gegend und die eine Kirche das erste Mal [[924]] im [[Salzburger Güterverzeichnis]]. Die erste Nennung des Namens erfolgte [[1074]] (''ad sanctum Johannem''). Einen Rückgang erlitt die Besiedlung durch die [[Pest]] [[1348]], um [[1350]] dürften hier 350 Menschen gelebt haben.  
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Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 23. August 1939, Nr. 4845/15"'' wurde der Markt St. Johann im Pongau in ''[[Markt Pongau]]'' umbenannt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1939&size=45&page=69 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 31. August 1939, Verordnung Nr. 52.].</ref> Diese Verordnung wurde mit der ''"13. Kundmachung der Landesregierung Salzburg vom 24. Dezember 1945"'' außer Kraft gesetzt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1945&page=17&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 31. Dezember 1945, 13. Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]].]</ref>
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=== Zwischen dem 14. und Ende des 19. Jahrhundert ===
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Während der [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernaufstände ]] [[1525]] und [[1526]] und während der [[Reformation und Gegenreformation|Reformationszeit]] stellte sich St. Johann auf Seite der [[Protestanten]]. Nach der Niederschlagung der Bauernaufstände konnte sich St. Johann gut entwickeln, so wurde [[1672]] das [[Pflegegericht St. Johann im Pongau]] begründet, wie im [[Atlas Salisburgensis]] vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt wird.  
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Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] forderte 118 gefallene St.&nbsp;Johanner. Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] trug der Ort den Namen [[Markt Pongau]] und beheimatete unter anderem das Kriegsgefangenenlager [[Stalag XVIII C (317) Markt Pongau]]. Zirka 4&nbsp;000 verstorbene Kriegsgefangene wurden am [[Russenfriedhof (St. Johann)|Russenfriedhof]] beigesetzt. [[1955]] begann nach dem Abzug der US-Truppen eine rege Bautätigkeit. St.&nbsp;Johann im Pongau erlebte einen enormen Wirtschaftsaufschwung und wurde zum Schulmittelpunkt. Besonders der Fremdenverkehr entwickelte sich im Laufe der Jahre zum bedeutenden Wirtschaftszweig.
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Im Zuge der [[Protestantenvertreibung|Ausweisung von Protestanten]] aus dem [[Erzbistum Salzburg]], die [[1731]] ihren Höhepunkt fand, mussten 2&nbsp;500 Einwohner als Salzburger Exulanten die Pfarre verlassen (mindestens 70 % der Einwohner, St. Johann zählte damals ungefähr 3&nbsp;000 Einwohner).  Ein weiterer Rückschlag der wirtschaftlichen Entwicklung war der [[Marktbrand St. Johann im Pongau 1855|Marktbrand]] von [[1855]], bei dem fast der ganze Ort, einschließlich der Kirche durch vernichtet wurde.
   −
[[1973]] wurde die Schließung des Gemeindespitals beschlossen. Gleichzeitig wurde der Betrieb vom [[Krankenhaus Schwarzach]] übernommen.
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[[1875]] wurde die Giselabahn als Verbindung zwischen Salzburg und Tirol eröffnet.  
[[1990]] wurde das Spital endgültig geschlossen und abgerissen.
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Zwischen [[1978]] und [[1982]] wurde im Ortsteil Plankenau ein Bunker errichtet, in dem das legendäre System zur Luftraumüberwachung für Österreich, mit dem Namen ''[[Goldhaube (Militär)|Goldhaube]]'', untergebracht ist.
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=== Das 20. Jahrhundert ===
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Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] forderte 118 gefallene St.&nbsp;Johanner.
   −
Mit dem ''"83. Gesetz vom 29. März 2000"'' wurde die Marktgemeinde St. Johann im Pongau zum [[24. Juni]] [[2000]], dem Tag des Namenspatrons, zur [[Stadt]] erhoben.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=2000&size=45&page=233 [[LGBl]]. vom 15. Juni 2000.]</ref><noinclude>
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Das Recht zur Führung eines Wappens erhielt St. Johann im Jahr [[1929]]. Die [[Krobatin-Kaserne]] wurde [[1936]] errichtet.
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Von [[1939]] bis zum [[23. Dezember]] [[1945]] hieß die Gemeinde [[Markt Pongau]] ([[Reichsgau Salzburg]]). [[Nationalsozialismus |Nationalsozialistischer]] [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau|Bürgermeister]] wurde [[Hans Kappacher]] (ernannt durch Kreisleiter Josef Kastner). Kappacher wurde in den [[1950er]]-Jahren erneut Bürgermeister und vom Gemeinderat zum [[Ehrenbürger der Stadt St. Johann im Pongau|Ehrenbürger]] ernannt. [[1940]] wurden die [[Halleiner Schulschwestern]], seit den [[1720er]]-Jahren ansässig, vertrieben.
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In St. Johann befand sich dann ab [[1941]] ein Stammlager für Kriegsgefangene, [[Kriegsgefangenenlager Markt Pongau|das Stalag XVIII C (317)]] mit zeitweise bis zu 30&nbsp;000 Gefangenen und einer Wachmannschaft von etwa 1&nbsp;000 Mann. Durch Hunger, Erfrieren und Seuchen starben von 1941 bis [[1945]] im STALAG „Markt Pongau“ an die 4&nbsp;000 sowjetische Kriegsgefangene. Der [[Russenfriedhof (St. Johann im Pongau)|Russenfriedhof]] am Abhang der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) nördlich der [[Speedwaybahn St. Johann im Pongau|Speedwaybahn]] erinnert heute noch daran, auf dem zirka 4&nbsp;000 verstorbene Kriegsgefangene beigesetzt wurden.
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Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 23. August 1939, Nr. 4845/15" wurde der Markt St. Johann im Pongau in ''[[Markt Pongau]]'' umbenannt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1939&size=45&page=69 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 31. August 1939, Verordnung Nr. 52.].</ref> Diese Verordnung wurde mit der ''"13. Kundmachung der Landesregierung Salzburg vom 24. Dezember 1945"'' außer Kraft gesetzt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1945&page=17&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 31. Dezember 1945, 13. Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]].]</ref>
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[[1955]] begann nach dem Abzug der US-Truppen eine rege Bautätigkeit. St.&nbsp;Johann im Pongau erlebte einen enormen Wirtschaftsaufschwung und wurde zum Schulmittelpunkt. Besonders der Fremdenverkehr entwickelte sich im Laufe der Jahre zum bedeutenden Wirtschaftszweig.
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[[1973]] wurde die Schließung des Gemeindespitals beschlossen. Gleichzeitig wurde der Betrieb vom [[Krankenhaus Schwarzach]] übernommen. [[1990]] wurde das Spital endgültig geschlossen und abgerissen.
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Zwischen [[1978]] und [[1982]] wurde im Ortsteil Plankenau ein Bunker errichtet, in dem das legendäre System [[Einsatzzentrale Basisraum]] zur Luftraumüberwachung für Österreich, mit dem Namen ''[[Goldhaube (Militär)|Goldhaube]]'', untergebracht ist.
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Mit dem "83. Gesetz vom [[29. März]] [[2000]]" wurde die seit [[1290]] gewesene Marktgemeinde St. Johann im Pongau zum [[24. Juni]] [[2000]], dem Tag des Namenspatrons, zur [[Stadt]] erhoben.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=2000&size=45&page=233 [[LGBl]]. vom 15. Juni 2000.]</ref><noinclude>
    
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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=== Bauwerke ===
 
=== Bauwerke ===
 
* [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Johann im Pongau]]
 
* [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Johann im Pongau]]
* [[Kapellen und Kirchen in St. Johann im Pongau]]
   
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in St. Johann im Pongau]]
 
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in St. Johann im Pongau]]
    
==== Pfarrkirche St. Johannes ====
 
==== Pfarrkirche St. Johannes ====
:''Hauptartikel: [[Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes Evangelista]]''
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:''Hauptartikel [[Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Johannes des Täufers und Johannes Evangelista]]
 
Die hohe doppeltürmige Pfarrkirche mit gotischem Holzbildwerk ist das Wahrzeichen von St.&nbsp;Johann, sie ist den hll. Johann Bap. und Johann Ev. geweiht. Das weithin sichtbare Bauwerk über dem [[Salzachtal]], sowie dessen imposanter Innenraum, machen es zur besonderen kirchlichen Architektur. Obwohl die Kirche nie Bischofssitz war wir sie im Volksmund "Pongauer Dom" geheißen.
 
Die hohe doppeltürmige Pfarrkirche mit gotischem Holzbildwerk ist das Wahrzeichen von St.&nbsp;Johann, sie ist den hll. Johann Bap. und Johann Ev. geweiht. Das weithin sichtbare Bauwerk über dem [[Salzachtal]], sowie dessen imposanter Innenraum, machen es zur besonderen kirchlichen Architektur. Obwohl die Kirche nie Bischofssitz war wir sie im Volksmund "Pongauer Dom" geheißen.
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* [[Bauernschützen St. Johann im Pongau]]
 
* [[Bauernschützen St. Johann im Pongau]]
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
   
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
 
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
 
In St.&nbsp;Johann im Pongau ist die [[Linsinger ZT GmbH]] – vormals [[DI Josef Linsinger ZT-GmbH]] – beheimatet, Europas größtes Vermessungsbüro für Kulturgüterdokumentationen.
 
In St.&nbsp;Johann im Pongau ist die [[Linsinger ZT GmbH]] – vormals [[DI Josef Linsinger ZT-GmbH]] – beheimatet, Europas größtes Vermessungsbüro für Kulturgüterdokumentationen.
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=== Bürgermeister ===
 
=== Bürgermeister ===
: ''Hauptartikel: [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau]]''
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: ''Hauptartikel [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau]]
    
=== Auszeichnungen der Stadtgemeinde ===
 
=== Auszeichnungen der Stadtgemeinde ===
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{{Quelle Gemeindeartikel}}
 
{{Quelle Gemeindeartikel}}
 
* [[Heli Austria GmbH]]
 
* [[Heli Austria GmbH]]
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* {{wikipedia-de}}
 
* Kompass Wanderkarte ''St.&nbsp;Johann im Pongau, Großarltal, Kleinarltal'' 1:50.000
 
* Kompass Wanderkarte ''St.&nbsp;Johann im Pongau, Großarltal, Kleinarltal'' 1:50.000
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==

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