Die Bauweise des Wohnhauses war im 18. Jahrhundert und oft noch heute die in europäischen Nadelholzgebieten übliche Blockbauzimmerung, wobei der Blockbau nach und nach durch Natursteinmauerwerk ersetzt wurde. Zuerst wurden feuerstättennahe Wände gemauert und erst nach der erzbischöflichen Bauordnung von [[1795]] das ganze Erdgeschoß. Im Pinzgau gibt es allerdings wesentlich mehr Bauernhäuser, die – wie die spätgotischen Kielbogen bei den Haustüren belegen – bereits im 16. Jahrhundert aufgemauert wurden. Die Eckverbindungen der Block- oder Schrotwände verfertigte man in Form des Kopfschrotes mit vorstehenden Balkenenden oder als Schließschrot ohne Eckvorstöße. Mittelwände des 18. Jahrhunderts weisen häufig die Form des Zierschrotes oder des Malschrotes auf.
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Die Bauweise des Wohnhauses war im 18. Jahrhundert und oft noch heute die in europäischen Nadelholzgebieten übliche Blockbauzimmerung, wobei der Blockbau nach und nach durch Natursteinmauerwerk ersetzt wurde. Zuerst wurden feuerstättennahe Wände gemauert und erst nach der erzbischöflichen Bauordnung von [[1795]] das ganze Erdgeschoß. Im Pinzgau gibt es allerdings wesentlich mehr Bauernhäuser, die – wie die Haustüren, die in Form von spätgotischen [[Kielbogenportal]]en errichtet wurden, belegen – bereits im 16. Jahrhundert aufgemauert wurden. Die Eckverbindungen der Block- oder Schrotwände verfertigte man in Form des Kopfschrotes mit vorstehenden Balkenenden oder als Schließschrot ohne Eckvorstöße. Mittelwände des 18. Jahrhunderts weisen häufig die Form des Zierschrotes oder des Malschrotes auf.